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Warum soll ich das lesen?

23. Februar 2017

Die Leseflaute ist zwar vorerst abgeflaut, aber ich merke, dass ich bezüglich meiner Lektüre sehr viel wählerischer wurde, als noch vor ein paar Jahren. Inzwischen frage ich mich bei Büchern oft, warum ich sie lesen soll. Warum soll ich meine wertvolle Lebenszeit mit genau diesem Buch verbringen, und nicht mit einem anderen? Wo doch so viele andere Bücher darauf warten, gelesen zu werden.

Vor zwanzig Jahren war ich noch eine Alles-Leserin. Was Buchstaben hatte wurde verschlungen, das war schon in meiner Jugend so. Weiterlesen

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Belletristik Besprechungen

Victor Lodato – Mathilda Savitch

12. September 2009

MathildaSavith

Mathildas Schwester kommt ums Leben, wird von einem Mann vor einen Zug gestoßen. Die Familie verzweifelt an der Tat, wer war der Mann und warum tat er es? War sie nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, oder gibt es einen Grund, den niemand kennt? Wie sollen sie damit zu Recht kommen, dass ihre ältere Tochter plötzlich nicht mehr da ist?

Mathilda versucht den Mörder ihrer geliebten Schwester zu finden und ihre Eltern aus der Lethargie zu reißen.

Mathilda hat mich schlicht und ergreifend genervt. Da das gesamte Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, habe ich es nach 125 Seiten aufgegeben. Sie verhält sich weder wie man es von einer zwölfjährigen erwarten kann, noch wie ein Mädchen. Sie agiert wie ein störrischer Junge und provoziert pausenlos ihre Umwelt ohne jegliches Feingefühl. Viel Handlung hatten die ersten 125 Seiten auch nicht zu bieten, mit ihren Nachforschungen kam sie in der Zeit nicht besonders weit, der meiste Platz wurde von schwärmerischen Beschreibungen der verehrten großen Schwester eingenommen. Über die Hintergründe des Unglücks wurde bis hierhin noch nichts klarer.

Die Idee der Handlung an sich gefiel mir, ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Umsetzung hat mich dann allerdings enttäuscht. Das Buch kam für mich gar nicht richtig in Fahrt, bis ich aufgab war es eine einzige Länge, deren Ende ich dann doch nicht mehr weiter suchen wollte. Vielleicht habe ich ein großartiges Ende verpasst, vielleicht aber auch nicht.

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