Besprechungen Phantastik

Dan Wells – Sarg niemals nie

23. Juni 2012

Oliver Beard sitzt im Gefängnis. Zu einem ungünstigen Zeitpunkt, wenn er seinen perfekt geplanten Erbschaftsbetrug durchführen will, muss er in zwei Tagen in London erscheinen. Also besticht er den Totengräber und lässt sich im Sarg aus dem Gefängnis schmuggeln. Als er auf dem Friedhof aus dem Sarg klettert, trifft er auf eine Gruppe Vampire. Die er partout nicht davon überzeugen kann, dass er nicht der gerade auferstandene Ober-Vampir ist. So leicht wird er seine neuen Groupies nicht mehr los. Und das mit dem Betrug läuft auch etwas anders als geplant, wobei unter anderem verschwundene Leichen eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen.

Wunderbar schwarzer Humor macht diese Verwechslungskomödie zu einem großartigen Leseerlebnis!

„Sarg niemals nie“ war mein erstes Buch von Dan Wells, Nachschub ist schon besorgt. Er wurde mir schon länger empfohlen, jetzt weiß ich warum. Wer gerne schrägen Humor liest und keine Probleme damit hat, dass der wirklich tiefschwarz und staubtrocken ist, der liegt hier richtig. Ich lache selten laut bei der Lektüre, hier habe ich es ständig getan.

Dracula und Frankenstein geben sich ein humoriges Stelldichein, da ist auch Van Helsing nicht weit. Allerhand bekannte Charaktere der Gruselklassiker werden hier parodiert, ich habe mich köstlich dabei amüsiert.

Leseempfehlung für alle, die englischen Humor und Horrorbücher mögen.

Sarg niemals nie – Dan Wells
315 Seiten, Piper
ISBN 9783492268837, 12,99

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