Nagel – Was kostet die Welt

 

Meise hat geerbt, ganze 15.000 Euro. Was macht er denn jetzt mit dem Geld? Das, was sein Vater nie damit getan hat: auf Reisen gehen. Die Welt sehen und den Horizont erweitern. Viel lässt er nicht zurück, sein Job als Barmann wartet auf ihn. Als er nach seinen Reisen nach Berlin zurückkommt, findet er aber nicht mehr wirklich zurück in sein altes Leben. 1.000 Euro sind noch übrig, er packt seinen Rucksack und reist kurzerhand zu einem Bekannten, den er in den USA kennen gelernt hatte. An die Mosel, auf ein Weingut. Ohne die Ablenkungen der großen weiten Welt, muss er sich hier auf dem Land der einen oder anderen Selbsterkenntnis stellen.

„Was kostet die Welt“ ist ein Buch voller Betrachtungen und schonungsloser Wahrheiten. Nagel nimmt kein Blatt vor den Mund und lässt Meise das aussprechen, was man sich oft genug nur denkt. Dabei macht er auch vor dem Innenleben des Protagonisten nicht halt. Konfrontiert mit der Einfachheit des Landlebens und der gänzlich unterschiedlichen Lebenseinstellung der Landbewohner zu seiner eigenen, bleibt auch die eine oder andere Wahrheit über sich selbst nicht aus. In Meises Vergangenheit gibt es so manches, was tief begraben doch nicht ruhen wollte.

Der trockene Humor mit zynischem Unterton  mag nicht jedermanns Sache sein, meinen Humorlevel hat er voll getroffen. Meise ist nicht sympathisch, ganz im Gegenteil. Ich mochte ihn trotzdem. Dass er seinen unfreiwilligen Selbstfindungstrip gerade an der Mosel erlebt, war für mich das Sahnehäubchen. Als Saarländerin ist mir dieser Menschenschlag ganz gut bekannt und Nagel hat sie sehr treffend beschrieben.

Ein tragischer Roman mit viel Humor und erschreckenden Wahrheiten.

Ab Januar wird das Buch auch als Taschenbuch im Heyne Verlag erhältlich sein.

Was kostet die Welt – Nagel
320 Seiten, Heyne
ISBN 9783453266872, 16,99 €
Hardcover

Zwischendurch

Eigentlich wollte ich euch heute berichten, wie sehr mich “American Gods” von Neil Gaiman begeistert. Die Weihnachtspost hatte aber Vorrang, die Zeit vergeht viel zu schnell und ein paar Grüße an liebe Menschen gehören für mich um diese Jahreszeit einfach dazu.

Deshalb nur ganz kurz: wer Geschichten mag, die nicht gleich preis geben wovon sie handeln, wer nicht alles ausdrücklich benannt haben muss, sondern Andeutungen und Ahnungen vorzieht, der sollte sich dieses Buch näher anschauen. In Amerika treffen nicht nur Menschen verschiedenster Kulturen aufeinander, sie haben auch ihre Götter mitgebracht. Wie überall auf der Welt, haben die alten Götter es aber nicht leicht in unsere modernen Welt. Sie drohen vergessen zu werden, verdrängt von den technischen Errungenschaften. Neil Gaiman hat daraus eine fantastische Geschichte gestrickt, mit einem Protagonisten, der mir von Seite zu Seite mehr ans Herz wächst. Mit jeder neuen Facette die er zeigt. Eine Geschichte, die mit jeder Seite an Tiefe gewinnt.

Ein solides Grundwissen in Mythologie schadet nicht vor der Lektüre, im Notfall kann man aber auch Wikipedie befragen. Viele kleine Hinweise sind aber nur zu entdecken, wenn man sich ein wenig in der Vielfalt der Götter auskennt, was den Lesegenuss natürlich steigert.

Gisa Klönne – Nichts als Erlösung

 

In Köln wird ein Mann regelrecht hingerichtet, verliert dabei sein Gesicht. Hat dieser Mord etwas mit der Familientragödie zu tun, die sich zwanzig Jahre zuvor in einem Kölner Vorort abspielte? Nach der zwar keine Opfer gefunden wurden, aber ein Haus voller Blutspuren zurück blieb? Nach der die Eltern und die Schwester des jetzt Ermordeten spurlos verschwunden blieben? Hat die Vergangenheit die Familie eingeholt? Eine Vergangenheit, die eng mit dem Kinderheim „Frohsinn“ zusammen hängt? Warum schickt der Mörder Fotos an die Hauptkommissarin? Will er gefasst werden?

