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Bloggerleben

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Abschied

14. Oktober 2018

 

Herbst ist die Jahreszeit des Abschieds. Ich habe lange genug gegrübelt, wie es mit dem Blog weitergehen soll. Euch teilweise an den Gedanken teilhaben lassen, anderes im stillen Kämmerlein mit mir selbst ausgemacht oder in persönlichen Gesprächen mit Freunden besprochen.

Schon im letzten Jahr fühlte sich die Buchmesse als Buchblogger für mich nicht mehr passend an. Dieses Jahr war ich zum ersten Mal nur mit dienstlichen Terminen dort, ohne Verlagsbesuche als Bloggerin, Bloggertreffen oder ähnlichem. Und es fühlte sich gut an. Viele Freunde und Bekannte traf ich in den “freien Stunden” ungeplant, auf der Agora und in den Gängen. Es war die entspannteste Buchmesse seit langem.

Das Bloggen fühlt sich schon länger nicht mehr gut an. Es stresst mich, und das sollte ein Hobby nicht. Es soll entspannen, Freude bereiten. Die Freude am Lesen habe ich zum Glück wieder gefunden, die Freude am Bloggen nicht.

Ohne Bücher kann ich auch weiterhin nicht, wer auch nicht ohne meine Buchtipps kann, findet die in Kurzfassung auf Instagram bei “Papiergefluester“. Aber dort sind sie nur ein kleiner Teil des Ganzen, neben Schnappschüssen aus dem Leben und ersten Versuchen mit meiner neuen Leidenschaft, der Fotografie.

Nach zehn Jahren mit dem Blog Papiergeflüster wird es Zeit für neue Wege. Ein ganz großes Dankeschön an alle, die mich in den letzten Jahren auf dem alten Weg begleitet haben. Es waren großartige Jahre, die ich nicht missen möchte. Ich hoffe, wir sehen uns trotzdem mal wieder, sei es online oder auf der Buchmesse.

Macht es gut! Mögen euch nie die lesenswerten Bücher ausgehen.

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Bin ich noch eine Buchbloggerin?

15. Oktober 2017

 

Schrieb ich gestern auf Twitter, ohne den Finger so wirklich auf den Punkt legen zu können, der dieses Gefühl auslöst. Was wohl daran liegt, dass viele Faktoren dabei eine Rolle spielen, wie mir im anschließenden regen Austausch bewusst wurde. Die versuche ich hiermit aufzudröseln, die Länge des Beitrags zeigt, wie komplex das Thema für mich ist.

Manch einer verstand den Tweet so, dass ich mich auf der Messe einsam gefühlt, keinen Anschluss gefunden hätte. Wer mich kennt weiß, davon bin ich weit entfernt. Nach neun Jahren mit Blog und vielen Buchmessen, BarCamps etc. kenne ich so viele Blogger persönlich, die Buchmesse ist und bleibt ein wunderbares Wiedersehen mit der „Familie“. Auch als Ex-Buchhändlerin, eBook Mensch und Bibliotheksangestellte bin ich ziemlich gut vernetzt und die Messe ist der Ort, wo ich Online-Kontakte real treffen kann. Meistens treffe ich die ersten bekannten Gesichter schon am heimatlichen Bahnhof oder im Zug nach Frankfurt. Wenn man mich auf der Buchmesse mal alleine sieht, bin ich entweder auf dem Weg zum nächsten Treffen oder nehme mir gerade bewusst eine kurze Auszeit zum Durchatmen. In beiden Fällen treffe ich spontan alte Bekannte und verquatsche mich trotzdem. Auch in diesem Jahr war die Buchmesse voll mit spontanen, geplanten und zufälligen Treffen, es gab viele wundervolle Begegnungen und dafür bin ich dankbar.

Ich bin noch immer ein Buchmensch, ich liebe die Buchmesse und die Begegnungen, aber als Buchblogger fühle ich mich immer weniger. Auch nicht erst seit dieser Messe, das begann schon vor einer ganzen Weile, in Frankfurt wurde es mir nur mal wieder sehr bewusst. Weiterlesen

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Ich und die Comics. Wie alles begann. [Blogparade]

7. Mai 2017

Booknapping und die Geschichtenagentin haben sich eine Blogparadre ausgedacht, bei der ich als Comicleserin natürlich nicht widerstehen kann. Sie fragen:

Wie sieht eure Biographie als Comic-Leserin, als Comic-Leser aus?

Ich fand meine Liebe zu Comics und Graphic Novels erst spät, es muss 2010 gewesen sein. Als Kind las ich natürlich auch schon Comics, die meisten gehörten allerdings meinem Bruder. Micky Maus, Lucky Luke, Asterix & Obelix, Fix & Foxy… Schon damals war nichts vor mir sicher, was Buchstaben und Geschichten beinhaltete. Weiterlesen

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Papiergeflüster wird kürzer

15. April 2017

 

Aus verschiedenen Gründen wurde es sehr ruhig im Blog. Das tat eine Weile lang ganz gut, aber ich merke immer deutlicher, wie sehr mir das Bloggen fehlt. Ganz aufgeben ist also keine Option. So weiter bloggen wie früher aber auch nicht, die Zeit dafür fehlt. Dieses halbe bloggen fühlte sich aber auch falsch an. Also was tun? Ich habe lange gegrübelt und jetzt endlich einen Weg gefunden, mit dem ich es versuchen möchte. Statt ausführlichen Buchbesprechungen wird es kurze Leseeindrücke geben. Warum gerade so?

