Monatsrückblick

Top 3 im August 2017

1. September 2017

Der Monat begann mit großartigen Büchern und endete mit einem ganz besonderen Buch. Dazwischen lagen viele abgebrochene Bücher und einige die mich gut unterhielten. Gut genug, um zu Ende gelesen zu werden, nicht gut genug, um in dieser Auflistung zu landen. Das war bei den Büchern aber auch schwierig. Vielleser kennen das Problem, das man immer seltener Bücher erwischt, die einen noch richtig begeistern. Im August hatte ich das unglaubliche Glück, gleich drei Bücher zu finden, die mich wirklich begeisterten. Jedes auf seine ganz andere Art.

Grégoire Hervier – Vintage

Ein flotter Road-Movie, die Jagd nach einer geheimnisvollen Gitarre. Musikgeschichte, die Liebe zum Rock’n Roll, ein geheimnsivoller Musiker und Spannung pur. Man muss kein besonderes Interesse für Musik haben, um dieses Buch zu genießen, das eigentlich auch ein Krimi ist. Meine Besprechung dazu findet ihr hier.

Angie Thomas – The Hate U Give

Ein Jugendbuch, das für Erwachsene aber nicht weniger interessant ist. Die Geschichte eines farbigen Mädchens, das im Ghetto aufwächst. Gewalt gehört zur Tagesordnung, eines Tages wird vor ihren Augen ihr Freund erschossen, von einem Polizisten. Soll sie reden, oder schweigen? Die Geschichte hat mich tief berührt, weil sie genau so Alltag von viel zu vielen Kids ist. Meine Besprechung dazu findet ihr hier.

Lize Spit – Und es schmilzt

Ein Sommer, in dem sich für Eva und ihre Freunde alles verändert. Viele Jahre später fährt Eva nach Jahren zum ersten Mal wieder zurück nach Hause. Im Kofferraum ein Eisblock. Eine Geschichte, die mich vom ersten Satz an in ihren Sog zog, mit ihren feinen Nuancen und einer besonders schönen aber auch deutlichen Sprache fesselte. Mehr dazu demnächst, oder macht es wie ich. Lest es, ohne viel darüber zu wissen, außer dass viele sehr begeistert davon waren. Eines der Bücher, die man liebt oder hasst.

3 Kommentare

  • Antworten Lisa 1. September 2017 von 21:09

    Leider kenne ich keines davon, kann aber absolut deine Freude nachvollziehen, dass du direkt drei Highlights gefunden hast. Es ist wie du sagst, besonders als Vielleser wird dieses Gefühl seltener. Aber wenn es dann kommt, dafür umso heftiger. Mir ging es damals so mit dem “Märchenerzähler” und “Was fehlt, wenn ich verschwunden bin”.

    Viele Grüße

    Deine Lisa (www.lisa-reads.blogspot.de)

  • Antworten Jasmin 14. September 2017 von 09:12

    Lieben Dank für den spannenden Einblick!
    Alle drei Bücher stehen – jetzt ganz oben – auf meiner Liste.
    Viele Grüße,
    Jasmin

    • Antworten Papiergeflüster 18. September 2017 von 06:31

      Danke, das freut mich!

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