Besprechungen Krimis und Thriller

James Rayburn – Sie werden Dich finden

2. Juli 2017
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Kate Swift ist mit ihrer kleinen Tochter abgetaucht, sie leben mit falschen Identitäten in einer amerikanischen Kleinstadt. Immer in der Angst einen Fehler zu begehen, der sie auffliegen lässt. Der Tag kommt, als zwei Amokläufer die Grundschule ihrer Tochter heimsuchen. Der Tod der beiden wird die Geheimdienste auf ihre Spur bringen, sie müssen alles hinter sich lassen und wieder flüchten. Für ihre Tochter wünscht sie sich aber ein anderes Leben, in Sicherheit und Ruhe. Deshalb aktiviert sie ein paar alte Kontakte um die Vergangenheit zu bereinigen.

James Rayburn ist das Pseudonym von Roger Smith, von dem ich auch schon „Ishmael Toffee“ las. Der Stil ist unverkennbar, nur das Umfeld ein anderes. Smith/Rayburn schreibt hart und dreckig, damit muss man umgehen können. Aber er schreibt auch verdammt spannend und das gekonnt, die Cliff Hanger wirken nicht billig, wie in so vielen anderen Thrillern. Der schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Erzählperspektiven beschleunigt die Handlung enorm.

So müssen Thriller für mich sein, nicht nach Lehrbuch geschrieben, so dass man jedes Spannungselement sofort als solches erkennt und es damit seine Wirkung verliert. Hart darf es gerne sein, so lange Blut und Leichen nicht nur in Massen eingesetzt werden, um Pseudo-Horror zu erzeugen. Für mich der perfekte Thriller, gerne mehr davon.

James Rayburn – Sie werden Dich finden
Deutsch von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Tropen Verlag

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2 Kommentare

  • Antworten schonhalbelf 3. Juli 2017 von 18:05

    Das klingt echt verlockend! Ich kenne den Autor noch gar nicht.

    • Antworten Papiergeflüster 4. Juli 2017 von 20:46

      Ich habe ihn zufällig durch eine Kurzgeschichte kennen gelernt und mag seinen Stil sehr. Ist aber schon was besonderes, mag sicher nicht jeder, weil er kein Blatt vor den Mund nimmt.

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