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Jane Gardam

Belletristik Besprechungen

Jane Gardam – Letzte Freunde

10. Oktober 2016

letztefreunde

„Letzte Freunde“ ist nach „Ein untadeliger Mann“ und „Eine treue Frau“ der Abschluss der Trilogie um Old Filth, den scheinbar unfehlbaren Richter Feathers. Im ersten Band wurde die Geschichte seines Lebens erzählt, im zweiten Band die seiner Ehefrau Betty, die seine um etliche Facetten ergänzte. Jetzt sind seine Freunde dran, die alten wie die, die er erst kurz vor seinem Tod zu schätzen lernte. Terry Verneering hatte nicht das Glück, reich geboren zu werden, er wuchs in einem kleinen nordenglischen Städtchen auf, seine Mutter ernährte die Familie mit dem Verkauf von Kohle. Was kaum jemand in seinem späteren Leben wusste, nur Fred Fiscal-Smith, denn der kannte ihn schon, als er gerade mal acht Jahre alt war. Auch er bekommt in diesem Band mehr Hintergrund. Wie Verneering es schaffte, ein erfolgreicher Anwalt zu werden und sich ein ganz neues Leben aufzubauen, liest man hier auf ebenso charmante Weise erzählt, wie in den beiden Bänden zuvor. Weiterlesen

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Jane Gardam – Eine treue Frau

15. März 2016

TreueFrau

„Eine treue Frau“ ist die Fortsetzung zu „Ein untadeliger Mann“ und damit der zweite Band der Trilogie um Old Filth, dem scheinbar tadellosen Richter. Dessen Geschichte im ersten Band aus der Sicht von Edward Feathers, also Old Filth persönlich erzählt wird. In diesem Band kommt seine Frau Betty zu Wort. Geboren und aufgewachsen in Hongkong, beide Eltern in den Lagern verloren, lernt sie Edward flüchtig kennen, da macht er ihr auch schon einen Heiratsantrag. Eine gute Partie für ein Mädchen mit ihrem Hintergrund, Weiterlesen

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Jane Gardam – Ein untadeliger Mann

24. August 2015

UntadeligerMann

Als Old Filth ist er in Anwaltskreisen bekannt, der Richter Edward Feathers, auch noch Jahre nach seiner Pensionierung. Ein harter aber gerechter Richter, in Hongkong machte er Karriere, immer mit einem untadeligen Ruf. Nach der Pensionierung zog er mit seiner Frau Betty nach England, ein Land, dass seine Heimat ist und doch wieder nicht. Geboren wurde er in Malaya, seine Mutter starb bei seiner Geburt, sein Vater hat sich nie um ihn gekümmert. Mit fünf Jahren wurde er nach England geschickt, lebte bei Pflegefamilien und in Internaten. Ein Leben, das seine Spuren hinterließ, was er aber nie zeigte. Nach außen hin präsentierte er immer die harte Schale, niemals durfte auch nur der Verdacht von Verletzlichkeit aufkommen. Doch nach dem Tod seiner Frau hat er viel Zeit zum Nachdenken, so manches holt ihn ein, was er sich selbst nie eingestehen wollte. Weiterlesen

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