„Nichts als Erlösung“ ist bis zur letzten Seite Spannung pur, man folgt den Ermittlungen atemlos von einem Puzzleteil zum nächsten. Ganz langsam formt sich ein Bild, die Erlösung des Lesers, mit der Auflösung der letzten großen Fragen, erfolgt erst ganz zum Ende.

Aber nicht nur die Aufklärung des Mordes bannt einen, auch die Beschreibungen der unmenschlichen Zustände in den Kinderheimen, die noch lange nach der Nazizeit einfach weiter geführt wurden wie zuvor. Die Beschreibung eines Erziehungsratgebers, der jahrelang als Standardwerk galt, wird jedem mitfühlendem Menschen eine Gänsehaut bereiten.

Geschickt verbindet die Autorin eine Vergangenheit, die für viel zu viele Kinder Realität war, mit einem spannenden Mordfall. Nach und nach wandern verschiedene Verdächtige über die Bildfläche, jeder von ihnen mit einem Motiv. Und doch ahnt man immer, dass hier noch etwas fehlt. Das letzte kleine Puzzleteilchen, das in einem grandiosen Finale seinen Platz findet.

Krimis finden sich momentan wie Sand am Meer, die Perlen unter ihnen heraus zu fischen, wird immer schwieriger. Aber hier ist eindeutig eine davon, ein Krimi der alles bietet, was ich mir von einem Krimi erwarte, ohne platte Charaktere aus der Standardschublade. Nicht nur die Skandinavier können gute Krimis schreiben, die gibt es auch gleich ums Eck in Köln.

Nichts als Erlösung – Gisa Klönne

347 Seiten, Ullstein

ISBN 9783550087776, 19,90 €

Krimifieber

Bei mir ist gerade Krimistimmung angesagt. Selbst das spannende “For the win” von Cory Doctorow musste ein Wochenende lang pausieren, damit ich “Die Gesichtslosen” von Stephanie Frey und “Nichts als Erlösung” von Gisa Klönne dazwischen lesen konnte. Anschließend habe ich “Angst” von Robert Harris verschlungen, um jetzt in “Torso” von Wolfram Fleischhauer zu versinken. Mal sehen, wie lange diese Krimiphase anhält, Stoff gäbe es ja genügend.

Als Hörbuch habe ich “Ausgelöscht” von Cody McFadyen immer mit dabei. Da geht es schon ziemlich zur Sache, gut um mich nach der Arbeit im Bus wach zu halten.

Auf meinem SUB liegen zum Beispiel noch drei Bände von Gianrico Carofiglio, den ich gerade als Krimiautor für mich entdeckt habe. Zwei Fitzeks stehen auch noch da, gleich neben “Kühlfach 4″ von Jutta Profijt und zwei Krimis von Fred Vargas.

Als Unterwegslektüre habe ich heute morgen “Winter in Maine” von Gerard Donovan gewählt. Kein Krimi, aber von der ersten Seite an fesselnd.

Patrick Rothfuss – Die Furcht des Weisen I

 

Der zweite Teil und damit der zweite Tag der Königsmörder-Chronik. Nach den dramatischen Vorkommnissen des vergangenen Tages, kehrt schnell wieder der Alltag im Dorf ein. Die Ernte wartet nicht, die Schafe müssen auf den Markt. So hat Kvothe Zeit, dem Chronisten weiter über seine Vergangenheit zu berichten. Die nächsten Trimester an der Universität und seinen Abenteuern in Vintas. Wie schon zuvor konnte der junge Kvothe es einfach nicht lassen, sich mit seinem Erzfeind Ambrose anzulegen. Nach einer größeren Eskapade ist ein gewisser räumlicher Abstand zwischen den beiden nötig. Aber auch in Vintas halten sich die Abenteuer nicht von Kvothe fern. Sein Ziel verliert er trotz allem nie aus den Augen, mehr über die Chandrian heraus zu finden. Sagenumwobene Gestalten, die seine Familie grausam ermordeten. Wird er sie finden, bevor sie ihn finden?

