Dennis Lehane – Am Ende einer Welt

EndeWelt

Joe Coughlin hat seine Vergangenheit als Mafiaboss hinter sich gelassen und ist jetzt ein geachteter Bürger. Bis er eines Tages erfährt, dass ein Kopfgeld auf ihn angesetzt wurde. Seinen eigenen Tod fürchtet er gar nicht so sehr, aber sein Sohn soll nicht auch noch seinen Vater verlieren. Musste er doch schon mit ansehen, wie seine Mutter erschossen wurde. Also macht Joe sich auf die Suche nach demjenigen, der das Kopfgeld auf ihn ansetzte. Wer hätte etwas davon, ihn nach all den Jahren noch tot zu sehen? Weiterlesen

Terry Pratchett – Das Mitternachtskleid

Mitternachtskleid

Tiffany ist jetzt schon eine Weile Hexe und kümmert sich um ihre Leute. Denn Hexe sein bedeutet nicht, die ganze Nacht auf dem Besen reiten und es sich gut gehen lassen. Als Hexe kümmert man sich um all die Alten und Kranken, aber auch die Sorgenfälle, wie die Tochter, die von ihrem Vater so sehr verprügelt wurde, dass sie ihr eigenes Kind verlor. Sorgen, für die Tiffany eigentlich noch zu jung sein sollte, um sie zu verstehen, aber als Hexe ist das eben so. Wenn sie dafür wenigstens Anerkennung bekäme, aber in letzter Zeit schauen die Leute sie und auch andere Hexen merkwürdig an. Jemand schürt den Hass auf Hexen und dieser Jemand hat es auf eine ganz spezielle Hexe abgesehen. Eine Hexe, die schon den Winter küsste. Kann Tiffany auch dieser Herausforderung bestehen? Weiterlesen

Jocelyne Saucier – Ein Leben mehr

EinLebenmehr2

Die Fotografin ist auf der Suche nach Boychuck, einer Legende und einer der letzten Überlebenden der Großen Brände. Sie hat schon viele Geschichten über diese Brände gesammelt und immer wieder taucht sein Name darin auf. Sie findet zwei alte Männer, die sich von der Welt zurückgezogen haben und im Wald leben. Jeder in seiner eigenen kleinen Hütte, nahe genug beieinander, um gemeinsam und doch in Ruhe seinen Lebensabend zu verbringen. Bis vor kurzem waren sie noch zu dritt, doch Boychuck starb einige Tage vor der Ankunft der Fotografin friedlich im Schlaf. Friedlicher als sein Leben verlief, wie die vielen Bilder zeigen, die er in den letzten Jahren malte um damit die Traumata zu verarbeiten, die ihn nach dem großen Brand verfolgten. Der Brand, bei dem er seine ganze Familie verlor, beinahe auch sein eigenes Leben. Über den er aber nie sprach. Weiterlesen

Michael Punke – Der Totgeglaubte

Totgeglaubte

Hugh Glass ist Trapper und arbeitet im Herbst 1823 als Kundschafter für die Rocky Mountain Fur Company. Als er von einem Grizzlybär angefallen und schwer verletzt wird, scheint klar, das kann niemand überleben. Aber noch ist er nicht tot. Zwei Kameraden werden dazu abgestellt, bei ihm zu bleiben bis es vorbei ist und ihm ein ordentliches Begräbnis zu verschaffen. Als Indianer in der Nähe des Camps auftauchen, lassen sie ihn im Stich. Aber nicht nur das, sie nehmen seine gesamte Ausrüstung mit, was soll ein Totgeglaubter auch mit einem Messer und einem Gewehr anfangen? Weiterlesen

Fremdgebloggt, meine Woche im Netz

Bloggen2

Momentan ist es hier etwas ruhiger, was unter anderem daran liegt, dass ich gerade noch eine Fortbildung zum Social Media Manager begonnen habe. Da fehlen mal eben zehn Stunden in der Woche zum lesen und schreiben. Aber diese Woche gab es trotzdem ein bisschen was von mir zu lesen, nur nicht alles auf Papiergeflüster. Weiterlesen

