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Papiergeflüster Podcast Nr. 9 – Wie entsteht ein E-Book?

18. Mai 2014

OnAir

 

Immer wieder hört man, dass E-Books doch eigentlich bei der Herstellung eines Buches ganz nebenbei abfallen und nicht so teuer sein dürften. Ein Mythos, den wir in diesem Podcast mit fachkundiger Hilfe widerlegt haben. “Es ist schon möglich, ein E-Book nebenbei als Abfallprodukt entstehen zu lassen, so sieht es dann aber auch aus.” Zitat von Fabian Kern, Berater für Werkzeuge, Methoden & Strategien für digitales Publizieren.

Wo er gerade schon da war, haben wir ihn auch noch ein wenig über EPUB 3 und Enhanced E-Books ausgefragt. Faszinierend, was damit alles möglich ist, da werden sich in Zukunft noch spannende Lesewelten auftun. Aber hört selbst, im Papiergeflüster Podcast Nr. 9 “Wie entsteht ein E-Book”

 

Links zur Sendung:

Fabian Kern auf Twitter

digital publishing competence

Sigil

ViewPorter

BlueGriffon

KindleGen

DeathBook bei Rowohlt

“EPUB 3: Warum der Standard auf sich warten lässt” von Fabian Kern auf lesen.net

 

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1 Kommentar

  • Antworten skreutzer 11. August 2014 von 20:59

    1:29, 15:44 und 50:57: Und genau da liegt auch das Problem: Textverarbeitungsprogramme sind für Dokumente und weniger für Bücher gedacht. Wenn man solche Programme aber semantisch einsetzt, geht die Erzeugung von PDF, HTML und EPUB in der Tat automatisch. Wenn man seine Autoren nicht aufrüstet, muss man eben mehr bezahlen für manuelle Arbeit und diese unnötigen Kosten dann auf den Kunden abwälzen.

    9:22: Ja, der Begriff „E-Book“ ist ein super Begrifflichkeits-Trick, um Webseiten verkaufen zu können, was vorher so leicht nicht geklappt hat.

    19:10 Nein, Sigil ist unter der GNU General Public License 3 veröffentlicht, die Creative-Commons-Lizenzen sind für Software ziemlich ungeeignet.

    20:48 Genau, und wenn man Microsoft Office mit LibreOffice ins Verhältnis setzt (freiwillige Spende vorausgesetzt), sieht das schon wieder etwas anders aus…

    42:28 Gilt übrigens genauso umgekehrt: Webseiten sind jetzt auch Bücher.

    51:30 Print ist das Abfallprodukt von morgen für die seltenen Fälle, wo man einen Gebrauchs- oder Unterhaltungstext zusätzlich gerne noch ins Regal stellen möchte.

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