Bloggerleben

Orks vs. Zwerge – Blogtour 2013 Station 1

7. Mai 2013

OvZ-Blogtour-Station1-Papiergefluester

 

Ich traf einen Teil des Casts von „Orks vs. Zwerge“ nach der Premierenfeier ihrer gerade startenden Blogtour, wo sie vor der Aftershowparty einige Minuten Zeit für meine Fragen fanden. Der 3 Meter 18 große Oger Modrath, der siebzehnjährige Jungstar Krendar, die reizende, einen Meter zwanzig große Syen und der hinlänglich bekannte Charakterdarsteller Dvergat gaben sich bestens gelaunt und schienen trotz Interviewstress und Termindruck vollkommen entspannt.

Papiergeflüster: Danke, dass ihr für uns Zeit gefunden habt. Aufgeregt?

Modrath: Gern geschehen. Nein, überhaupt nicht.

Krendar: Total. Ich glaube, ich sollte heute nichts mehr trinken. Ich bin schon verwirrt genug.

Modrath: Das meinst du jetzt nicht ernst.

Syen: Hallo, Ihr Beiden! Also in Wirklichkeit bin ich schon ganz schön aufgeregt. Ich hätte zur Premiere beinahe sogar meine Äxte vergessen.

Dvergat: Schönen guten Abend.

Papiergeflüster: Krendar, dein Part in „Orks vs. Zwerge“ ist deine erste Hauptrolle in einem Roman. Bisher hast du erst einige Nebenrollen in zwei Ork-Romanen und als Dämonendarsteller gehabt. Wie war die Zusammenarbeit mit einer derart hochkarätigen Darstellerriege in der ersten Reihe?

Krendar: Großartig. Absolut phantastisch. Als ich zu meiner ersten Szene mit Dudaki am Set erschien – wir haben aus technischen Gründen die Szene, in der ich aufwache als eine der ersten gemacht – war ich so aufgeregt, dass ich völlig meinen Text vergessen habe. Es war peinlich. Aber Dudaki ist ein großartiger und hochprofessioneller Kollege, der mir das nicht übel genommen und mir schnell das Lampenfieber genommen hat.

Modrath: Dass er ständig schlechte Witze gerissen hat, hat es dir nicht leichter gemacht.

Krendar: Im Gegenteil. Es hat mich lockerer gemacht. Ich meine, er ist einer der größten Charakterdarsteller in unserem Fach, …

P: … spätestens seit seiner Rolle als Inquisitor in der Klingen-Serie.

Krendar: Genau. Und dann erzählt er vollkommen kindische Elbenwitze, die die Arbeit an der Szene wahrscheinlich öfter unterbrochen haben, als meine Patzer. In ihm steckt eigentlich ein unglaublicher Komödiant. Das hat die Stimmung am Set aufgelockert und mir gezeigt, dass mich die Großen als einen der Ihren akzeptieren. Und außerdem war ich ja nicht der einzige Neuling. Gerade wir Jungen haben uns schnell zusammengerauft.

P: Das merkt man am Ergebnis. Viele Leser sagen, dass ihr bestens harmoniert, ohne dass einer dem anderen die Show stiehlt. Was in einem Projekt wie diesem eher ungewöhnlich ist. Syen – ein phantastisches Kleid, wenn ich das zuerst einmal bemerken darf.

Syen: Vielen Dank. Das Kleid hat der Kriegsmodendesigner Emerald extra für diesen Abend entworfen.

P: Du siehst umwerfend darin aus – Syen, wie war es, nach deiner Mitarbeit im Herrn der Ringe wieder ein Kettenhemd zu tragen? Du hast damals ja eine junge Zwergin gespielt, übrigens an der Seite von Dvergat. Wie war das Wiedersehen?

Syen: Dvergat ist inzwischen so etwas wie ein Ersatzvater für mich geworden. Ich habe mich sehr gefreut, wieder mit ihm arbeiten zu dürfen. Neben Dudaki gehört er ja noch zum richtig alten Eisen. Einer von denen, die im Theater groß geworden sind. Wie lange stehst Du jetzt schon auf der Bühne, Dvergat? Siebzig, achtzig Jahre?

Dvergat: Mit Unterbrechungen. In den vergangenen Jahrzehnten habe ich mich verstärkt auf Romane konzentriert und an diversen multikulturellen Musical-Projekten mitgearbeitet.