Sonja Rüther – Eine Spur aus Frost und Blut

SpurFrostBlut

Frau Holle ist ungehalten. Jahrhunderte lang hielten sich die Menschen an ihre Abmachung und schickten ihr jedes Jahr ein Mädchen, um ihr zur Hand zu gehen. Denn die Unsterblichkeit hat Frau Holle nicht vor dem Altern bewahrt, ihre Aufgaben wurden zu anstrengend. Doch jetzt kommen keine Mädchen mehr. Wohl oder übel muss sie sich auf die Erde begeben um zu erfahren, was passiert ist. Ohne Hilfe wird es nicht schneien, ohne Schnee kommt es zur Katastrophe. Auf der Erde wird sie allerdings schon erwartet. Von all den Pechmaries, die sie im Laufe der Zeit mit Unsterblichkeit „gesegnet“ hat. Weiterlesen

Bloggen und Alltag

Mara von Buzzaldrins Bücher fragt:

„Und ihr? Wie macht ihr das eigentlich alles? Wie kriegt ihr Blog und Alltag unter einen Hut? Was hilft euch dabei, euch zu organisieren?“

Gute Frage, ich mache das jetzt schon so lange, dass vieles davon automatisch funktioniert. Aber wie?

Notizen

Notizen

Ideen für Blogartikel, einzelne Sätze für Rezensionen, Stichpunkte für den nächste Podcast… All sowas fällt mir gerne in Situationen ein, in denen ich gerade mal nichts arbeiten kann. Unter der Dusche, beim Zähneputzen, unterwegs zur Arbeit. Wenn die Gedanken frei sein dürfen, mehr oder weniger. Fragt nicht, wie oft ich schon fast die Gesichtscreme statt der Zahnpasta verwendet hätte. Diese Fragmente notiere ich mir, in Notizbüchern, auf Blöckchen, in der Notizen-App im Handy. Nicht alle davon werden jemals verwendet, manche erst Wochen oder Monate später, aber sie helfen mir, nicht ständig vor einem leeren Blatt zu sitzen. Irgendeinen der Fäden kann ich immer aufnehmen.

Zeit für Kreativität

Es gibt Zeiten, in denen ist einfach kein Raum für Kreativität. Gerade hatte ich wieder einige dieser Wochen. Auf der Arbeit geht es rund, die Restenergie reicht gerade noch für das Notwendigste im Haushalt und im Blog. Aber zündende Ideen? Einen Artikel einfach runterschreiben, weil er schon den ganzen Tag in den Gehirnwindungen vor sich hin gärte und jetzt in die Tastatur möchte? Fehlanzeige. Das ist dann einfach so, diese Zeit gibt es, das habe ich gelernt zu akzeptieren. Dann arbeite ich mit Reserven. Um Artikel zu schreiben, mit denen ich zufrieden bin, brauche ich kreative Zeiten. Weiterlesen

Michael Tsokos – Zerschunden

Zerschunden

In Berlin wird eine alte Dame in ihrer Wohnung ermordet und ausgeraubt. Eigentlich ein typischer Nachläufer-Fall, wäre da nicht die seltsame Schrift auf ihrem Bein. Scheinbar von ihrem Mörder angebracht, der ihr danach fein säuberlich die Strumpfhose wieder anzog. Damit wird sie ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel. Kurz darauf geschieht ein ähnlicher Mord in London, wieder in der Nähe des Flughafens. Der Mörder muss gefasst werden, bevor er weitere Opfer in ganz Europa ums Leben bringt. Fred Abel hat noch einen Grund, den Mörder schnell zu fassen. Hauptverdächtiger ist momentan ein alter Bekannter von ihm, dessen Tochter im Sterben liegt. Sein einziger Wunsch ist, sich von ihr verabschieden zu können. Ein Wunsch, den Abel ihm gerne erfüllen würde, aber es geht inzwischen nur noch um Tage. Weiterlesen