Besprechungen Phantastik

Peter V. Brett – Flammen der Dämmerung

9. April 2013

 

FlammenDämmerung

Auch im dritten Band wird die Menschheit noch immer Nacht für Nacht von Dämonen terrorisiert. Doch im Norden wird der Widerstand immer stärker. Dank Arlen und den Kampfsigeln, die er den Dorfbewohnern beibrachte, können die Menschen sich hier immer besser gegen die Dämonen zur Wehr setzen. Das werden sie beim nächsten Neumond auch tun müssen, die Dämonen sind nicht erfreut, dass Arlen einen ihrer Prinzen tötete. Die Menschen haben nur noch wenig Zeit, um sich zu rüsten und ihre Dörfer gegen den erwarteten Angriff zu sichern. Im Süden sieht es ähnlich aus, auch Jardir rüstet sich und seine Kämpfer gegen die Dämonen. Die große Schlacht steht bevor, werden die Menschen wieder siegen können?

Selten habe ich 1000 Seiten so schnell weg gelesen. Der Großteil der Handlung umfasst gerade mal vier Wochen. Etliche Rückblicke lassen die Leser aber auch die Vergangenheit von Jardirs Gemahlin Inevera kennen lernen. Die eine harte Schule durchlaufen musste, um ihre jetzige Stellung zu erreichen. Sie gewinnt dadurch nicht unbedingt an Sympathie, aber an Tiefe.

Wieder einmal hat Peter V. Brett es geschafft, eine dichte Atmosphäre zu weben, der man sich als Leser kaum entziehen kann. Es ist kein Buch, dass man in kleinen Stückchen lesen sollte, besser ist es, Zeit zum eintauchen und genießen zu haben.

Wer die ersten beiden Bände mochte, kann auch hier wieder getrost zuschlagen. Brett hält die hohe Qualität der Reihe kontinuierlich, es gab keine Stelle, an der ich mich gelangweilt hätte. Das Ende ist aber ein ganz klein wenig gemein, zu wissen, dass man jetzt wieder auf die Fortsetzung warten muss, ist hart.

Die Flammen der Dämmerung – Peter V. Brett
1055 Seiten, Heyne Verlag
ISBN 9783453524743, 15,99 €
Broschur

Kaufmöglichkeit bei einer zufällig ausgewählten Würzburger Buchhandlung

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