Ende Juni fragte der Bastei Lübbe Verlag auf Twitter, wer Lust auf Fantasy Geheimpost hätte. Man sollte allerdings nicht zart besaitet sein! Da ich bei Fantasy immer neugierig bin und (zumindest bei Büchern) auch nicht zart besaitet, hatte ich mich gemeldet.
Am Freitag fand ich dann die Geheimpost im Briefkasten. Viele werden es schon auf anderen Blogs gelesen haben, wir fanden ein Buch ohne Staben, zusammen mit einem zerknitterten Brief, in dem wir vor dem Buch gewarnt wurden. Schon der Vorgänger des Buches mit unbekanntem Autor hat reihenweise seine Leser über den Jordan geschickt. Nun soll der nicht weniger gefährliche Nachfolger erscheinen. Sie haben es aber geschafft, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen, in dem sie die beiligende Fassung in unsichtbarer Tinte drucken ließen. So kam es zu einem wirklichen Buch ohne Staben.
Meiner Meinung nach eine sehr gelungene Marketingaktion des Verlages, für die sie sich auch viel Mühe gemacht haben. Welcher arme Praktikant musste die Briefe zerknittern? Er hat mein Mitgefühl.
Bezogen auf eine gerade erst hitzig geführte Diskussion in Bloggerkreisen: ja, ich bin mir bewusst, dass der Verlag mit der Aktion bezwecken wollte, in den Blogs erwähnt zu werden. Da sie sich aber wirklich was einfallen ließen und auch Kosten und Mühen nicht gescheut haben, habe ich den Blogeintrag gerne geschrieben.
Außerdem wurde ich neugierig auf das Buch und werde euch dann berichten, wenn ich die Version mit “normaler” Tinte gelesen habe. Sofern ich es dann noch kann.


Wirklich interessante Aktion. Schade, dass ich diesen Aufruf nicht mitbekam.
Bei deiner Version kann man die “unsichtbare Tinte” aber nicht irgendwie sichtbar machen, oder? Wie diese, die man selbst herstellen kann?
@Stephie: Nein, es ist einfach nur ein unbedrucktes Buch. Aber im Brief stand, wohin man sich wenden muss, wenn man gerne ein wirklich gedrucktes Leseexemplar hätte.
Ich hätte wenig Lust gehabt, jede einzelne Seite über einer Kerze sichtbar machen zu müssen. *lach*
Also, die Sache mit der Geheimtinte ist kein Gag? Das kann man wirklich sichtbar machen?
@Stefan: Nein, man kann es nicht sichtbar machen, es ist ein unbedrucktes Buch. Aber man kann ein Leseexemplar bekommen, wenn man nicht auf die Warnungen vor dem Buch hören will.
Ihr habt die Warnung also in den Wind geschlagen. Das war ein Fehler: Seht, was euch blüht, auf http://www.bourbonkid.de/!
Dass auch gar nichts mehr ernst genommen wird heutzutage …
[...] Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der das Buch mit einer tollen Marketingaktion beworben und vielen Bloggern Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt [...]