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Besprechungen Phantastik

Ben Aaronovitch – Der Galgen von Tyburn

19. Mai 2017

Peter schuldet Lady Tyburn einen Gefallen, seit sie ihn aus einer misslichen Lage befreite. Den fordert sie jetzt ein, er soll ihre Tochter aus den Ermittlungen in einem mysteriösen Todesfall heraushalten. Das gelingt ihm nicht so ganz, stattdessen kommen noch ein paar Dinge mehr ans Licht, die die Beteiligten lieber unter den Teppich gekehrt hätten. So ist das eben, wenn in einem unbewohnten Loft ein totes Mädchen mit einer Überdosis liegt, dessen Vater zur High Society Londons gehört. Weiterlesen

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Besprechungen Phantastik

Ben Aaronovitch – Der böse Ort

4. Juni 2014

BoeseOrt

Peter Grant, der Polizist und Zauberlehrling, ist zurück. Er kämpft noch immer mit den magischen Lektionen, Latein wird auch nicht seine Lieblingssprache, aber seinen Job möchte er nicht mehr missen. Auf wen er allerdings gut verzichten könnte: der gesichtslose Magier, der noch immer sein Unwesen in London treibt. Wieso scheint er sich für die Hochhäuser von Skygarden Tower zu interessieren? Der Architekt hatte anscheinend ein Faible für Magie, hat er das beim Bau dieser Wohnblöcke etwa ausgelebt? Schnell entdecken Peter und Lesley, dass mehr dahinter stecken muss. Weiterlesen

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Besprechungen Phantastik

Ben Aaronovitch – Ein Wispern unter Baker Street

20. Juni 2013

WispernBakerStreet

 

In der U-Bahnstation Baker Street wird ein Mann aufgefunden. Nicht mehr lebendig. Er hat sich offensichtlich noch mit letzter Kraft aus dem Tunnel in die Station geschleppt. Wo dann doch jede Hilfe zu spät kam. Was geschah in den uralten U-Bahn Tunneln? Hat es etwas mit den praktizierenden Schwarzmagiern zu tun, die sich seit Jahren gut verstecken? Oder haust etwas ganz anderes unter London, vielleicht seit Jahren unentdeckt? Eine alte Stadt hat immer ihre Geheimnisse…

„Ein Wispern unter Baker Street“ ist der dritte Band der Reihe um den Polizisten und Magierlehrling Peter Grant. Es ist etwas ruhiger als die beiden Bände davor, aber dadurch nicht weniger spannend. Lesley ist auch wieder mit an Bord und sorgt für viel Abwechslung. Das eine oder andere neue magische Wesen darf natürlich auch nicht fehlen, London hat einiges in Petto.

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Ben Aaronovitch – Schwarzer Mond über Soho

31. August 2012

 

Peter Grant ist Polizist in London und gehört einer Spezialeinheit an, die der Rest der Polizei lieber vergessen möchte. Sie befasst sich mit Magie. Wenn in dunklen Ecken Londons immer wieder männliche Leichen mit deutlichen Bissspuren, dafür ohne Männlichkeit, gefunden werden, ist das ein Fall für ihn. Aber auch, wenn verdächtig viele Jazzmusiker nach ihrem Auftritt plötzlich sterben. Kann man an Jazz sterben? In London scheinbar schon. Peter muss die Verantwortlichen finden, bevor noch mehr Menschen sterben.

Die Fortsetzung zu „Die Flüsse von London“ ist ebenso gelungen wie der erste Band. Britischer Humor in Reinstform, eine Großstadt bevölkert mit erstaunlichen fantastischen Wesen. Eine Melange skurriler Ideen lassen einen auch diesen Band wieder von Anfang bis Ende genießen, wenn man ihn nicht gerade vor lauter Lachen zur Seite legen muss.

Ben Aaronovitch wirft sympathische Charaktere in eine Geschichte, randvoll mit Atmosphäre, und lässt sie auch mal dummes Zeug anstellen. Das macht sie umso sympathischer. Und die Geschichte umso lesenswerter. Immer wieder faszinieren mich auch die naturwissenschaftlichen Experimente, die Peter anstellt, um dem Kern der Magie auf den Grund zu gehen. Neben wirren Ideen steckt auch viel Recherche und Hintergrund in diesen Büchern.

„Die Flüsse von London“ und „Schwarzer Mond über Soho“ sind meine Fantasy-Neuentdeckungen des Jahres. Es gibt sie noch, die wirklich gute Fantasy mit Witz und neuen Ideen, zwischen all den Schmonzetten im fantastischen Röckchen.

Schwarzer Mond über Soho – Ben Aaronovitch
413 Seiten, dtv Verlag
ISBN 9783423213806, 9,95 €
Taschenbuch

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Besprechungen Phantastik

Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

15. Februar 2012

FluesseLondon

Peter Grant hat gerade erst die Ausbildung zum Police Constable absolviert, eigentlich steht ihm ein langweiliger Schreibtischjob bevor. Bis er zufällig dem Zeugen eines Mordfalles begegnet, dessen Aussage er besser nicht ins Protokoll aufnimmt. Der heimliche Beobachter war nämlich ein Geist. Seine Beobachtungen lassen sich auch nicht rational erklären. Der Täter hat zwei Gesichter? Was geht hier vor? Ehe Peter es sich versieht, hat er einen neuen Job. Bei einer Spezialeinheit der Londoner Polizei, gleichzeitig wird er zum Zauberlehrling und muss auch noch Lateinvokabeln pauken. Währenddessen begeht der Mörder eine Tat nach der anderen, sinnlose Gewalt und Brutalität scheinen London in ihren Fängen zu halten. Können vielleicht der Themsegott und die Themsegöttin helfen? Eventuell, wenn sie nicht mehr damit beschäftigt wären, ihren eigenen Kleinkrieg auszufechten.

Klingt merkwürdig? Ist es auch, deshalb mochte ich das Buch so sehr. Das Cover hatte mich angesprochen, der Klappentext amüsiert. Das hörte sich nach einem Buch ganz nach meinem Geschmack an. Mein Bauchgefühl hatte mal wieder Recht.

Aaronovitch schreibt herrlich schräg, sein Humor kommt aber keineswegs mit dem Holzhammer daher oder landet unter der Gürtellinie. Der Roman spielt in unserer modernen Welt, mit Handys, Computern und allem was man so kennt. Was, wenn man plötzlich feststellt, dass auch in dieser Welt Magie und nicht menschliche Wesen existieren? Aaronovitch ist aber noch einen Schritt weiter gegangen, was könnte Magie für Auswirkungen auf die Technik haben und umgekehrt? Viele der Fragen wurden noch nicht ganz geklärt, die Naturwissenschaftlerin in mir ist neugierig geworden und will mehr wissen.

In „Die Flüsse Londons“ vereinen sich viele wunderbar skurrile Ideen mit einem trockenen Humor. So manchen Satz habe ich zweimal gelesen, weil mir die Sprache so gut gefiel, der Wortwitz ausgekostet werden wollt. Wer Neil Gaiman und Christopher Moore mag, findet hier eine sehr gelungene Mischung aus beiden.

Im Juli erscheint mit „Schwarzer Mond über Soho“ die Fortsetzung der Abenteuer des frisch gebackenen Zauberlehrlings, mein Exemplar habe ich mir schon vorbestellt.

Die Flüsse von London – Ben Aaronovitch
478 Seiten – dtv
ISBN 9783423213417, 9,95€
Taschenbuch

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Monatsrückblick

Leserückblick Januar 2017

4. Februar 2017

anschlaege

Der Januar war so trubelig, dass mir die Ruhe für vieles andere fehlte. Nicht nur für Blogbeiträge, auch zum Lesen. Deshalb wird das ein sehr kurzer Leserückblick. Positiver Nebeneffekt: seit langem habe ich endlich wieder richtig Lust auf Bücher und freue mich darauf, endlich wieder mehr Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen. Aktuell lese ich „Die Terranauten“ von T. C. Boyle. Ein paar Blogbeiträge stehen auch an für die nächste Zeit. Wenn ich in meine Statistik schaue sieht es allerdings so aus, als würdet ihr gar nicht merken, wenn ich mal eine kleine Pause einlege. Aber jetzt zu den gelesenen Büchern im Januar, getrennt nach Romanen und Comics. Wie man sieht, geht ein Comic nebenher noch eher, als ein Buch. Weiterlesen

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Monatsrückblick

Leserückblick Juli 2016

31. Juli 2016

Gelesen450

Romane

Beth Hoffman – Die Frauen von Savannah
Ein Südstaatenroman, über starke Frauen und wahre Freundschaft. Wunderbar leichte Lektüre, für alle die „Die Bienenhüterin“ oder „Gute Geister“ mochten.

Brandon Sanderson – Kinder des Nebels
Wir wurden keine Freunde, ich mag den ausufernden Schreibstil momentan nicht. Der Autor ist so verliebt in seine Welt, dass die Charaktere dahinter verschwinden. Abgebrochen. Weiterlesen

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Monatsrückblick

Leserückblick Februar 2015

1. März 2015

Gelesen2

Jeff Vandermeer – Autorität
Band 2 der Southern Reach Trilogie, in dem einiges aufgedeckt wird. Aus neuer Perspektive, in anderem Stil und genauso faszinierend wie der erste Band.

Tom Callaghan – Blutiger Winter
Großartiger Thriller, nichts für Zartbesaitete Leser. Spannende Handlung und tolle Charaktere, trotz ihrer Ruppigkeit. Am Stück weggeschmökert.

Loisel + Tripp – Bekenntnisse, Das Nest III
Wunderschöne Comicreihe über ein kanadisches Dorf vor fast 100 Jahren. Begeistert mit liebevoll gezeichneten Bildern und Charakteren. Weiterlesen

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Monatsrückblick

Leserückblick April 2014

1. Mai 2014

Im April hat mich eine kleine Leseflaute erwischt. Das lag wohl einfach daran, dass in diesem Monat einiges in meinem Leben in Bewegung geriet, das musste erst einmal verdaut werden. Jetzt geht alles wieder seinen Gang, die Leselust ist zurück, das erste „in 24 Stunden ausgelesen“-Buch kann ich für Mai schon verbuchen. Aber jetzt erst mal zu den im April gelesenen Büchern.

Gelesen

Gelesen:

Diana Menschig – So finster, so kalt
Steckt in unseren Märchen und Sagen vielleicht doch oft ein wahrer Kern? Ist dieser Kern vielleicht auch finsterer, als man meinen will? Großartige Urban-Fantasy mit vielen Märchenbezügen, unbedingte Leseempfehlung. Rezension folgt demnächst.

Sebastian Niedlich – Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und Ich
Zwei Kurzgeschichten mit den Protagonisten aus „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“, das Wiedersehen war toll. Ich hoffe, es gibt Nachschub von diesem Autor, seinen Schreibstil mag ich sehr gerne.

John Niven – Kill your Friends
Sollte man gelesen haben, wenn man Niven mag. Ich mag Niven sehr, aber dieses Buch war eher Pflichtlektüre, war mir dann doch zu hart. Auf die Verfilmung bin ich gespannt, entweder weichgespült oder FSK 25.

David Wong – Das infernalische Zombiespinnenmassaker
Genial, abgedreht, total schräg und wer sowas mag, sollte sich das nicht entgehen lassen. Meine Neuentdeckung des Monats, leider gibt es noch nicht viel mehr von dem Autor.

Ben Aaronovitch – Der böse Ort
Band 4, ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten und schon deshalb einfach schön. Atmosphäre und Humor waren wie gewohnt, die Spannung fehlte etwas. Dank gemeinem Cliffhanger kann ich den nächsten Band kaum erwarten.

Jim Butcher – Feenzorn, Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 4
Auch hier ein Wiedersehen, aber mit viel Spannung und reichlich verwickelter Handlung. Harry wie ich ihn mag, freue mich auf die nächsten Bände.

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