Besprechungen Krimis und Thriller

Elizabeth George – Doch die Sünde ist scharlachrot

2. März 2009

suendescharlachrot
Lynley wandert ziellos an der Küste Cornwalls entlang, um den Erinnerungen an seine tote Frau Helen zu entkommen. Eines Tages stößt er auf die Leiche eines abgestürzten Kletterers. War es Unachtsamkeit? Ein Unfall? Oder steckt doch mehr dahinter?
Obwohl er versucht sich zu weigern, kann Lynley nicht vermeiden in die Ermittlungen einbezogen zu werden. Und schon steckt er mitten drin in den Geheimnissen des Dorfes, die eventuell helfen diese Fragen zu beantworten. Vielleicht aber auch nur viele weitere Fragen aufwerfen.

Elizabeth Georges erste Romane habe ich sehr gerne gelesen. Im Laufe der Zeit lies die Spannung allerdings etwas nach, erst „Wo kein Zeuge ist“ konnte mich wieder überzeugen. „Doch die Sünde ist scharlachrot“ fand ich schon wieder weniger fesselnd. Es war nie wirklich langweilig, aber ich war auch selten so gefesselt, dass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Leider kann ich nicht mal wirklich sagen, woran es lag. Vielleicht war es zuwenig Interaktion zwischen Lynley und Barbara? Mit Inspector Bea Hannaford spielte ein weiterer Hauptcharakter mit, fast schien es, als solle sie für die Zukunft neu eingeführt werden. Mir fehlten aber Simon und seine Frau, Barbaras Nachbarn und Lynleys Angestellter. Irgendwie gehören die mit dazu. Eventuell war das der Grund, weshalb das Buch für mich nicht den Charme der meisten anderen Bände von George aufwies. Trotzdem habe ich es gerne gelesen, beim nächsten Band werde ich aber wohl auf das Taschenbuch warten.

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