Die Zeit ist natürlich ein Punkt, kurze Empfehlungen sind schneller geschrieben. Aber ich vermisste auch schon länger die Art zu bloggen, wie es früher war, als noch mehr Leser für Leser schrieben. Inzwischen sieht man vielen Blogs an, dass sie von den Verlagen als Marketinginstrument wahrgenommen werden. Das ist nicht verwerflich, auch ich bin diesen Weg ein ganzes Stück mitgegangen. Habe im letzten Jahr aber immer mehr gemerkt, wie unwohl ich mich damit fühle. Es bloggte sich einfach nicht mehr so entspannt wie früher, auch wenn ich keine Rezensionsexemplare annahm. Aber meine Ansprüche an mich und meine Texte waren gestiegen. Aus diesem Hamsterrad wollte ich aussteigen und habe den für mich richtigen Weg gesucht.

Hier lag ein kleiner Stapel mit Büchern, über die ich eigentlich gerne geschrieben hätte. Aber nicht die Zeit dazu fand. Immer wieder lese ich, dass meinen Lesern meine Leserückblicke zum Monatsende gut gefallen, in denen gar nicht viel zu den einzelnen Büchern steht. Die aber auf Grund der Menge an Büchern trotzdem oft Stunden brauchen, bis sie verfasst sind, deshalb fehlt der für März auch immer noch. Vielleicht müssen es gar keine langen Texte sein?

In den letzten Wochen war ich oft mit anderen Menschen in Buchhandlungen unterwegs, wir redeten über Bücher, empfahlen unsere Lieblinge und verführten uns gegenseitig. Eigentlich genau das, weshalb ich ja auch mal mit dem Bloggen anfing. Warum nicht einfach so bloggen, wie ich einer Freundin ein Buch empfehlen würde? Das geschieht meistens viel kürzer, als ich eine Besprechung schreiben würde.

Genau das werde ich jetzt versuchen. Kurze Leseeindrücke, so wie ich euch von dem Buch erzählen würde, wenn wir zusammen durch die Buchhandlungen schlendern würden. Die ersten drei sind schon geschrieben und gehen demnächst online. Weil immer noch die Zeit an vielen Ecken fehlt, kann ich nicht versprechen, dass ich jedes Mal die komplette Social Media Runde dazu schaffen werde. Wer nichts verpassen möchte, sollte Papiergeflüster per E-Mail oder RSS-Feed abonnieren, in der Sidebar findet ihr alles, was ihr dazu benötigt.

Ich bin gespannt, wie es sich mit dem neuen Format anfühlt und freue mich auf euer Feedback, egal wie es ausfällt.

 

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Warum soll ich das lesen?

23. Februar 2017

Die Leseflaute ist zwar vorerst abgeflaut, aber ich merke, dass ich bezüglich meiner Lektüre sehr viel wählerischer wurde, als noch vor ein paar Jahren. Inzwischen frage ich mich bei Büchern oft, warum ich sie lesen soll. Warum soll ich meine wertvolle Lebenszeit mit genau diesem Buch verbringen, und nicht mit einem anderen? Wo doch so viele andere Bücher darauf warten, gelesen zu werden.

Vor zwanzig Jahren war ich noch eine Alles-Leserin. Was Buchstaben hatte wurde verschlungen, das war schon in meiner Jugend so. Weiterlesen

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Münchhausen Schreibwettbewerb – Die Gewinner

28. August 2016

Muenchhausen3

Die Gewinner!

Der Jury haben die Köpfe geraucht, fast fünfzig Lügengeschichten wurden beim “Münchhausen Schreib-Wettbewerb” eingereicht. Die Wahl war nicht einfach, ich war sehr froh, diese Entscheidung nicht alleine treffen zu müssen und tatkräftige Unterstützung durch die Jury zu haben. Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an Bernd Kissel, Birte Ohlmann, Franziska Leuchtenberger und Ute Nöth. Ihr wart eine großartige Jury! Es war nicht nur Arbeit, sondern hat auch viel Spaß gemacht. Weiterlesen

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Rückblick auf acht Jahre Papiergeflüster

10. August 2016

HappyBirthdayquer

Fast hätte ich es verpasst, Papiergeflüster wird heute schon acht Jahre alt. Acht Jahre, in denen sich viel verändert hat. Nicht nur optisch, wie es hier früher aussah, zeige ich euch am Ende dieses Beitrags. Aber bitte nicht erschrecken, das waren damals einfach noch ganz andere Zeiten. Weiterlesen

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Der Münchhausen Schreibwettbewerb

10. Juli 2016

Muenchhausen3

Lügen wie gedruckt und Bücherpakete gewinnen!

Die Aufgabe

Schreibt eine Lügengeschichte, die eines Münchhausen wert wäre. Bedingung: ein Buch muss darin eine wichtige Rolle spielen.

Zu gewinnen gibt es zwei große Bücherpakete, gestiftet vom Carlsen Verlag, für die besten Geschichten. Unter allen Teilnehmern werden Freikarten für die Live-Tour von Flix & Bernd Kissel verlost.

Ihr habt bis zum 07.08.2016 Zeit eure Geschichten einzureichen, die zwischen 3.000 und 15.000 Zeichen lang sein sollten. Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Weiterlesen