Robert Harris – Angst

 

Alex Hoffmann wird nachts in seiner extrem gut gesicherten Villa überfallen. Nur knapp entgeht er einem Attentat. Kannte der Einbrecher den Code der Alarmanlage? Den kaum jemand außer Alex selbst kennt? Das ist nur der Beginn einer Reihe seltsamer Begebenheiten, die alle auf das gleiche hinaus laufen: jemand will Alex Hoffmanns Leben zerstören. Ist es Neid? Denn Hoffmann hat einen Algorithmus entwickelt, der Angstparameter auswertet und damit in Aktiengeschäften horrende Gewinne erzielt.

Ein wenig Wirtschaftswissen, oder zumindest keine Berührungsängste mit Wörtern wie Hedgefonds und ähnlichem, sollte man für dieses Buch mitbringen. Die wirtschaftlichen Zusammenhänge werden auch so erklärt, das Nicht-Bänker es verstehen, aber erst ein wenig später. Der Spannung tut dies aber keinen Abbruch, wesentlich sind erstmal andere Geschehnisse.

Abgesehen von den wirtschaftlichen Aspekten, handelt das Buch von den möglichen Folgen, wenn ein Computerprogramm seinen Erschaffer überflügelt. Es trifft Entscheidungen, die kein Mensch so gnadenlos treffen würde, und hat damit Erfolg. Wo ist die Grenze? Wie weit kann ein Programm Einfluss auf das reale Leben nehmen?

Robert Harris hat es mal wieder geschafft, einen sehr spannenden Thriller zu schreiben. Der beim Leser die unangenehme Frage zurück lässt: „Was wäre wenn es wirklich möglich ist?“ Wer weiß schon sicher, zu was Computerprogramme inzwischen in der Lage sind. Dieses beklemmende Gefühl lässt einen auch nach der Lektüre nicht so schnell wieder los.

Angst – Robert Harris
384 Seiten, Heyne
ISBN: 9783453267046, 19,99 €
Hardcover

Jahresrückblick und Bilanz 2011

2011 blieb dann schon wieder weniger Zeit für Bücher als noch 2010. Es waren aber immer noch knapp über 100 gelesene Bücher, dazu 40 quergelesene. Da ich beruflich in die Belletristik gewechselt habe, kommen die neu dazu. Jedes Buch von Anfang bis Ende zu lesen schafft man nicht, so manches Buch will man auch nicht ganz lesen. Die werden dann eben quergelesen.

Die Fakten:

Bücher ganz gelesen: 105

Seiten ganz gelesener Bücher: 38.051

Ø Bücher pro Monat: 8,75

Ø Seiten pro Buch: 362,39

Bücher quer gelesen: 40

Seiten quergelesen: 5.692

Seiten insgesamt: 43.743

Ø Seiten pro Monat insgesamt: 3.170,92

Ø Seiten pro Tag insgesamt: 119,84

Ebenfalls neu ist, dass ich inzwischen viele Hörbücher höre. Weil ich etliche Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringe.

Hörbücher: 21

Gehörte Zeit: 156 Stunden und 37 Minuten

Alles zusammen gerechnet komme ich immerhin auf stolze 166 Bücher für 2011. Also Hörbücher und quergelesene mit eingerechnet.

Bester Monat war der November mit 4.977 Seiten, Grund ist mal wieder ein Urlaub. Im Sommerurlaub war ich zu viel unterwegs und kam zu wenig zum lesen, das habe ich im Herbst nachgeholt. Der schlechteste Monat war der März mit gerade mal 2.092 Seiten. Weil ich im März eine ganze Woche lang auf der Buchmesse in Leipzig war und vor lauter Bücher verkaufen gar nicht zum lesen kam.

2011 war wieder ein Lesejahr, mit dem ich sehr zufrieden sein kann. Es waren viele besondere Bücher dabei, die mich auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt haben. Vorsätze gibt es nicht für 2012. Ich höre einfach weiterhin auf meinen Bauch, der sucht nämlich immer die besten Bücher aus.

