Nachdem ich mit “Das Weihnachtsgeheimnis” von Jostein Gaarder nicht so recht warm wurde, hatte ich mit dem Autor eigentlich schon abgeschlossen. Eine Kollegin liest ihn aber sehr gerne, daher wollte ich ihm dann doch noch eine Chance geben, vielleicht hatte ich ja nur das falsche Buch erwischt. Etwas kurzes schien mir auch geeignet, also habe ich heute als Friseurlektüre (“Grabesgrün” von Tana French war mir zu dick für die Handtasche) mit “Das Orangenmädchen” von Gaarder begonnen. Bisher sieht es aus, als hätte ich vorher wohl wirklich das falsche Buch erwischt, es gefällt mir sehr gut.
Worum geht es? Gregs Vater starb, als er gerade mal vier Jahre alt war. Seine Erinnerungan an ihn bestehen fast nur aus Fotos und Videos. Doch zehn Jahre später taucht ein Brief auf, den sein Vater ihm kurz vor seinem Tod schrieb. In diesem Brief erzählt er seinem Sohn von einer Liebesgeschichte, die er selbst erlebt hatte. Durch diesen Brief lernt Greg seinen Vater erst kennen. Der Hauptteil des Buches besteht aus diesem Brief.
Das Warten während der Tönung hat nur für die ersten 40 Seiten gereicht, die haben mich aber gleich gefesselt, so dass die Friseurin erst mal auf sich aufmerksam machen musste, als die Zeit abgelaufen war. Das Buch gibt es momentan übrigens als Hardcover in der Brigitte Edition für nur 9,95 Euro. Das Cover gefiel mir viel besser als die der Taschenbücher, deshalb durfte es bei mir einziehen. Es ist ganz schlicht orange mit ein paar, wen wundert es, Orangen darauf.

Hallo Emily,
ich fand “Das Orangenmädchen” sehr schön erzählt. Viel Spaß dabei.
Liebe Grüße
wörterkatze
@wörterkatze: Danke, den habe ich! “Das Orangenmädchen” wurde zum Mittagspausenbuch ernannt. Jeden Mittag bereue ich, dass die Zeit schon wieder vorüber ist. Wirklich ein sehr schönes Buch.