Browsing Tag

Highland Saga

Besprechungen Historischer Roman

Diana Gabaldon – Ein Schatten von Verrat und Liebe, Highland Saga VIII

31. Juli 2014

SchattenVerratLiebe

Jamie war angeblich auf dem Schiff, das mit Mann und Maus unterging. Claire und Lord John, den sie zwischenzeitlich geheiratet hat, staunen nicht schlecht, als er plötzlich leibhaftig vor ihnen steht. William erfährt gleichzeitig, wer sein wahrer Vater ist und verliert die Nerven. Der achte Band der Highland Saga um den charismatischen Schotten Jamie Fraser und seine Familie beginnt mit ein paar Paukenschlägen und zerbrochenen Welten. Das ganze mitten im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in den einige der Protagonisten unfreiwillig hineingezogen werden, auch mal auf der falschen Seite der Front. Jamie und Claire wollten eigentlich doch nur ihre Ruhe, zurück nach Frasers Ridge und ihr Haus wieder aufbauen. Aber vorher muss noch die eine oder andere Verwirrung gelöst werden. Weiterlesen

Teile diesen Beitrag:
Besprechungen Historischer Roman

Diana Gabaldon – Echo der Hoffnung

30. Dezember 2009

echohoffnung

„Echo der Hoffnung“ ist der siebte Band der Highland-Saga. Jamie und Claire sind noch immer in Amerika, wo der Unabhängigkeitskrieg in vollem Gange ist. Auch Frasers Ridge bleibt davon nicht verschont. Jamie fühlt sich für das Schwert inzwischen zu alt, will aber trotzdem nicht tatenlos zusehen. So beschließen sie nach Schottland zurück zu kehren, um seine Druckerpresse zu holen. Der Weg nach Schottland ist allerdings alles andere als leicht, wenn die britische Marine sämtliche Häfen abriegelt und auch unterwegs gerne mal andere Schiffe kapert um deren Besatzung in den Dienst zu pressen. Wie schon in den Bänden davor, erleben die Frasers allerhand Abenteuer. Auch Jamies Neffe Ian ist wieder mit von der Partie, der je nach Gelegenheit mal als Schotte, mal als Indianer durchgeht. Natürlich sind auch Briana und Roger nicht vergessen, die unerwarteten Besuch aus fernen Zeiten bekommen.

Nachdem mir der fünfte Band etwas weniger gut gefiel, erfüllen sowohl der sechste als auch der siebte Band meine Erwartungen wieder voll. Ja, ab und an ist es etwas anstrengend schon wieder zu lesen, wie gut Jamie trotz seiner sechzig Jahre noch aussieht. Für diese Zeit ein hohes Alter, auch ungeachtet der vielen Kämpfe und Kriege die er erlebt hat. Aber das gehört zu den Büchern einfach dazu. Auch die für historische Romane oft typischen Zufälle kommen vor. Amerika ist nicht klein, trotzdem begegnet Jamie seinem Sohn William nicht selten.

Dazu kommen aber zum einen die historische Korrektheit, die Gabaldons Bücher auszeichnet, wie auch das Gefühl des nach Hause Kommens, sobald man die erste Seite liest. Nach dem man schon so viele Seiten mit Jamie und Claire gelitten (und geliebt) hat, ist es immer wieder schön zu lesen, wie es mit ihnen und ihrer Familie weiter geht. Das Abschiednehmen fällt mir bei ihren Büchern immer besonders schwer. Diesmal war das Ende leider auch etwas ungeschickt, es gibt viele offene Fragen, da es sehr abrupt endet. Damit ist aber zumindest sicher, dass es einen weiteren Band geben wird, nachdem der siebte früher schon als der Letzte angekündigt wurde. Auf den achten Band freue ich mich jetzt schon, obwohl es sicher wieder mindestens zwei Jahre dauern wird, bis er erscheint. Gut Ding will eben Weile haben.

Wer die ersten Bände mochte, kann getrost auch beim siebten Band wieder zugreifen. Es ist immer wieder schön, mit den Frasers in vergangene Zeiten abzutauchen und ganz nebenbei noch einiges über Geschichte zu lernen. Als kleine Zugabe gibt es diesmal auch einen Stammbaum, im Inneren des Schutzumschlags. Bei all den zeitlichen Verwirrungen nicht unpraktisch.

Teile diesen Beitrag:
Ich lese gerade...

Festgehalten im 18. Jahrhundert

6. Dezember 2009

Ich kann euch leider keine neue Lektüre melden, da ich immer noch im 18. Jahrhundert stecke und Jamie und Claire durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg begleite. „Echo der Hoffnung“ ist ebenso fesselnd wie die Vorgänger aus der Highland-Saga. Diana Gabaldon schafft es immer wieder, dass ich mich in ihren Büchern richtig wohl fühle. Jeder neue Band ist wie „nach Hause kommen“, jedes letzte Zuschlagen des Buches wie Abschied nehmen. Mir graut ja vor dem Tag, an dem sie einen der Hauptcharaktere sterben lässt.

Natürlich gibt es auch hier jede Menge Zufälle, ab und an schüttelt man da schon mal leicht den Kopf. Aber es hält sich in Grenzen. Sie schafft es auch, verschiedene Handlungsstränge flüssig nebeneinander spielen zu lassen. Ab und an treffen sie sich, um dann wieder ihre eigenen Wege zu gehen. Immer ist Spannung vorhanden, langweilig wird es nie. Was immer wieder dazu führt, dass ich erschrocken fest stelle, schon wieder länger gelesen zu haben als ich wollte.

700 Seiten habe ich jetzt schon hinter mir, die fehlenden 300 werde ich genießen. Gegen Ende lese ich bei ihren Büchern immer etwas langsamer, weil ich gar nicht will, dass es vorbei ist.

Teile diesen Beitrag: