Belletristik Besprechungen

Victor Lodato – Mathilda Savitch

12. September 2009

MathildaSavith

Mathildas Schwester kommt ums Leben, wird von einem Mann vor einen Zug gestoßen. Die Familie verzweifelt an der Tat, wer war der Mann und warum tat er es? War sie nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, oder gibt es einen Grund, den niemand kennt? Wie sollen sie damit zu Recht kommen, dass ihre ältere Tochter plötzlich nicht mehr da ist?

Mathilda versucht den Mörder ihrer geliebten Schwester zu finden und ihre Eltern aus der Lethargie zu reißen.

Mathilda hat mich schlicht und ergreifend genervt. Da das gesamte Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, habe ich es nach 125 Seiten aufgegeben. Sie verhält sich weder wie man es von einer zwölfjährigen erwarten kann, noch wie ein Mädchen. Sie agiert wie ein störrischer Junge und provoziert pausenlos ihre Umwelt ohne jegliches Feingefühl. Viel Handlung hatten die ersten 125 Seiten auch nicht zu bieten, mit ihren Nachforschungen kam sie in der Zeit nicht besonders weit, der meiste Platz wurde von schwärmerischen Beschreibungen der verehrten großen Schwester eingenommen. Über die Hintergründe des Unglücks wurde bis hierhin noch nichts klarer.

Die Idee der Handlung an sich gefiel mir, ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Umsetzung hat mich dann allerdings enttäuscht. Das Buch kam für mich gar nicht richtig in Fahrt, bis ich aufgab war es eine einzige Länge, deren Ende ich dann doch nicht mehr weiter suchen wollte. Vielleicht habe ich ein großartiges Ende verpasst, vielleicht aber auch nicht.

6 Kommentare

  • Antworten Nina 13. September 2009 von 23:18

    Schade, auf den ersten Blick (Handlung + Cover) hätte mich das Buch auch angesprochen, aber wenn du es sogar abgebrochen hast… Nee, dann lohnt es sich wohl nicht.

    • Antworten Emily 14. September 2009 von 08:56

      Andere waren von dem Buch begeistert, vielleicht ist es einen Test wert. Soll ich es Dir ausleihen?

  • Antworten Nina 14. September 2009 von 19:44

    Danke für das Angebot, aber im Moment hab ich ‘nen relativ festen Leseplan: 1x vorablesen, 2 Gewinne mit Rezi”pflicht”, Reziexemplare… Da kann ich schlecht noch was anderes zwischenschieben. Vielleicht frage ich aber beizeiten einfach mal beim Verlag nach.
    Trotzdem aber noch mal Danke! 🙂

  • Antworten Katrin (BuchSaiten) 14. September 2009 von 20:14

    Hm, mich hätte das Buch auch angesprochen. Soll es denn eigentlich ein Buch für Erwachsene sein oder ist es eher für Jugendliche?

    Liebe Grüße

    Katrin

    • Antworten Emily 14. September 2009 von 20:34

      Ich denke, es ist für Erwachsene geschrieben. Kein typisches Jugendbuch. Aber lasst euch nicht von meiner Meinung abhalten, vielleicht stehe ich ja auch alleine damit und euch würde es gefallen.

  • Antworten Katrin (BuchSaiten) 16. September 2009 von 12:21

    @Emily: Achso, ja wenn es eher für Erwachsene ist, finde ich es schon nciht mehr so interessant 😉 Naja, selbst wenn es mir gefallen würde, es gibt so viele Bücher die ich lesen will, da kann man auch mal auf Einschätzungen anderer vertrauen 😉

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