Festgehalten im 18. Jahrhundert

Ich kann euch leider keine neue Lektüre melden, da ich immer noch im 18. Jahrhundert stecke und Jamie und Claire durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg begleite. “Echo der Hoffnung” ist ebenso fesselnd wie die Vorgänger aus der Highland-Saga. Diana Gabaldon schafft es immer wieder, dass ich mich in ihren Büchern richtig wohl fühle. Jeder neue Band ist wie “nach Hause kommen”, jedes letzte Zuschlagen des Buches wie Abschied nehmen. Mir graut ja vor dem Tag, an dem sie einen der Hauptcharaktere sterben lässt.

Natürlich gibt es auch hier jede Menge Zufälle, ab und an schüttelt man da schon mal leicht den Kopf. Aber es hält sich in Grenzen. Sie schafft es auch, verschiedene Handlungsstränge flüssig nebeneinander spielen zu lassen. Ab und an treffen sie sich, um dann wieder ihre eigenen Wege zu gehen. Immer ist Spannung vorhanden, langweilig wird es nie. Was immer wieder dazu führt, dass ich erschrocken fest stelle, schon wieder länger gelesen zu haben als ich wollte.

700 Seiten habe ich jetzt schon hinter mir, die fehlenden 300 werde ich genießen. Gegen Ende lese ich bei ihren Büchern immer etwas langsamer, weil ich gar nicht will, dass es vorbei ist.

2 Kommentare

  1. julie sagt:

    oh … Gibts da schon wieder einen neuen… Hab die ersten vier oder fünf Bände(bin mir grad gar nicht sicher wo ich stehen geblieben bin) auch verschlungen. Ist allerdings schon ein paar Jahre her. In den letzten blieb immer zu wenig zeit zum Lesen. Aber denke ich sollte da mal wieder aufholen…

  2. Emily sagt:

    Wenn Dir die ersten gefallen haben, lohnt es sich auf jeden Fall weiter zu machen. Den fünften fand ich etwas schwächer, alle anderen sind genauso schön wie die ersten.

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