Monatsrückblick Dezember 2011

Gelesen:

- Mike Lancaster – 0.4 Eine perfekte neue Welt

Spannende Jugend-Science Fiction, in der sich erst langsam eine unglaubliche Wahrheit enthüllt.

- Cory Doctorow – For the Win

Goldfarmer gegen Gewerkschaftler, in der Welt der Online-Spiele. Interessante Hintergründe in einer spannenden Geschichte, aus ganz verschiedenen Perspektiven erzählt. Lese-Empfehlung!

- Robert Harris – Angst

Ein selbst lernender Algorithmus berechnet sehr erfolgreich die richtige Aktienstrategie für einen Hedgefonds. Basierend auf Angstparametern. Doch dann wird sein Handeln unberechenbar und lebensgefährlich.

- Gerard Donovan – Winter in Maine

Ein Mann, der einsam in den Wäldern von Maine lebt, verliert seinen Hund und beginnt einen grausamen Rachefeldzug. Tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele, faszinierend und erschreckend zugleich.

- Harold Caubert – Ein Winter mit Baudelaire

Wie schnell man alles verlieren und auf der Straße landen kann. Wo man einen guten Grund braucht, um sich wieder aus dem Dreck zu ziehen. Zum Beispiel einen liebenswerten Hund, wie Baudelaire. Wunderschön geschrieben und nachdenklich stimmend.

- Andreas Steinhöfel – Es ist ein Elch entsprungen

Goldige Weihnachtsgeschichte für Kinder ab 8 Jahren. Gerade für die, die eigentlich nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben.

- Neil Gaiman – American Gods

Die Einwanderer aus aller Welt haben auch ihre Götter mit nach Amerika gebracht. Die leben aber längst nicht friedlich nebeneinander her. Dafür sind zu sehr Götter. Buchtipp für alle, die es gerne mal intelligent schräg mögen und auch mal mit Anspielungen leben können.

- Kai Meyer – Arkadien fällt

Sehr gelungener Abschluss der Arkadien-Trilogie um Rosa und Alessandro. Wieder einmal sehr spannend, wurde an einem Tag verschlungen.

 

Gehört:

- Lucinda Riley – Das Orchideenhaus

Drama pur, für mich zuviel des dramatischen Guten. Konnte nur noch darüber lachen. Die, dank der Sprecherin, unmotiviert faselnden Charaktere machten es nicht besser.

- Cody MacFadyen – Ausgelöscht

Spannender Krimi, allerdings auch hier zuviel des Bösen. Das damit leider seine Wirkung verlor.

 

Lucinda Riley – Das Orchideenhaus (Hörbuch)

 

Julia erholt sich nach einem schweren Schicksalsschlag in der Nähe des Landsitzes, mit dem sie viele schöne Erinnerungen verbindet. Ihre Großeltern haben hier früher als Angestellte gelebt und Julia hat viel Zeit dort verbracht. Als bei Renovierungsarbeiten im alten Cottage ihrer Großeltern ein Tagebuch gefunden wird, kommt ein altes Familiengeheimnis zu Tage. Während der Leser Julia auf ihrem Weg zurück ins Leben begleitet, folgt Julia den Spuren ihrer Großeltern in längst vergangenen Zeiten.

Familienromane können durchaus angenehme Lektüre sein, mit der man es sich gemütlich machen und die Welt einfach mal Welt sein lassen kann. Mit „Das Orchideenhaus“ ist mir das allerdings nicht gelungen. Schon zu Beginn wird klar, dass so lange wie nur möglich verheimlicht wird, welcher Schicksalsschlag Julia getroffen hat. Dabei dürfte das den meisten Lesern nach kürzester Zeit klar sein, man wartet eigentlich nur noch auf die Bestätigung.

Den Charakteren bleibt kein Drama erspart. Drama gehört zu einem Familienroman dazu, aber es gibt eine gewisse Maximaldosis, die nicht überschritten werden sollte. Wem noch ein mögliches Drama einfällt, das in diesem Roman nicht vorkommt, der meine Hochachtung. Mir fällt wirklich keines mehr ein. Wenn man meint, jetzt ist es aber genug, wird noch eine Kelle draufgesetzt. Auch Liebesromane kann man mit mehr Niveau schreiben.

