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Matt Ruff

Belletristik Besprechungen

Matt Ruff – Bad Monkeys

28. März 2010

badmonkeys

Jane Charlotte darf sich mit dem Gefängnispsychiater unterhalten, weil sie den falschen Mann getötet hat. Die Geschichte die sie ihm erzählt, ist äußerst merkwürdig. Sie gehöre zur Organisation der „Bad Monkeys“, die sich zum Auftrag gemacht haben, die Welt von bösen Menschen, schlechten Affen eben, zu befreien. Als der Psychiater ihre Geschichten überprüft findet er einige Übereinstimmungen, aber auch so manche Ungereimtheit. Was an Jane Charlottes Berichten ist wahr und was nur Phantasie?

„Bad Monkeys“ war mein erstes Buch von Matt Ruff, wird aber definitiv nicht das letzte sein. „Fool on the hill“ liegt schon auf dem Stapel ungelesener Bücher. Es war genial, kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich in seinem Sog gefangen. Selbst beim kochen habe ich gelesen, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es ist schräg, es ist spannend, man möchte es an einem Stück verschlingen. Gegen Ende meint man, der Lösung ganz nahe zu sein, wartet eigentlich nur noch auf die Bestätigung. Da kommt noch mal alles ganz anders und viel besser als jede Variante, die der Leser sich überlegen konnte.

Wer gerne mal etwas schräge Geschichten liest, sollte sich dieses Buch schnappen. Es ist einfach toll.

Bad Monkeys – Matt Ruff
272 Seiten, Deutscher Taschenbuchverlag
ISBN 9783423211796, 8,95 €

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Ich lese gerade...

Es lag doch am Buch

16. November 2009

Dass ich eine gefühlte Ewigkeit an „Drachenkaiser“ las, war wohl doch des Buches eigene Schuld. Trotz unveränderter äußerer Umstände fesseln mich die anschließenden Lektüren weit mehr. „Gut gegen Nordwind“ habe ich übers Wochenende ausgelesen, „Bad Monkeys“ hält mich gerade regelmäßig länger am Esstisch als geplant.

„Gut gegen Nordwind“ war ja auch wirklich nur ein kleiner Happen zwischendurch, der sich leicht und schnell lesen lässt. Vor  „Bad Monkeys“ von Matt Ruff kann ich mal wieder nur warnen, wer gerade keine Zeit hat, sollte gar nicht erst damit anfangen. Von der ersten Zeile an hatte es mich fest im Griff, es ist jedesmal ein regelrechter Kampf, sich wieder los zu reißen. Am liebsten würde ich die Nacht durchlesen, nur wenige Bücher schaffen es, mich selbst während des Kochens lesen zu lassen. Es ist spannend, es ist schräg, es ist einfach genial.

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