Belletristik Besprechungen

Jodi Picoult – Bis ans Ende der Geschichte

12. April 2016

EndeGeschichte

Sage ist Bäckerin, unter anderem auch, weil sie sich nach einem Unfall vor der Welt verstecken möchte. Aber dann freundet sie sich doch mit Josef an, einem alten Herrn und Stammkunde der Bäckerei. Der eröffnet ihr eines Tages ein furchtbares Geheimnis und verlangt etwas Unmögliches von ihr. Wie soll Sage damit umgehen? Ihm seinen Wunsch doch gewähren? Kann sie das überhaupt?

„Bis ans Ende der Geschichte“ hat wieder all das, weshalb ich Picoults Geschichten früher sehr gerne las. Lebendige Charaktere mit Geschichten, die selbst mehrere hundert Seiten viel zu schnell vergehen lassen. Eine Weile waren mir die Enden ihrer Romane zu dramatisch. Aber dieser hier reizte mich wegen des Themas und ich habe es nicht bereut.

Ja, er ist auch dramatisch und die allerletzte Wendung hätte meinetwegen nicht sein müssen, aber das waren die zwei letzten Seiten, also zu verkraften. Dramatisch ist diese Geschichte schon deshalb, weil sie so oder so ähnlich vor gar nicht allzu langer Zeit viel zu vielen Menschen tatsächlich erleben und erleiden mussten.

Warum tun Menschen so etwas? Wie kann ein Mensch nach solchen Taten einfach weiterleben und scheinbar vergessen? Kann man so etwas jemals verzeihen und vergeben?

Eine düstere Geschichte mit vielen schwer verdaulichen Stellen. Aber auch eine wichtige Geschichte, weil wir vergessen. Was wir niemals vergessen sollten.

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Bis ans Ende der Geschichte – Jodi Picoult
Deutsch von Elfriede Peschel
560 Seiten, C. Bertelsmann Verlag
ISBN 9783570102176, 19,99 €
Hardcover

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eBook
ISBN 9783641159399, 15,99 €

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