P: Allerdings! Unvergessen sind ja Deine Auftritte in Cats. Und das ist auch gleich ein gutes Stichwort: Wie habt Ihr die Zusammenarbeit mit orkischen Darstellern empfunden? Haben sich da keine Probleme ergeben? Immerhin ist es eines der ersten Projekte überhaupt, in dem Zwerge und Orks gleichberechtigt als Sympathieträger auftreten.

Syen: Warum sollten sich da Probleme ergeben? Bei so vielen netten Kollegen …

Modrath: Ich denke auch, dass wir alle Profis genug sind, um kulturelle Unterschiede am Set beiseite zu lassen. Ich empfinde es eher so, dass wir alle Teil einer großen Darstellerfamilie sind und …

Dvergat: … wir sogar diese ewigen Witze über „Größe“ verkraften. Selbst wenn sie schon einen Bart haben.

Modrath: Du weißt, was ich meine. …

P: Dvergat, ich sehe, du trinkst Wasser? Heute kein Bierfass?

Dvergat: (lacht) Damit haben mich die Kollegen am Set beinahe jeden Tag aufgezogen. Aber ich bin trotz allem noch strikter Antialkoholiker. Die Arbeiten am Roman haben mich darin eher noch bestätigt.

P: Du bist ja, wie Syen schon sagte, einer der erfahrensten Darsteller des Ensembles. Herr der Ringe, der Hobbit, Narnia, Die Zwerge – es gibt kaum einen Blockbuster, an dem du nicht mitgearbeitet hast. Soweit wir wissen, warst du ja sogar für „Das Lied von Eis und Feuer“ im Gespräch …

Dvergat: Du spielst auf den Zwist mit Sankt George <gemeint ist George R.R. Martin> an. Aber den haben wir in der Zwischenzeit bei einem guten Glas Wasser beigelegt. Dass ich nicht beim „Lied von Eis und Feuer“ mitgemacht habe, hat andere Gründe. Die Rolle hatte einfach nicht genug Tiefgang für mich.

P: Was hat dich dann bewogen, in diesem Projekt zweier völlig unbekannter Autoren eine doch relativ bescheidene Nebenrolle zu übernehmen – und dann auch noch diese?

Dvergat: Als ich das Manuskript zum ersten Mal in Händen hielt, fand ich den Charakter furchtbar eindimensional: Ein polternder, grummeliger Zwerg mit einem Alkoholproblem – ich bitte Euch, das ist nicht Euer Ernst, oder? Aber je mehr ich von ihm las, umso interessanter wurde er in meinen Augen. Zwischen all den haarsträubenden Klischees verbarg sich ein liebenswürdiger Kern, der mich im tiefsten Inneren ergriffen hat. Ursprünglich sollte ich ja die Rolle des Heetmanns übernehmen, aber ich konnte die Autoren überzeugen, dass in dessen Unteroffizier viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick zu sehen glaubt. Ich WOLLTE diese Rolle – und ich bekam sie auch.

P: Wie hat sich die Zusammenarbeit mit diesen beiden Autoren insgesamt gestaltet?

Krendar: Erstaunlich unkompliziert. Ich denke, sie haben es richtig gemacht, indem sie sich nicht sklavisch an das Script gehalten haben, sondern den erfahrenen Darstellern viel Spielraum gegeben haben, sich selbst einzubringen und ihre Rollen auszugestalten. Es hat Spaß gemacht. Manchmal kam es mir eher wie ein Feriencamp mit Animation vor und nicht wie Arbeit.

Modrath: Ja, es war eine schöne Zusammenarbeit. Gerade Ragroth und Gorotak sind ja beide großartige Profis mit einer bewundernswerten Fähigkeit zum Improvisieren. Ich glaube, ihre Szenen sahen am Schluss immer völlig anders aus, als sie eigentlich geplant waren.

Krendar: Das ging bis in die Ausgestaltung. Ich glaube, sogar die Ohrenkette war Gorotaks Idee.

Modrath: Nein, eigentlich Dudakis. Er wollte ursprünglich, dass ich sie trage.

Dvergat: Dudaki ist nun mal ‚method actor’. Er lebt seine Rollen immer ins Extrem. Eine beneidenswerte Fähigkeit – selbst für mich alten Hasen. Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, dass er darauf bestand, dass die Ohren echt sein müssten.

