Besprechungen Krimis und Thriller

Joy Fielding – Herzstoß

22. Oktober 2011

Marcy wurde kurz vor der geplanten Hochzeitstagsreise von ihrem Mann verlassen. Also fährt sie kurzerhand alleine nach Irland. In einem Pub meint sie plötzlich, ihre Tochter Devon gesehen zu haben. Was nicht sein kann, schließlich starb Devon vor zwei Jahren bei einem Bootsunfall. Aber ihre Leiche wurde nie gefunden. Könnte es nicht doch sein, dass sie einfach nur alles hinter sich lassen wollte und der Unfall fingiert war? Marcy hat nur noch ein Ziel, sie will Devon finden.

Vor Jahren hatte ich schon einige Romane von Joy Fielding gelesen, die mich auch immer wieder gefesselt hatten. Allerdings hatten sie ein grobes Grundmuster immer gemeinsam, weshalb ich irgendwann doch andere Autoren vorzog. „Herzstoß“ war seit längerem mal wieder mein erster Fielding, und ich hatte Spaß damit. Das Grundmuster ist noch immer vorhanden und lässt sich mit „Traue niemandem“ ganz gut zusammenfassen. Das tat der Unterhaltung aber keinen Abbruch.

Joy Fielding zeichnet mal wieder gekonnt verzweifelte Charaktere und legt Spuren, bei denen auch skeptische Leser ins Grübeln kommen. Könnte es vielleicht doch sein? Die ein oder andere kleine Gänsehaut war auch inbegriffen. Für alle die gerne Kriminalliteratur ohne Brutalität und übertriebenes Blutvergießen lesen möchten, ist Joy Fielding noch immer ein guter Tipp.

Herzstoß – Joy Fielding
379 Seiten, Goldmann
ISBN 9783442312061, 19,99 €
Hardcover

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