Besprechungen Gezeichnetes

Flix – Faust, der Tragödie erster Teil

9. August 2012

 

Gott und der Teufel gehen eine Wette ein. Der Teufel versucht, innerhalb eines halben Jahres, eines von Gottes Schäfchen auf seine Seite zu ziehen. Die zufällige Wahl trifft Heinrich Faust. Ganz einfach, meint der Teufel, dem muss er ja nur zu seiner Liebe verhelfen. Der Türkin Margarethe. Deren Mutter natürlich nichts davon wissen will, schließlich ist Margarethe längst versprochen.

Flix hat sich den „Faust“ vorgenommen und in unsere Zeit versetzt. Voller Anspielungen auf die Vorlage, aber doch ganz modern. Mit den für Flix typischen Zeichnungen, auf den ersten Blick übersichtlich, aber doch immer wieder einen zweiten Blick wert, bei dem sich die kleinen Details enthüllen.

Nicht erschrecken, wenn ihr das Buch kauft, es ist nicht beschädigt. Wie mir bisher noch jeder sagte, der mein Exemplar sah. Das Cover wurde sehr gekonnt auf gelesen getrimmt. Wenn ich es neben meine alten Reclam-Texte aus der Schulzeit stelle, fällt es nur durch seine Größe auf. Eines der vielen kleinen und liebevollen Details, die ich an diesem Buch so mag.

Dank Flix lese ich inzwischen immer wieder einmal Comics, nicht nur seine. Er hat mir als typischer Textleserin dieses Genre erst nahe gebracht. Besonders seine klaren, nicht überladenen, Zeichnungen, haben es mir angetan. Neben dem trockenen Humor, der seine Bücher für mich zu Gute-Laune-Garanten macht.

Faust, Der Tragödie erster Teil – Flix
95 Seiten, Carlsen
ISBN 9783551789778, 14,90 €
Hardcover

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