Besprechungen Kinder-/Jugendliteratur Phantastik

Otfried Preußler – Krabat

26. September 2008

Krabat

Inhalt:

Der Betteljunge Krabat folgt trotz der Warnungen, dass es dort nicht ganz geheuer sei, der Stimme aus seinem Traum zur Mühle am Koselbruch. Dort wird er als Lehrjunge eingestellt, nicht nur um die Müllerei zu lernen, sondern auch „das andere“, die schwarze Magie. Als er merkt, wo er hinein geraten ist, gibt es nur noch einen Weg zurück in die Freiheit, die Liebe eines Mädchens.

Meine Meinung:

Krabat ist eine Sagengestalt der Sorben, die Geschichte spielt in der Lausitz. Otfried Preußler hat die ursprüngliche Sage allerdings ein wenig abgewandelt.

Entstanden ist ein Märchen über Freundschaft und Liebe, über Abhängigkeit und die Möglichkeit der Befreiung. Er erzählt darüber, wie wichtig es ist zusammen zu halten. Dass es wenig nützt, andere zu verraten, und dass man sich nicht einfach in sein Schicksal fügen sollte.

Das Buch ist an manchen Stellen traurig, an manchen ein wenig gruselig, an wieder anderen fröhlich und man meint den beschriebenen Frühling zu riechen. Es ist einfach wunderschön geschrieben, man kann in der Geschichte versinken und merkt nicht mehr, wie die Zeit vergeht.

Ein Buch das zu recht mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde und inzwischen ein Klassiker der Jugendliteratur ist.

3 Kommentare

  • Antworten Susi 27. September 2008 von 11:35

    Krabat war mein absolutes Lieblingsbuch als Kind. Somit habe ich mich zunächst sehr gefreut, dass Krabat verfilmt werden soll. Als ich jedoch neulich gelesen habe, dass er der deutsche Harry Potter sei, habe ich mich doch sehr geärgert. Die kann man ja nun wirklich nicht vergleichen!
    Ich habe jetzt allerdings einen ganz guten Beitrag zum Film gefunden, der hoffen lässt: Zauberlehrlinge

  • Antworten Emily 28. September 2008 von 10:32

    Auf solche Vergleiche gebe ich grundsätzlich nichts, ich könnte auch jedes Mal heulen wenn Eragon mit dem Herrn der Ringe in einem Atemzug genannt wird.

    Den Trailer finde ich richtig gut, und freue mich schon auf den Film. Nach der Lektüre sogar noch mehr.

  • Antworten Nina 28. September 2008 von 11:29

    Ich möchte das Buch auch unbedingt noch lesen, bevor ich mir den Film im Kino anschaue.
    Eigentlich unfassbar, dass ich noch gar nichts von Otfried Preußler gelesen habe… Irgendwie ist der in meiner Kindheit völlig an mir vorbei gegangen.

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