Wenn man bedenkt, wie schnell sämtliche handelnden Personen mit ihren Heiratsanträgen bei der Hand sind, muss man sich allerdings nicht wundern, dass keiner viel von Treue oder Vertrauen hält. Und keine Sorge, das Happy End bleibt natürlich auch nicht aus.

Mit der Sprecherin Simone Kabst wurde ich auch nach Stunden nicht warm. Sie lässt alle Personen unmotiviert durch die Gegend nuscheln, kaum Emotionen aufkommen.

Nach vielen wirklich tollen Hörbüchern, war ich vielleicht auch ein wenig verwöhnt. Aber dieses hier ist für mich der Hörbuchflopp des Jahres 2011.

Hörbuch

Das Orchideenhaus
Autor Lucinda Riley
Sprecher Simone Kabst
Länge 7 Stunden 15 Minuten (gekürzt)
Genre: Romane

Hörprobe und Downloadmöglichkeit bei Audible (Preis 10,95 €)

Im Flexi-Abo für 9,95 €

 

In den Schatten

Zu Weihnachten lagen unter anderem auch zwei Bücher unter dem Weihnachtsbaum. “Arkadien fällt” von Kai Meyer ist schon verschlungen, ich wollte ja wissen wie es mit Rosa und Alessandro weiter oder auch zu Ende geht.  Das Niveau der ersten beiden Bände wurde gehalten, es war sehr spannend und das Buch am zweiten Weihnachtstag gelesen.

Deshalb habe ich auch gleich das zweite Weihnachtsbuch angefangen, “Der letzte Schattenschnitzer” von Christian von Aster. Erzählt wird die Geschichte von einem Schatten, der einem ganz besonderen Kind gehört. Als er merkt, dass dieses Kind ihn hören kann, beschließt er alle Regeln zu brechen und es die Geheimnisse der Schatten zu lehren. Geheimnisse, die heute kaum noch jemand kennt. Schon diese Idee fesselt mich, der ungewöhnliche Erzähler und die geheimnisvolle Atmosphäre tun das ihre dazu. Bisher bin ich sehr begeistert von diesem Buch.

Buchsaitens Blogparade zum Jahresende

 

Momentan fehlt mir meistens die Zeit, um an Blogparaden teilzunehmen. Die Blogparade zum Jahresende von Buchsaiten lasse ich mir aber nicht entgehen, weil es immer wieder Spaß macht, die gelesenen Bücher des Jahres Revue passieren zu lassen. Hier also ihre Fragen und meine Antworten darauf:

* Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

“Mein fahler Freund” von Isaac Marion. Als ich den Klappentext las, befürchtete ich eine weitere Liebeschmonzette im Gruselgewand. Aber weit gefehlt, “Mein fahler Freund” ist viel mehr als ein Standard-Zombieroman oder ein Liebes-Roman. Dieser Roman enthält Hirn und Herzblut, aber in Form von erstaunlicher emotionaler und thematischer Tiefe, die ich in einem Zombiebuch so nie erwartet hätte. Wer erwartet von einem Zombie, der sich gerade mal an die Anfangsbuchstaben seines Namens erinnern kann, schon philosophische Anwandlungen?
* Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

“Das Labyrinth der träumenden Bücher” von Walter Moers. Ein Buch, dass mal die Leserschaft teilt. Die einen sind ebenso begeistert wie von “Die Stadt der träumenden Bücher”, die anderen sind enttäuscht von einem überlangen Vorwort. Denn mehr ist dieses Buch nicht, der Titel ist irreführend. Ich hatte mich auf eine weitere abenteuerliche Reise ins Labyrinth der Bücher gefreut und wurde mit einem Aufguss des ersten Teils abgespeißt. Vieles ist Wiederholung, nur wenig neues findet sich hier. Positiv war nur die, wie gewohnt, liebevolle Gestaltung des Buches.