Syen: Die Autoren hatten es wirklich nicht leicht mit uns …

P: Noch einmal zu dir Syen. Frauenrollen – gerade für Zwergen- und Orkfrauen – sind ja in diesem Genre rar gesät. Mancher behauptet sogar, dass diese Art von Roman eine Männersache ist, in der Frauen außer als, Verzeihung, „Objekte“ oder allenfalls Statisten nichts zu suchen haben. Und auch in diesem Fall treffen wir eigentlich nur auf zwei weibliche Figuren, allerdings eben nicht in Statistenrollen. Was hat dich bewogen, gerade diese Rolle anzunehmen? Wie war die Arbeit am Set für euch beide unter so vielen Männern?

Syen: Keine Sorge, wir wussten schon, uns die Männer vom Hals zu halten (hebt ihre Axt in die Höhe und zwinkert). Aber die Jungs sind im echten Leben ja allesamt regelrechte Charmebolzen. Vor allem Gorotak ist ein wahrer Gentleman. Es hat riesigen Spaß gemacht und wir wurden von Anfang an respektvoll behandelt und unterstützt, wo es nun ging. Ich kann es auch jetzt noch nicht so recht fassen, dass ich die Chance bekommen habe, eine Frau zu spielen, die nicht als Anhängsel eines Mannes fungiert, sondern selbst „ihren Mann“ steht. Ich finde, das ist ein wichtiges Zeichen für die moderne Fantasy-Literatur.

P: Keine Probleme damit, dass die Romantik doch recht kurz kommt und es dafür – selbst für Verhältnisse diese Genres – ziemlich rau zur Sache geht?

Modrath: Wenn ihr meint, im Buch wäre es rau zugegangen, hättet ihr bei den Orkballspielen dabei sein sollen, die Kaern und Ragroth regelmäßig abends veranstaltet haben. Da gab es einen richtigen Wettbewerb. Ich denke, wir hatten da insgesamt mehr verletzte Statisten als im eigentlichen Roman.

Syen: Das nenne ich echte Männerromantik … Aber im Ernst: Die Romantik schlägt in dieser Geschichte sehr viel leisere Töne an, als es in diesem Genre üblich ist. Das finde ich aber auch gut, denn das entspricht viel eher der zwergischen Art, die in dieser Hinsicht einfach zurückhaltender ist, als die der Menschen oder der Orks.

Modrath: Vor allem die der Orks …

Syen: Allerdings. Jedenfalls werden die Leser doch eine Kleinigkeit über zwergische Romantik lernen, die oftmals auch zum Tragischen tendiert.

P: Aber man kann es schon so sagen, dass das Ergebnis ein blutiger und auch von der Sprache her ein … sagen wir „nicht jugendfreier“ Kriegsroman ist?

Krendar: Es ist ein Roman über einen Krieg, natürlich. Und schon deshalb blutig und unzivilisiert. Aber ich habe ihn eigentlich nicht als Kriegsroman gesehen. Glond und meine Figur stellen ja beide recht schnell fest, dass Krieg nicht unsere Sache ist. Dass es eigentlich nicht einmal unser Krieg ist.

Modrath: Das gilt eigentlich für alle Protagonisten. Selbst wenn Ragroth, Kearn oder meine Figur hartgesottene Krieger sind, die im Grunde nichts anderes können, so sind sie doch kriegsmüde. Einen heldenhaften, glorreichen Aspekt kann keiner von uns dem Schlachten abgewinnen. Wir tun es, weil es uns befohlen wurde und weil wir so erzogen sind. Aber im Laufe des Romans setzt sich ja auch bei uns die Erkenntnis durch, dass das zu nichts führt. Außer zu mehr Krieg, was nicht der Weg sein kann.

P: Letzteres wird vor allem in Dvergats Szenen deutlich, aber wir wollen ja nicht zu viel verraten …

Dvergat: Dann lassen wir das doch besser auch (lacht).

P: Das komödiantische Element – Dvergat, deine Rolle und die von Dudaki auf Orkseite wurden ja, wenn ich es recht sehe, genau dafür eingefügt – soll also ein Gegengewicht für diese doch ziemlich gewichtige Botschaft darstellen?

Dvergat: So ist es. Das war für uns – ich kann hier auch für Dudaki sprechen, dem ich an dieser Stelle übrigens noch meine besten Genesungswünsche zukommen lassen möchte – der besondere Reiz an diesen Charakteren. Wir wollten sie so herüberbringen, dass sie neben all der Komik nicht einfach nur lächerlich wirkten, wie das ja oft der Fall ist. Das wäre ihrer Bedeutung einfach nicht gerecht geworden. Ich hoffe, das ist uns einigermaßen gelungen.

P: Modrath, du spielst in den meisten deiner Rollen ja unter einer Menge Make-up oder bist auf Motion-Capturing-Rollen von Nicht-Ogern abonniert. Ich möchte hier den Höhlentroll im Herrn der Ringe erwähnen, deine Auftritte in einigen der Hellboy-Comics, die Justifiers-Serie oder Harry Potter, wo du ja ursprünglich den Hagrid übernehmen solltest …

Modrath: Das ging damals aufgrund einer anderen, vertraglichen Verpflichtung leider nicht, ja.

P: Was hat dich dazu bewegt, hier endlich einmal eine Rolle fast ohne Maske zu übernehmen?

Modrath: Ich genieße es, zum Beispiel auf der Bühne, mit echten Kollegen ohne Green-screen zu spielen. Daher war ich natürlich sofort bereit, die Rolle des Ogers zu übernehmen. Nicht nur, weil es nur wenige, sehr spezielle Rollen für 500 Pfund schwere Darsteller wie mich gibt. Vor allem, weil diese Rolle uns Oger anders portraitiert. Eben nicht als stumpfsinnige, sabbernde Monstren, sondern als denkende, eloquente Personen mit einem gewissen Sinn für Humor. Das kommt viel zu selten vor. Trolle – in Ordnung, das hat Christoph Hardebusch schon gerade gerückt. Aber außer in Russbülts Oger-Trilogie kommen wir eigentlich fast immer schlecht weg.

Krendar: Außer in Shrek.

Modrath: Außer in Shrek, ja. Aber das ist auch so eine Motion-Capturing-Geschichte gewesen, die uns Oger arg verniedlicht. Daher wird sie dann doch als Kindergeschichte abgetan. Unseren Ruf in der Phantastik hat das jedenfalls nicht aufgebessert. Ich denke, das ist der Grund, warum viele meiner verehrten Kollegen so schnell bei diesem Projekt zugesagt haben: Die Chance, ihr Volk ein wenig dem Klischee zu entreißen und für mehr Verständnis Andersartigen gegenüber zu werben, oder, Dvergat?

Dvergat: So ist es.

P: Syen und Krendar, ihr habt mit Gorotak und Veyd, der den Echsenmann spielt, schon während der Arbeit an diesem Roman ein Sozialprojekt ins Leben gerufen. Eine rassenübergreifende Alphabetisierungskampagne für Kinder. Warum war euch das so wichtig?

Syen: Bildung ist letzten Endes immer der Schlüssel zum Erfolg. Selbst ein Axtkämpfer muss heutzutage lesen und schreiben können, wenn er einen Trupp anführen will. Das ist es, was wir den Kindern beibringen möchten.

Krendar: Ich bin selbst ohne Schulbildung aufgewachsen und habe das Lesen erst relativ spät gelernt. Ohne Bildung und Wissen bleibt einem nur noch die Gewalt übrig, um sich durchsetzen zu können, was bei orkischen und auch zwergischen Kindern und Jugendlichen immer noch viel zu oft die erste Wahl ist. Zusammen lesen und schreiben zu lernen schafft Verständnis für einander und eröffnet neue Wege jenseits der Gewalt.

P: Die Rolle der Menschen im Roman ist ja ungewöhnlich reduziert – neben Veyd, Navorra und Cryn gibt es im Grunde nur Statistenrollen. Wisst ihr um die Gründe dafür?

Dvergat: Die Geschichte ist ja aus dem Blickwinkel von Orks und Zwergen erzählt. Aus Sicht der Menschen hätte sie wohl einen ganz anderen Verlauf genommen. Aber unwichtig sind sie deswegen noch lange nicht. Ganz im Gegenteil.

Krendar: Und es ist es ja geplant, die Rolle des Wolfmannes und der Menschen im Allgemeinen in Zukunft noch weiter in den Vordergrund zu … verdammt. Habe ich jetzt gerade gespoilert?

Syen: Ja, hast du.

Modrath: Jep.

P: Interessant – der Leser kann dieser Äußerung also entnehmen, dass es eine Fortsetzung gibt, in der man sich auf ein Wiedersehen mit wenigstens einigen der Figuren freuen kann?