Das lange Warten auf die Fortsetzung zu „Der Name des Windes“ hat sich gelohnt. Besondere Bücher brauchen eben auch ein wenig länger, die schreiben sich nicht einfach so runter. Und „Die Furcht des Weisen“ hat all das, was schon „Der Name des Windes“ so besonders machte. Eine wunderbare Atmosphäre, die dank des bildhaften Schreibstils entsteht. Man meint, selbst in der Schankstube des Wirtshauses zu stehen, mit Kvothe im Anker beim Kartenspiel zu sitzen oder mit ihm in den Räumen des Handwerkszentrums zu schwitzen. Die Charaktere sind einem nahe, weil sie einfach menschlich sind. Egal wie hoch oder niedrig ihre Stellung sein mag, sie haben alle ihre Licht- und Schattenseiten.

Kvothe stellt sich so oft wirklich dämlich an und stößt sich regelrecht selbst in die nächsten Schwierigkeiten, dass man vielleicht den Kopf darüber schütteln kann. Aber er ist 16 Jahre alt. Gerade wenn Frauen ins Spiel kommen, ist das ein Alter, in dem die Vernunft schon mal gegen die Hormone verliert. Der erwachsene Kvothe ist darauf auch nicht mehr stolz, aber er steht zu diesen Eskapaden und auch das ist ein Punkt, der ihn mir so sympathisch macht.

Die Spannung kommt natürlich auch nicht zu kurz, bei all den Abenteuern, durch die der junge Kvothe durch muss. Seine Suche nach den Chandrian ist der rote Faden, der sich nur langsam entwickelt. Was aber nicht weiter stört, es kann gerne noch etliche weitere Bände dieser Chronik geben. Es gibt noch genügend Geschichten zu erzählen und Namen zu entdecken. Wie Kvothe zum Königsmörder wurde, weiß man auch nach diesem Buch noch nicht.

Wahrscheinlich auch noch nicht nach Teil II des zweiten Bandes. Da der Textumfang zu groß war, wurde das Buch im Deutschen geteilt. „Die Furcht des Weisen 2“ erscheint laut Verlag Ende Januar 2012. Das Ende des ersten Teils ist gut gewählt, sehr spannend aber nicht unerträglich spannend. Vielen Dank an den Verlag dafür. Das Warten auf die Fortsetzung wird auch so schon lange genug dauern.

Patrick Rothfuss hat mit der Königsmörder-Chronik eine epische Fantasyreihe begonnen, die momentan nur wenig Konkurrenz zu fürchten hat. Ähnlich beigeistert haben mich bisher nur wenige Bücher.

Die Furcht des Weisen 1, Tag 2 der Königsmörder-Chroniken – Patrick Rothfuss
859 Seiten, Klett-Cotta Hobbit Presse
ISBN 9783608938166, 24,95 €
Hardcover

Geschenk und gute Tat in einem

 

21 bekannte Autoren, aus den verschiedensten Genres, haben sich für ein karitatives Projekt zusammengetan und die Anthologie “Weihnachtsglanz” veröffentlicht. Der Erlös aus den Verkäufen dieses E-Books (4,99 €) geht zur einen Hälfte an “Writers in Prison”, zur anderen an “Trauer Fuchsbau”. Eine schöne Gelegenheit, gleich zweifach Freude zu bereiten. Egal ob man sich selbst oder jemand anderen damit beschenkt, eine Hilfe für andere ist es allemal.

Folgende Autoren haben sich mit einer Kurzgeschichte beteiligt:

Monatsrückblick November 2011

Gelesen:

- Ransom Riggs – Die Insel der besonderen Kinder

Ein ganz besonderes Buch, nicht nur wegen der auffallenden Gestaltung. Auch weil es endlich mal wieder Fantasybuch fernab vom Mainstream war, statt dessen eine interessante Mischung aus X-Men und Peter Pan, mit einem Schuss Nostalgie. Mein Fantasy-Buchtipp für dieses Jahr.

- Andrew Bleiman – Zoobabys

Einfach nur goldig, zum entspannten Zeitvertreib.

- Krystyna Kuhn – Der Fluch, Das Tal 2.1

Spannend wie die Vorgänger, aber für mich ist dieses Konzept inzwischen etwas ausgelutscht. Die Hoffnung, endlich zu erfahren was mit dem Tal ist, stirbt. Das wird wohl noch etliche Bände dauern.

- Tad Williams + Deborah Beale – Die Geheimnisse der Tinkerfarm

Wunderschöne und sehr spannende Jugendfantasy für Jungs wie Mädchen gleichermaßen, die auch noch Erwachsene zu begeistern weiß. Mich zum Beispiel.

