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Frankreich

Belletristik Besprechungen

Kristin Hannah – Die Nachtigall

19. September 2016

nachtigall

Vianne und Isabell sind Schwestern, könnten aber unterschiedlicher kaum sein. Vianne ist verheiratet, hat eine Tochter, arbeitet als Lehrerin und kümmert sich um ihre Familie. Isabell ist von klein auf wild und unangepasst, haut aus einer Schule nach der anderen ab, riskiert gerne mal viel und weiß nicht, wann sie besser schweigen sollte. Als der zweite Weltkrieg kommt und die Deutschen Frankreich besetzen,  versuchen die beiden sich zu arrangieren. Viannes Mann wird eingezogen und landet in Kriegsgefangenschaft, sie versucht alles um ihre Tochter Sophie zu schützen und einfach nur zu überleben. Was schwierig genug ist, in einem besetzten Ort, mit einem deutschen Offizier, der in ihrem Haus einquartiert wurde. Aber Isabell kann den Kopf nicht einziehen. Sie schließt sich dem Widerstand an und verhilft abgeschossenen Piloten zur Flucht aus Frankreich. Sie wird die „Nachtigall“, von den Nazis gesucht und gehasst. Weiterlesen

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Besprechungen Gezeichnetes

Boulet / Pénélope Bagieu – Wie ein leeres Blatt

10. Juli 2015

WieeinleeresBlatt

Eloïse sitzt auf einer Bank. Mehr weiß sie gerade selbst nicht von sich selbst. Nicht einmal, dass sie Eloïse heißt, das verrät ihr der Ausweis in ihrer Handtasche. Warum sitzt sie auf dieser Bank? Wer ist sie überhaupt? Was ist mit ihr geschehen? Sie geht zu der Adresse, die ihre Wohnung sein soll. Die Katze erkennt ihre Dosenöffnerin, es scheint wirklich ihre Wohnung zu sein. Eloïse durchsucht ihre vier Wände auf Hinweise, wer sie ist und was mit ihr geschah. Ganz schön unheimlich, wenn man überhaupt nichts mehr über sich selbst weiß. Hat sie eine Familie, die sie um Hilfe bitten könnte? Wer sind ihre Freunde? Wo arbeitet sie? Viel zu viele Fragen und zu wenige Antworten. Weiterlesen

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Besprechungen Gezeichnetes

Joann Sfar – Aspirine

9. Februar 2015

Aspirine

„Aspirine“ ist die Fortsetzung zu „Vampir“ und macht eindeutig mehr Spaß, wenn man den ersten Band vorher auch gelesen hat. Denn hier tauchen sie alle wieder auf, natürlich der Vampir Ferdinand, seine Ex-Freundin Aspirine und ihre Schwester Ritalina, seine andere Ex-Freundin Liou, sein Kumpel der Werwolf Richard… und noch ein paar neue Gestalten. Denn in Vilnius ist die Hölle los, ein paar durchgedrehte Menschen wollen den Hexen, Zauberern und wenn sie schon dabei sind gleich allen nichtmenschlichen Wesen ans Leder. An Ferdinand bleibt es mal wieder hängen, er hat sich mit der Hexe Nope eingelassen und steckt mit drin im Schlamassel. Gleichzeitig soll er auch noch seinem Freund Richard helfen, der Liebesprobleme hat, die seinem Äußeren schaden. Und dann ist da noch der Golem, den… ach lest es selbst. Weiterlesen

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Belletristik Besprechungen

Pierre Lemaitre – Wir sehen uns dort oben

23. November 2014

Wirsehenuns

Diese Geschichte beginnt im November 1918. Das Ende des Krieges, der später als der Erste Weltkrieg bezeichnet wird, ist abzusehen. Jetzt haben sie so lange überlebt, vier Jahre in Schützengräben, vier Jahre lang Kameraden sterben sehen, selbst nicht mehr damit gerechnet, je wieder nach Hause zu kommen. Noch dieses eine Gefecht, es den Deutsche noch einmal richtig zeigen, dann ist es vorbei. Leutnant Pradelle schickt seine Truppe in eine letzte Schlacht, um sich noch ein letztes bisschen Ruhm zu verdienen. Doch für Albert kommt es beinahe anders, er wird verschüttet, erst in letzter Sekunde von Édouard ausgegraben. Den im nächsten Moment ein Granatsplitter grausam verstümmelt. Édouard verliert jeden Lebenswillen, verweigert jede Operation, die ihm das Leben erleichtern könnte, wird abhängig vom Morphium. Albert fühlt sich ihm verpflichtet, nimmt ihn bei sich auf, kümmert sich um ihn, versucht ihn zurück ins Leben zu holen. Während Leutnant Pradelle mit skrupellosem Betrug seinen Reichtum vermehrt. Weiterlesen

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