 

* Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Gianrico Carofiglio mit “In ihrer dunkelsten Stunde”. Seit langem mal wieder ein Ausflug in die italienische Krimi-Szene und dabei einem äußerst charismatischem Protagonisten begegnet. Der mich schnell in seinen Bann schlug. Gepaart mit einem interessanten Fall und einigen bemerkenswerten Charakteren. Die bereits erschienenen Bücher des Autors liegen schon bereit und werden nicht lange auf dem SUB warten müssen.

* Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

“Die Insel der besonderen Kinder” von Ransom Riggs. Das Cover passt wunderbar zum Buch, das darauf abgebildete Mädchen spielt eine wichtige Rolle darin. Gleichzeitig ist es ebenso geheimnisvoll und leicht unheimlich, wie die Geschichte selbst. Ein Cover, das einen nach dem Lesen des Buches sofort wieder in die Geschichte zurück holt.

* Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2012 lesen und warum?

Band 9 der Reihe “Das Lied von Eis und Feuer” von George R. R. Martin. Eine der besten aktuellen Fantasy-Reihen, großartige High Fantasy mit allem was dazu gehört. Ohne Schwarz-Weiß-Malerei, mit komplexen Charakteren und einer düsteren Welt voller verschiedenster Völker. Auf die Fortsetzung mussten wir lange warten, im Mai 2012 wird “Der Sohn des Greifen” endlich erscheinen.

Überraschungspost

Nina von Libromanie hat ein Überraschungspaket verlost und ich hatte Glück :) Sogar doppelt Glück. Zum einen, dass ich überhaupt gewonnen habe, zum anderen, dass die Post sich wirklich angestrengt hat und es noch am 24. Dezember ankam.

Im Päckchen fanden sich gleich zwei liebevoll eingepackte Geschenke und einiges an Süßkram. Lecker! Der Weihnachtsmann war von der langen und leicht hektischen Reise etwas geplättet, geschmeckt hat er trotzdem.

 

Weil es ja kein wirkliches Weihnachtsgeschenk war, wurden die Geschenke gleich geöffnet. Nina hat an die Folgen der Süßigkeiten gedacht und eine Zahnpasta mit eingepackt. Aber keine Standard-Zahnpasta, sondern ganz besondere, die sie von ihrem Italien-Kurztrip mitgebracht hatte. Warum sie diese Zahnpasta so toll findet, hat sie auf Libromanie erzählt. Ich werde sie demnächst testen, sie sieht auf jeden Fall schon mal besonders gut aus.

Bei einer Verlosung auf einem Bücherblog muss man natürlich auch mit einem Buch als Gewinn rechnen, zu Weihnachten auch mal mit weihnachtlicher Lektüre. “Es ist ein Elch entsprungen” von Andreas Steinhöfel kannte ich tatsächlich noch nicht. Das habe ich dank Nina aber noch am heiligen Abend geändert. Und mich bei der Lektüre sehr amüsiert, ein tolles Buch für Kinder ab 8, auch wenn sie nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben.

Vielen Dank liebe Nina, das war ein tolles Überraschungspäckchen! :)

Tad Williams & Deborah Beale – Die Geheimnisse der Tinkerfarm

 

„Die Geheimnisse der Tinkerfarm“ ist die Fortsetzung zu „Die Drachen der Tinkerfarm“. Ein ganzes Jahr lang mussten sich Tyler und Lucinda gedulden, jetzt sind endlich wieder Sommerferien und sie dürfen zur Farm ihres Großonkels reisen. Dass es auf der Tinkerfarm ganz andere Tiere gibt als man meinen mag, hatten sie in den letzten Ferien schon entdeckt. Jetzt freuen sie sich auf ein Wiedersehen mit Einhörnern, Drachen und dem Satyr Simos. Außerdem hat Tyler noch ein Rätsel zu knacken. Allerdings hat sich einiges auf der Farm verändert, ihr Onkel Gideon hat neue Sicherheitssysteme installiert. Ist die Farm wirklich in Gefahr? Dann verschwindet Gideon plötzlich. Steckt wieder Mrs. Needle hinter den dunklen Machenschaften? Können Lucinda und Tyler die Farm retten?

