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J. L. Carr

Belletristik Besprechungen

J. L. Carr – Ein Monat auf dem Land

28. Dezember 2016

monataufdemland

Tom Birkin erinnert sich Jahre später an diesen einen Monat im Sommer 1920, den er auf dem Dorf Oxgoldby verbrachte. Im Auftrag einer Dame, die in ihrem Testament verfügte, dass das übertünchte Wandgemälde in der örtlichen Kirche freigelegt werden soll. Stück für Stück legt Tom ein Meisterwerk mittelalterlicher Kunst frei und wird ein Teil der Dorfgemeinschaft. Menschen, die nur so viel von ihm wissen, wie er bereit ist, ihnen zu erzählen. Dass seine Frau Vinny ihn sitzen ließ, verschweigt er vorerst. Sein Trauma, dass er aus den Schützengräben des ersten Weltkriegs mitbrachte, kann er nicht verbergen. Aber nach und nach bessern sich die Zuckungen in seinem Gesicht, dieses neue Leben scheint ihm gut zu tun. Könnte es nur ewig so weitergehen. Weiterlesen

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