- Nagel – Was kostet die Welt

Die Geschichte eines eher unfreiwilligen Selbstfindungstrips im schönen Moseltal. Großstädter gegen Dorfmenschen und die eine oder andere unangenehme Wahrheit.

- Christoph Lode – Phoenixfeuer, Pandaemonia III

Sehr gelungener Abschluss der Trilogie mit ein paar Überraschungen.

- Gianrico Carofiglio – In ihrer dunkelsten Stunde

Ruhiger Krimi mit Tiefgang und faszinierenden Charakteren, die mich noch eine ganze Weile in Gedanken begleitet haben.

- Patrick Rothfuss – Die Furcht des Weisen I

Epische Fantasy wie ich sie mir wünsche, ich kann den zweiten Teil kaum erwarten.

- Thomas Wanhof – Wa(h)re Freunde

Sehr interessanter Bericht über verschiedene soziale Netzwerke, wie sie funktionieren und “Freundschaften” verändern.

- Cormac McCarthy – Die Straße

Apokalypse pur. Düster, beklemmend, traurig und sehr lesenswert.

- Stephanie Fey – Die Gesichtslosen

Spannender Krimi um eine Gerichtsmedizinerin, die den Toten ihr Gesicht wieder gibt.

- Gisa Klönne – Nichts als Erlösung

Der fünfte Fall von Judith Krieger. Das Mordopfer wurde Jahre zuvor verdächtigt, seine gesamte Familie ermordet zu haben. Deren Leichen aber nie gefunden wurden. Musste es deshalb sterben? Spannung pur bis zur letzten Seite.

- Simon Tofield – Kätzchenchaos

Eine Babykatze kommt ins Haus und stellt alles auf den Kopf. Lustig und goldig in einem, man weiß manchmal nicht ob man lachen oder schmachten soll.

 

Gehört:

- S. J. Watson – Ich. darf. nicht. schlafen.

Ruhiger Thriller mit ein paar Längen, bei denen ich aufpassen musste, nicht selbst einzuschlafen.

Simon Tofield – Kätzchenchaos

Simons Katze ist zurück, diesmal mit unverhoffter Verstärkung. Eines Tages bringt Simon ein kleines Kätzchen mit nach Hause, das passt dem bisherigen Hausherrn erst mal so gar nicht. Mit der Zeit raufen die beiden sich aber zusammen und stellen gemeinsam noch viel mehr Unsinn an.

Wie immer sehr goldig gezeichnet und in die kleine Katze kann man sich nur verlieben. Sie lässt sich nichts bieten, und zeigt wo es lang geht. Die ersten beiden Bände waren ja schon toll, der dritte hat sie noch übertroffen. Selbst mein Freund, eigentlich ein Hundemensch, konnte sich das Lachen nicht verkneifen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

 

Simons Katze, Kätzchenchaos – Simon Tofield

240 Seiten, Goldmann

ISBN 9783442312856, 12,00 €

Hardcover

S. J. Watson – Ich.darf.nicht.schlafen (Hörbuch)

Christine wacht neben einem fremden Mann auf, in einem fremden Bett. Selbst ihr eigener Körper ist ihr fremd, so alt. In ihrer Erinnerung ist sie gerade mal zwanzig Jahre alt, in Wahrheit aber schon 47. Nach einem schweren Unfall ist ihr Gedächtnis geschädigt, über Nacht vergisst sie alles. Ihr Mann Ben kümmert sich liebevoll um sie, erklärt ihr jeden Morgen geduldig aufs Neue, was geschehen ist. Als er an diesem Morgen auf die Arbeit geht, ruft ein Arzt bei Christine an. Sie sei bei ihm in Behandlung, Ben wisse aber nichts davon. Auch nicht von dem Tagebuch, dass sie seit einiger Zeit führt. Als sie dieses Tagebuch liest, verliert sie jede Sicherheit. Ben hat ist nicht immer ehrlich zu ihr, belügt sie und verheimlicht so manches. Meint er es wirklich gut mit ihr? Immer mehr Ungereimtheiten werden aufgedeckt, wem kann sie noch vertrauen? Das erfährt sie erst, als es schon fast zu spät ist.

Die Idee ist nicht ganz neu, hätte aber viel Potential für einen wirklich spannenden Thriller. Wenn man sie nicht ein wenig zu sehr schröpfen würde, der Mittelteil zog sich stellenweise doch sehr. Nur die wirklich hervorragende Sprecherin, Andrea Sawatzki, bewahrte mich vor dem einschlafen.

Ihre Stimme ließ mich auch die Tiefen des Hörbuches ganz gut überstehen. Es war ein ständiges Auf und Ab. Eine spannende neue Erkenntniss weckte mich auf, ließ mich auf die nächste Steigerung warten. Die aber leider erst kam, nachdem die letzte so weit breit getreten wurde, dass jegliche Spannung verschwand. So fühlte ich mich beim Hören, als wäre ich immer wieder kurz vor dem Einnicken, um dann doch wieder aufzuschrecken. In der ungekürzten Version hätte ich dem Schlaf wohl nicht widerstehen können.

Das Ende war wieder gelungen, auch wenn ich diese Wendung schon viel zu früh ahnte. Das macht sie nicht schlechter, hinterlässt bei mir aber ein „schade, ich hätte mich gerne überraschen lassen“-Gefühl. Alles in allem ein etwas ruhigerer Thriller für alle, die es nicht blutig mögen.

Hörbuch

Ich.darf.nicht.schlafen
Autor S. J. Watson
Sprecher Andrea Sawatzki
Länge 7 Stunden 49 Minuten (gekürzt)
Genre: Thriller

Hörprobe und Downloadmöglichkeit bei Audible (Preis 15,95 €)

Im Flexi-Abo für 9,95 €

 

Kluftinger kommt nach Würzburg

© Peter von Felbert

Ihr such noch ein Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit Karten für eine Lesung?

Über 100.000 Menschen haben Volker Klüpfel und Michael Kobr auf den Lese-Shows zu ihren ersten Kluftinger-Romanen bisher begeistert. Am 4. April 2012 kommen die Erfolgsautoren und Schöpfer des Kult-Krimi-Kommissars Kluftinger mit ihrer “Lesung” zum neuen Fall “Schutzpatron” in den Würzburger Saalbau Luisengarten. Beginn ist um 20 Uhr.


Karten für die Lesung gibt es ab sofort in der Buchhandlung  in der Tourist Information im Falkenhaus, Tel: (0931) 37 23 98.

Wer Klüpfel und Kobr schon einmal live erlebt hat, weiß es: Mit gewöhnlichen Lesungen haben diese Veranstaltungen nicht viel gemein. Die Allgäuer Bestsellerautoren liefern eine Funken sprühende Mischung aus Krimi und Comedy und sind damit weit über die Grenzen des Allgäus hinaus bekannt geworden.

Ihre Auftritte gelten als Satire vom Feinsten. “Der Spiegel” meint “Beide schreiben nicht nur spannend, mit scharfem, humorvollem Blick auf die Wirklichkeit, die begabten Vortragskünstler lesen auch gut – mit verteilten Rollen, verstellten Stimmen, in verschiedenen Dialekten.” Alle Informationen unter www.kommissar-kluftinger.de .

Hintergrundinfo “Schutzpatron” (Piper-Verlag, ca. 400 Seiten).
Ein prachtvoller Burgschatz von unschätzbarem Wert, ein Mord und ein geheimnisvoller Schutzpatron – Kluftinger ermittelt wieder!

Endlich kehrt der prachtvolle Burgschatz mit der Reliquie von St. Magnus, dem Schutzpatron des Allgäus, nach Altusried zurück. Vor Jahrzehnten wurde unter der Burgruine Kalden der sagenhafte Schatz gefunden und ging auf weltweite Ausstellungsreise. Nun muss Kluftinger an einer Arbeitsgruppe teilnehmen, die eigens für die Sicherung der Kostbarkeiten gegründet wurde. Priml! Dabei hat er doch ganz andere Probleme: Er hat den Mord an einer alten Frau aufzuklären, der zunächst als natürlicher Tod eingestuft wurde. Oder hat das eine gar mit dem anderen zu tun? Kluftingers Nachforschungen werden dadurch erheblich erschwert, dass sein Auto gestohlen wird, was er aus Scham allerdings allen verschweigt – den Kollegen und sogar seiner Frau Erika. Das bringt ihn mehr als einmal in Bedrängnis. Vor allem natürlich, wenn Dr. Langhammer mit von der Partie ist …