Besprechungen Phantastik

Lian Hearn – Das Schwert in der Stille / Der Clan der Otori 1

19. Mai 2009

„Das Schwert in der Stille“ wird in der Fantasy eingeordnet, ist aber alles andere als ein klassischer Fantasyroman. Weder begegnet man hier der typischen Party aus bunt zusammen gemischten Völkern, noch irgendwelchen Trollen, Elfen oder sonstigen Fabelwesen. Lian Hearn hat den „Clan der Otori“ in einem fiktiven Land angesiedelt, das deutlich von japanischen Traditionen und Sitten geprägt ist. So erinnert auch das einzige phantastische in diesem Roman an die klassischen Martial Arts Filme, der Hauptcharakter entwickelt einige spezielle Fähigkeiten, die ihm vor allem im Kampf zu Gute kommen.

Takeo erlebt eine relativ unbelastete Kindheit in einem kleinen Dorf. Doch eines Tages kommt er von einem Ausflug zurück und findet sein Dorf brennend vor. Nur knapp entkommt er den Zerstörern, Lord Shigeru, der Anführer des Clans der Otori, rettet ihm das Leben. Er nimmt ihn mit in seine Heimat und lehrt ihn die Bräuche des Clans. Doch Takeo trägt ein Erbe in sich, das er nicht verleugnen kann. Er ist ein Kikuta, ein Mitglied eines Stammes der sich über die Jahre hinweg besondere Fähigkeiten bewahrt hat. Auch in diesen Fertigkeiten wird Takeo unterrichtet. Er ahnt, dass beide Seiten ihn für einen bestimmten Zweck ausbilden wollen. Doch zu welchem? Kann er beiden Verpflichtungen nachkommen, oder muss er sich eines Tages entscheiden?

Ich habe schon viele positive Meinungen zu dieser Reihe gelesen und kann ihnen nur Recht geben. Der erste Band des „Clan der Otori“ ist spannend, die eher ungewohnte asiatische Welt sehr interessant. Mit Takeo wurde ich schnell warm und habe mit ihm gelitten und gebibbert. Obwohl die Lektüre schon einige Zeit zurück liegt, sehe ich noch immer die wunderschönen Bilder vor mir. Eine Geschichte die ich so schnell nicht vergessen werde, ich freue mich auf die folgenden Bände.

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