Besprechungen Kinder-/Jugendliteratur Phantastik

Eoin Colfer – Artemis Fowl and the Time Paradox

31. Juli 2009

“Artemis Fowl und das Zeitparadox” ist der sechste Band der Reihe, in dem wir Artemis auch gleich in doppelter Dosis bekommen.

Artemis Mutter ist todkrank. Das einzige Heilmittel wird mit Hilfe einer Lemurenart hergestellt. Fatalerweise hat Artemis vor einigen Jahren nicht unerheblich dazu beigetragen, dass eben diese Lemurenart ausstarb. Artemis bleibt nichts anderes übrig als in die Vergangenheit zu reisen, und sich selbst an dieser Tat zu hindern. Holly Short begleitet ihn auf dieser abenteuerlichen Reise. In der Vergangenheit treffen sie nicht nur auf den jüngeren Artemis, auch andere alte Bekannte, zu der Zeit noch Unbekannte, finden sich ein.

Wer die ersten fünf Bände mochte, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Besonders gut gefiel mir, wie Artemis sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Das wird in diesem Band besonders deutlich, wenn er auf sein jüngeres Ich trifft, das doch wesentlich skrupelloser ist als der ältere Artemis. Auch Mulch Diggums Fans kommen hier wieder auf ihre Kosten, ich mag den seltsamen Zwerg ja auch sehr gerne.

In meiner Ausgabe bekommt Holly Short noch eine Extra-Geschichte, in der berichtet wird wie sie es schaffte, als erster weiblicher Officer unter Commander Julius Root zu dienen. Eine sehr schöne Zusatzgeschichte die mir gut gefiel, auch weil man hier einiges mehr über Commander Root und die Beziehung zwischen Holly und ihm erfährt.

Wer mit „Artemis Fowl and the Lost Colony“ nicht ganz glücklich war, kann sich hier wieder auf einen eher typischen Artemis-Band freuen.

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