Die Tinkerfarm birgt noch immer viele Geheimnisse, ihre größtes Geheimnis wurde aber schon im ersten Band gelüftet. So beginnt dieser Band gleich mitten im Geschehen und ist noch spannender, als es „Die Drachen der Tinkerfarm“ waren. Gleichzeitig findet sich aber auch all das im Buch wieder, was schon den ersten Teil so besonders machte.

Auf der Farm gibt es nicht nur Schmusetiere, eigentlich sind das sogar die wenigsten. Die meisten Wesen sind ziemlich gefährlich und man möchte ihnen nicht außerhalb ihres Käfigs begegnen. So kommt trotz der teilweise märchenhaften Wesen, wie den Einhörnern, niemals eine rosarote Märchenstimmung auf. Spätestens wenn man einem Mantikor gegenüber steht, hat sich diese erledigt. Stellenweise ist die Atmosphäre sehr düster, die Spannung steigt gegen Ende enorm an.

Die guten Charaktere haben ebenso ihre Fehler, wie die bösen ihre bereuen. Reines schwarz-weiß Denken sucht man so vergeblich. Gegen Ende möchte man am liebsten selbst dafür sorgen, dass die „Bösen“ endlich die verdiente Strafe bekommen. Weil man als Leser weiß, wer hinter all dem steckt.

Ein wunderbarer Fantasy-Roman, der nicht nur junge Leser zu begeistern weiß. Echte All-Age Fantasy ohne Vampire und Liebesgeschichte, für Jungs wie Mädels jeden Alters geeignet.

Die Geheimnisse der Tinkerfarm – Tad Williams & Deborah Beale
430 Seiten, Klett-Cotta Hobbit-Presse
ISBN 9783608938227, 19,95 €
Hardcover

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten mit angenehm ruhigen Feiertagen wünsche ich euch! Lasst euch nicht zu sehr vom Weihnachts-Wahnsinn stressen und genießt so viel Zeit wie möglich mit den Menschen, die euch am Herzen liegen.

Vielen Dank für eure Treue, auch wenn es hier in den letzten Wochen etwas zu ruhig war. Die stressigste Zeit des Jahres ist jetzt vorbei, damit gelobe ich auch Besserung und wieder mehr Lesestoff auf Papiergeflüster. Aber wenn zu wenig Zeit ist, schreibe ich lieber gar keine Rezension als mal eben eine schlechte runter zu schreiben, nur damit hier etwas steht.

Jetzt wird aber erst mal Weihnachten gefeiert, mit gutem Essen und lieben Menschen. Lasst es euch gut gehen und genießt es!

Holmes-lastig

Momentan begegne ich ständig Sherlock Holmes. Als Hörbuch verfolge ich seine Ermittlungen in “Das Geheimnis des weißen Bandes” von Anthony Horowitz. Ich konnte mich lange nicht entscheiden, ob ich es lesen oder hören soll. Seit neuestem kommt auch noch die Möglichkeit des elektronischen lesens hinzu.

Das Buch ist wunderschön gestaltet, schwarzer Leineneinband mit weißer Prägeschrift. Ein Genuss es auch nur in Händen zu halten. Dennoch bereue ich nicht, mich für das Hörbuch entschieden zu haben. Gelesen wird es von ganz fantastisch von Johannes Steck, der mich mit seiner Stimme sofort ins viktorianische London entführte. Seine Stimme und die spannende Geschichte mit vielen bekannten Elementen, bauen eine unglaubliche Atmosphäre auf. Holmes, wie man ihn aus den Büchern von Arthur Conan Doyle kennt, wird hier wieder Leben eingehaucht.

Am Montag begegnet Holmes mir dann auf ganz andere Art und Weise, im Kino. “Spiel im Schatten” wird hoffentlich ebenso schön wie der erste Film.