Interviews

Phantastik-Geflüster mit Ivo Pala

27. Oktober 2016

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Steckbrief

Name: Ivo Pala
Aktuelles Buch: „Schwarzer Horizont“, Teil 1 der Dark World Saga (Knaur Verlag)
Welches Buch liegt gerade auf dem Nachttisch: Elena Ferrante „My Brilliant Friend“
Persönliches Lieblings-Genre: Da gab es schon immer mehrere. Das hängt ganz von Stimmung und Laune ab. Grundsätzlich: Thriller, Fantasy, Komödien, Familien-Sagas, Historisches, Philosophisches. Ach, und ich liebe Kinderbuch-Klassiker!

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Fragen

Was war Deine erste Begegnung mit Phantastik?

Lange vor dem gedruckten Buch waren das Schallplatten mit „Grimms Märchen“, Kassetten der Märchen von Hans-Christian Andersen und natürlich phantastische Filme im Fernsehen, wie zum Beispiel die „Herkules“-Filme aus den 50ern mit Steve Reeves und all deren Ableger. Nach dem ersten Film über „König Artus und Tafelrunde“, war ich dann völlig gefangen von dem Thema. So wie auch von Artur Brauners Zweiteiler „Die Nibelungen“ – und natürlich alles von Jules Verne. Sobald ich dann besser lesen konnte, habe ich alles verschlungen, was ich in die Hände bekommen konnte, zu eben diesen vier Themen: Griechische Götter- und Heldensagen, Artus und Merlin, Jules Verne und Nordische Götter- und Heldensagen.
Meine Begeisterung dafür ist bis heute ungebrochen.

Warum schreibst Du ausgerechnet Phantastik?

Eben wegen meiner Begeisterung dafür. Und unter anderem auch deshalb, weil ich als Drehbuchautor so oft beschnitten war von Budgets. In Büchern kann ich meiner Phantasie freien Lauf lassen, ohne darauf achten zu müssen, wie teuer eine einzelne Szene würde. Außerdem ist es unbeschreiblich befriedigend, an etwas zu arbeiten, etwas zu schaffen, dessen einzige Grenze die eigene Phantasie ist.

Ein weiterer Grund, warum ich Phantastik schreibe, ist die Abwechslung, die sie mir von meinen realen Krimi- und Thriller-Projekten bietet, bei denen mich die detaillierte Recherche nicht selten emotional extrem aufreibt. Davon muss ich zwischendurch immer wieder Pause machen – und das mache ich mit dem Schreiben phantastischer Abenteuer. Wer das als Leser kennt – dieses „Urlaub machen in einer phantastischen Welt“ – kann sich das gerne hundertfach verstärkt vorstellen, wenn man sie selbst entwickelt, entdeckt, durchlebt. Über Monate. Das ist unbezahlbar!

In welcher fiktionalen Welt würdest Du gerne leben?

Auch hier kann und will ich mich nicht auf eine festlegen. Von Kindheit an würde ich gerne auf Camelot leben, an den Turnieren teilnehmen und von dort aus auf die Suche nach dem Gral gehen. Ebenso gern würde ich mit den Argonauten segeln oder mit Odysseus – am liebsten erst nach Asgard und dann nach Mittelerde. Westeros und die umliegenden Länder, die Martin für seinen „Song of Ice & Fire“ entwickelt hat, würden mir auch sehr gefallen. Ebenso wie Calda und Kutera, die ich jetzt in „Schwarzer Horizont“ erfunden habe. Der harte Kampf ums nackte Überleben bietet seinen ganz eigenen Reiz.

Woran arbeitest Du gerade?

An einer Jugendbuchreihe, einer Krimi-Komödie, dem Nachfolgeband zu den ersten beiden Teilen der „Dark World Saga“ und einem Sachbuch.

Gibt es ein Buch, von dem Du sagen würdest, dass man es unbedingt gelesen haben sollte?

Auf jeden Fall „Peter Pan“!
Und „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“.
Und „The Hobbit“.
Und „The Once and Future King“.
Und „Moby-Dick“.
Und „Don Quixote“.
Und „The Lion, the Witch and the Wardrobe“.
Und „Frankenstein“.
Okay, ich hör jetzt auf, aber ich könnte ewig so weiter machen! ;-)

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