Besprechungen Krimis und Thriller

Simon Beckett – Die Chemie des Todes

18. Juni 2009

David Hunter kommt aus der Großstadt, lässt sich dann aber als Landarzt in einem kleinen Dorf nieder. Nach ein paar Jahren hat es mit der Beschaulichkeit allerdings ein Ende, eine Reihe grausamer Morde geschehen. Damit holt ihn seine Vergangenheit wieder ein, der Mörder kommt ihm näher als ihm lieb ist.

„Die Chemie des Todes“ ist eines der wenigen Bücher, die auf der Bestsellerliste stehen und mir auch gut gefallen. David Hunter ist ein angenehmer Charakter, mit dem man schnell warm wird. Die Spannung ist vor allem in der zweiten Hälfte des Buches enorm hoch, ich kann nur raten diesen Teil erst zu lesen, wenn man ein paar Stunden Zeit hat. Nicht nur mir ging es so, dass man das Buch dann einfach nicht mehr weglegen kann und die Seiten nur so verschlingt, um zu erfahren wie es weiter geht. Wer überlebt? Wer ist der Mörder?

Auch der Mitratefaktor gefiel mir sehr gut, ich möchte einfach miträtseln können und nicht am Ende vor eine Lösung gestellt werden, auf die man als Leser nicht kommen konnte. Hier gibt es einige Hinweise auf die Identität des Mörders, aber auch einige falsche Spuren. So dass man am Ende vielleicht eine Ahnung hat, aber doch nicht sicher sein kann, ob sie stimmt.

„Die Chemie des Todes“ ist ein sehr gelungener Thriller, ich bin gespannt auf die schon erschienenen Fortsetzungen, „Kalte Asche“ und „Leichenblässe“.

1 Kommentar

  • Antworten Nina 19. Juni 2009 von 00:51

    Freund war auch angetan von dem Buch. Sobald er es wieder rausrückt, kommt es wieder auf meinen SuB. 😉

  • Hinterlasse eine Antwort

    %d Bloggern gefällt das: