Endlich ist es soweit, die Leserunde mit Autor Markus Heitz zu seinem neuesten Werk “Collector” startet heute. Nach Fantasy und Horror hat er hiermit ein neues Genre bereist, “Collector” ist eine Space Fiction oder auch Space Opera. Herr Heitz legt Wert auf Space statt Science, letzteres würde ihm niemand abkaufen. Für mich ist das ein Besuch in mir eher fremden Welten, Science oder Space Fiction lese ich sehr selten.
Die Widmung macht mir aber Mut, Heitz widmet das Buch nämlich “Captain Future, Grag, Otto, Professor Simon sowie den übrigen Helden und Schurken der Anime-Serie”. Captain Future und seine Crew habe ich gerne und oft gesehen, sie gehören mit zu den Helden meiner Kindheit. Vielleicht hilft mir das ja, mich in diesem Buch nicht ganz fremd zu fühlen. Beim Schreiben dieses Beitrags stimme ich gerade mit der Filmmusik zur Serie auf das Abenteuer ein.
In einem Interview auf Literatopia verrät Markus, dass uns hier eine “dreckige, gemeine und düstere Space Opera” erwartet. Da er beim Schreiben nicht wirklich zimperlich ist, mache ich mich auf einiges gefasst. “Collector” ist im “Justifiers”-Universum angesiedelt, einem Rollenspiel aus den 80er Jahren, das vom Autor damals auch gespielt wurde und das er zusammen mit dem Ulisses Verlag im Herbst neu herausbringt. Dazu soll es neben Comics auch noch eine ganze Reihe von Romanen geben, die ebenfalls im “Justifiers”-Universum spielen, von verschiedenen deutschen Autoren verfasst. Für Oktober ist der von Christoph Hardebusch geschriebene erste Band, “Missing in Action” angekündigt. Den zweiten Band, “Undercover”, verfasst Lena Falkenhagen, er ist für Februar 2011 angekündigt. Wer die folgenden Bände schreibt, wissen bisher wohl nur die Autoren selbst. In einem Videointerview hat Thomas Finn von einer Space Opera erzählt, aber nicht mehr verraten. Ich hoffe, er schreibt auch einen der folgenden Bände, da ich seine Bücher sehr gerne lese.
Jetzt geht es aber erst mal mit “Collector” auf ins Jahr 3042.



