Besprechungen Kinder-/Jugendliteratur Phantastik

Thomas Finn – Der letzte Paladin

19. Februar 2009

LetztePaladin

Der Knappe Fabio ist zusammen mit seinem Herrn Ludovico unterwegs zum Anwesen der de Vontafeis. Sie sollen Celeste de Vontafei, eine angehende Sternenmagierin, nach Venezia zu ihrem Orden begleiten. Doch alles kommt anders als geplant. Erst wird eine wertvolle Uhr des Barons de Vontafei gestohlen, dann wird das Haus von Goblins überfallen. Fabio kann zusammen mit Celeste fliehen.
Unterdessen geschehen seltsame Dinge in Astaria. Sterne am Firmament erlöschen einfach. Sternenvampire erscheinen. Immer mehr Zeichen deuten darauf hin, dass Astronos, der gefallene Erzstellar, sich aus seinem Sternkerker zu befreien versucht. Wird es ihm gelingen? Können Fabio und Celeste die Pläne seiner Helfer durchkreuzen? Gehört ihre Begleitung wirklich zu ihren Freunden, oder ist sie eine Feindin? Wem können sie noch vertrauen?

Wieder einmal hat Thomas Finn einen wunderschönen Jugendfantasyroman verfasst. Mit interessanten Charakteren, in die man sich gut hineinversetzen kann und einer spannenden Handlung. Der Schauplatz ist wie schon in „Die Chroniken der Nebelkriege“ eine Mischung aus Realität und Fantasy. Diente dort Hamburg als reale Vorlage, so ist es hier Venedig.
Dass es ein Jugendbuch ist, merkt man hauptsächlich während der Kampfhandlungen, die Gegner werden nur selten getötet. Trotzdem werden auch ältere Leser durchaus noch Spaß an diesem Buch haben.

Im März 2009 erscheint der zweite Band der dreiteiligen Reihe, „Die flüsternde Stadt“. Auch dieses Buch wird sicher noch bei mir einziehen, ich lese Thomas Finns Bücher immer wieder sehr gerne.

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