Syen: Nun, nachdem der Verlag ja inzwischen den offiziellen Starttermin im November bekannt gegeben hat, dürfen wir wohl schon darüber reden, oder?

Modrath und Dvergat nicken.

Syen: Ja, es gibt eine Fortsetzung, deren Produktion unter dem Tarnnamen „die Stille und die Dunkelheit“ bereits ordentlich vorangeschritten ist. Wir haben noch etwa 6 Wochen Drehzeit vor uns, bevor wir in die Postproduktion gehen.

Krendar: Wie die Vorankündigung bereits verrät, sind Glond und ich wieder mit von der Partie und es wird auch ein Wiedersehen mit einigen anderen Darstellern aus dem ersten Teil geben. Daneben wird das Publikum auch einigen neuen Gesichtern begegnen, die der Geschichte des Krieges der Orks und Zwerge neue Facetten verleihen.

P: Jetzt bin ich doch neugierig: Könnt ihr uns bereits etwas über die Geschichte verraten?

Modrath: Ich sage nur: Dieser Krieg ist noch nicht zu Ende. Es wird düster.

Dvergat: Ach was. Deswegen heißt es also „Fluch der Dunkelheit“?

Modrath: Vermute ich, ja. Und etwas tiefgründiger. Einer der Wünsche des Publikums war ja, noch mehr über die Hintergründe der einzelnen Figuren und Völker zu erfahren. Das war in den 36 Stunden Handlungszeitraum des ersten Romans natürlich nur begrenzt möglich. Diesmal gibt es dafür wesentlich mehr Raum und ich bin mir sicher, dass wir den Lesern die eine oder andere Überraschung bieten können. (zwinkert Dvergat zu).

Dvergat: Mit Sicherheit. Sicher ist aber auch, dass den Leser eine alles andere als langweilige Reise erwartet. Also keine Angst vor langatmigen Wanderungen im Stil von Reisedokumentationen: Die Protagonisten wurden ordentlich gescheucht. Und das durch einige der beeindruckensten Sets, an denen ich bisher gearbeitet habe.

P: Das neue Titelbild verrät ja, dass es diesmal wohl noch eine dritte Kraft neben Orks und Zwergen geben wird. Erwartet uns also eine noch größere Schlacht?

Syen (grinst): Größe ist nicht alles. Aber: Ja, es gibt noch weitere Kräfte, die für die eine oder andere Überraschung sorgen werden.

Krendar: Und es gibt ein episches Finale, das sich sicher auch vor den großen Schlachtenszenen im ersten Teil nicht verstecken braucht. Wir sind noch in den Dreharbeiten des letzten Aktes, aber ich kann jetzt schon sagen, dass die Autoren uns hier Einiges abverlangen, physisch wie psychisch.

Dvergat: Und da der Verlag schon sagt „Für alle Fans von „Game of Thrones“: Es bleibt abzuwarten, wer von uns die kommende Dunkelheit überstehen wird.

Modrath: Mach mir keine Angst. Noch ist das letzte Kapitel nicht geschrieben.

P: Ich bedanke mich für dieses Gespräch und wünsche viel Erfolg bei der weiteren Blogtour. Und vor allem noch eine schöne Feier heute!

(Text: T.S. Orgel)

3 Kommentare

  • Antworten Schreibblockade.com | Blogtour 2013 zu “Orks vs. Zwerge” 1 + 2 9. Mai 2013 von 22:26

    […] jetzt: Viel Spaß bei Station 1, auf dem Papiergeflüster-Blog von Simone Dalbert. Es gibt da ein kleines Interview mit Krendar, Dvergat, Syen und Modrath, das an die […]

  • Antworten T. S. Orgel auf Fantasy-Blogtour | HEYNE fantastisch 14. Juni 2013 von 11:04

    […] sind bereits Station 1 auf Papiergefluester sowie Station 2 auf Darkstars Fantasynews. Weitere Infos bekommt ihr auf dem Blog der Autoren: […]

  • Antworten Orks vs. Zwerge – Blogtour 2013 Station 4 16. Juni 2014 von 23:42

    […] Phantastik Preis 2013: http://dontapir.de/dpp/ Orks vs. Zwerge – Blogtour 2013 Station 1: http://www.papiergefluester.com Orks vs. Zwerge – Blogtour 2013 Station 2: http://www.fantasy-news.com Orks vs. Zwerge – […]

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