Monatsrückblick

Leserückblick Februar 2016

29. Februar 2016

Gelesen32000

Es waren viele Comics und Graphic Novels dabei, außerdem ist die Fortbildung endlich zu Ende, ich hatte wieder Zeit zum Lesen.

Gelesen:

– Benedict Wells – Vom Ende der Einsamkeit
Ein beeindruckender Roman über Schicksal und Einsamkeit, der leicht in Kitsch hätte abrutschen können, es aber nie tut.

– Lupano & Cauuet – Die alten Knacker I, Die übrig bleiben
Eine Truppe alter Knacker unterwegs, wunderbar sarkastischer Comic.

– Abbas Khider – Ohrfeige
Bevor er abgeschoben wird, geht Karim noch einmal zu seiner Sachbearbeiterin um ihr seine Geschichte zu erzählen. Leider eine Geschichte, die so ähnlich viel zu oft geschieht, gerade in Zeiten wie diesen.

– Michael Robotham – Der Schlafmacher
Der zehnte Band um Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz, die mal wieder unfreiwillig einen Psychopathen jagen. So großartig spannend, von der ersten Seite an, wie alle Robotham Thriller bisher.

– Mariko Tamaki – Ein Sommer am See
Ein Geschichte über einen Sommer, in dem sich alles verändert. Erwachsen werden ist alles andere als einfach. Wunderbar gezeichnete Graphic Novel, mit stimmungsvollen Zeichnungen.

– Tim Seeley & Mike Norton – Revival 5, Gathering of Water
Diese Comicserie wird einfach nicht schlechter, in diesem Band unter anderem mit untoten Fischen. Ein paar Rätsel werden langsam gelöst, neue tauchen auf, zu schade, dass ich bald auf dem aktuellen Stand bin und dann das Warten beginnt.

– Cordurie & Bervas & Torrents – Sherlock Holmes Society I, Die Keelodge Affäre
Wer Sherlock Holmes mag und kein Problem mit Zombies hat, sollte sich diesen Comic anschauen. Wunderbar düstere Mischung, die mir wirklich gut gefällt.

– Loisel & Mallié – Der große Tote II, Pauline
Wie geht es für Erwan und Pauline im Land der Kleinen Leute weiter? Werden sie zurückkehren? Ich habe mich in diese Graphic Novel Reihe verliebt, eine wunderschöne Geschichte mit Niveau, Charaktere mit Ecken und Fehlern, die sie aber nicht weniger liebenswert machen und die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Sie hat nur einen Fehler, die Bände sind zu kurz.

– Louise Welsh – V5N6 Tödliches Fieber
Nach 100 Seiten aufgegeben, Standard-Virus-Endzeitstory mit unglaublich dämlicher Protagonistin. Ich konnte sie nicht mehr ertragen.

– Jiro Tanigucchi – Die Wächter des Louvre
Ein ganz besonderer Ausflug in den Louvre und die Vergangenheit. Beeindruckende Zeichenkunst gepaart mit wunderschöner Atmosphäre, in diese Graphic Novel taucht man regelrecht ein.

– David Grossmann – Kommt ein Pferd in die Bar
Es beginnt als Comedy, der letzte Auftritt von Dovele auf der Bühne in Netanja. Und endet als knallharte Abrechnung. Diese Geschichte fesselt mit Erschütterung.

– Jodi Picoult – Bis ans Ende der Geschichte
Sage ist eine junge Bäckerin, ein Beruf den sie auch gewählt hat, um sich vor der Welt zu verstecken. Aber mit einem ihrer Kunden freundet sie sich doch an. Bis der ihr ein entsetzliches Geheimnis anvertraut und etwas unmögliches von ihr verlangt. Dramatisch, wie Picoult eben schreibt, mit lebendigen Figuren und viel Tiefe. Erschütternd, weil es die Geschichte so unendlich vieler Menschen ist.

– Roberson & Allred – iZombie II, Blutsauger
Ein etwas merkwürdiger Band ohne wirkliche eigene Geschichte. Ein wenig geht es mit der Geschichte aus Band I weiter, ein paar neue beginnen, Vorgeschichten werden erzählt. Etwas sprunghaft, ich hoffe Band III wird wieder etwas linearer.

 

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2 Kommentare

  • Antworten Silvia 29. Februar 2016 von 19:20

    Wow. Respekt. ich habe es auf sieben Bücher gebracht und war schon echt stolz auf mich. Grossmann und die Ohrfeige stehen schon auf meiner Wunschliste. Bei Wells bin ich mir noch nicht sicher.

    • Antworten Papiergeflüster 29. Februar 2016 von 19:51

      @Silvia: es waren ja viele dünne Bücher, also eigentlich gar nicht so viel. Den Wells würde ich Dir wirklich ans Herz legen, gefiel mir wirklich außerordentlich gut!

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