Besprechungen Phantastik

Douglas Adams – Per Anhalter durch die Galaxis

11. Februar 2010

AnhalterGalaxis

Athur Dent dachte, dieser Tag könnte gar nicht mehr schlimmer werden. Statt gemütlich seinen Morgenkaffee zu trinken, findet er sich im Matsch liegend vor einer Planierraupe wieder, die gerade sein Haus dem Erdboden gleich machen will. Doch es kommt tatsächlich noch schlimmer, nur wenig später wird er von einem Freund quasi entführt, in letzter Sekunde, bevor die gesamte Erde vernichtet wird.

Schon findet er sich auf einem Raumschiff voller Vogonen wieder, die einen äußerst seltsamen und quälenden Poesiegeschmack haben. Und das ist erst der Anfang ihrer abenteuerlichen Reise, bei der ihnen der intergalaktische Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“ und ein Handtuch unentbehrliche Helfer sind.

Douglas Adams ist einfach genial. Wer kein Problem mit skurrilen Handlungen hat, sollte ihn unbedingt lesen. Hinter all dem Irrsinn steckt immer wieder erstaunlich viel Logik und auch Wissen. Man sollte sich ein wenig Zeit nehmen, die Sätze wirklich zu lesen. Manch einen muss man auch zweimal lesen, um ihn zu verstehen. Es lohnt sich aber immer. Selbst in beiläufig eingestreuten, manchmal scheinbar sinnlosen, Zwischenbemerkungen findet sich oft ein weiterer Punkt, der einen zum schmunzeln oder auch breiten grinsen veranlasst.

Leider ist Douglas Adams sehr früh gestorben. Zum Glück kann man seine Werke immer wieder lesen, und dabei immer wieder etwas Neues entdecken. Neben der Anhalter Reihe kann ich auch „Die letzten ihrer Art“ sehr empfehlen. Ein Reisebericht zu inzwischen selten gewordenen Tierarten.

Per Anhalter durch die Galaxis – Douglas Adams
423 Seiten, Heyne Verlag (Doppelband Per Anhalter durch die Galaxis/Das Restaurant am Ende des Universums)
ISBN 9783453406933, 8,00 €
Taschenbuch

6 Kommentare

  • Antworten julie 11. Februar 2010 von 18:33

    “Douglas Adams ist einfach genial” Dem kann ich nur zustimmen!Hab die ganze Anhalter -Reihe zu Hause und Den langen Fünfuhrtee der Seele und den Elektrischen Mönch aus Dirk Gently’s Holistischer Detektei und mich mit allen Büchern bestens amüsiert:) …Die letzten Ihrer Art kenn ich noch nciht- Danke für den Tipp!

    • Antworten Emily 11. Februar 2010 von 19:36

      @julie: Da hast Du mir schon einige Adams Bücher vorraus. “Die letzten ihrer Art” ist wirklich fantastisch, solltest Du Dir nicht entgehen lassen.

      @Evi: oh ja, das wäre ein Spaß. 😉

  • Antworten Evi 11. Februar 2010 von 19:22

    Hallo Emily!
    Das ist auf jeden Fall eines der Bücher, die man ganz unbedingt gelesen haben muss, einfach großartig und sooo schräg! Ich hab zuerst die engl. Originalversion gelesen (bissi schwierig ;-)) und etwas später das Buch nochmal auf deutsch, und natürlich auch die anderen hinterher…
    Meine Lieblingsidee aus dem Buch: “soft rubber planets with lots of earthquakes” – jippie, das will ich auch!
    LG, Evi

  • Antworten Melanie 11. Februar 2010 von 21:38

    Es ist schon eine Weile her, dass ich den Anhalter gelesen habe. Ich lese ja beinahe bei allen einmal rein, aber meinen Geschmack hat Douglas nicht getroffen. Sowas mag man oder halt nicht. So duck und weg 🙂

    • Antworten Emily 12. Februar 2010 von 07:49

      @Melanie: Du musst Dich nicht ducken und kannst auch gerne hier bleiben 😉 Adams (uns so einiges andere was ich mag) ist wirklich Geschmackssache, weil doch sehr eigen. Aber wofür gibt es denn sonst die Unmengen an Büchern, wenn nicht dafür, dass jeder die für ihn passenden findet. 🙂

  • Antworten Haiopaia 13. Februar 2010 von 11:11

    Kann komischer Weise sowohl Melanie als auch den anderen zustimmen. Das erste Buch der Anhalter-Reihe fand ich einfach genial, die anderen waren ganz Ok, aber mit dem Fünfuhrtee der Seele konnte ich rein gar nichts anfangen.

    LG

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