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Belletristik

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Maja Lunde – Die Geschichte der Bienen

22. April 2017

Die Biologin in mir wurde neugierig, als dieses Buch in der Timeline immer mal wieder vereinzelt auftauchte. Drei Geschichten in drei ganz unterschiedlichen Zeiten und Ländern. England im späten 19. Jahrhundert, Amerika im frühen 21. Jahrhundert und China im späten 21. Jahrhundert. Drei Familien, deren Leben sich um Bienen dreht. Weiterlesen

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Niah Finnik – Fuchsteufelsstill

18. April 2017

„Fuchsteufelsstill“ habe ich regelrecht inhaliert, das passiert mir inzwischen viel zu selten mit Büchern. Dass ich sie anfange und wirklich nicht mehr weglegen möchte. Gekauft habe ich es, weil Revolutionbaby es mir bei einem gemeinsamen Buchhandlungsbummel ans Herz legte. Und weil ich die Covergestaltung so großartig finde, die auffällig und trotzdem angenehm zurückhaltend aus der Masse heraussticht. Weiterlesen

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Kent Haruf – Unsere Seelen bei Nacht

16. April 2017

Zwei ältere Menschen, beide schon seit Jahren verwitwet. Eines Tages steht sie bei ihm vor der Tür und fragt, ob er nicht die Nächte mit ihr verbringen möchte. Es geht ihr nicht um eine Beziehung oder Sex, aber sie erträgt die Einsamkeit in den Nächten nicht. Sie wünscht sich jemanden, der neben ihr liegt, mit dem sie reden kann. Er stimmt zu, wenn auch erst etwas zögerlich. In der ersten Nacht schleicht er sich noch durch die Hintertür, später stehen sie offen dazu. Auch wenn die Nachbarn und ihre Familien es nicht unbedingt gutheißen. Weiterlesen

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Martin Suter – Elefant

22. März 2017

Dass man von zu viel Alkohol angeblich weiße Mäuse sieht, hat der Obdachlose Schoch ja schon gehört. Aber rosarote Elefanten? Die im dunkeln Leuchten und gerade mal kniehoch sind? Genau so einer steht plötzlich in der Höhle, in der Schock seinen Schlafplatz hat. Und er ist auch am nächsten Morgen noch da, als der Rausch längst verschwunden ist. Was Schoch nicht ahnen kann, der Elefant wird gesucht, ist er doch das Produkt aufwändiger Genforschung und soll teuer verkauft werden. Weiterlesen

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J. L. Carr – Ein Monat auf dem Land

28. Dezember 2016

monataufdemland

Tom Birkin erinnert sich Jahre später an diesen einen Monat im Sommer 1920, den er auf dem Dorf Oxgoldby verbrachte. Im Auftrag einer Dame, die in ihrem Testament verfügte, dass das übertünchte Wandgemälde in der örtlichen Kirche freigelegt werden soll. Stück für Stück legt Tom ein Meisterwerk mittelalterlicher Kunst frei und wird ein Teil der Dorfgemeinschaft. Menschen, die nur so viel von ihm wissen, wie er bereit ist, ihnen zu erzählen. Dass seine Frau Vinny ihn sitzen ließ, verschweigt er vorerst. Sein Trauma, dass er aus den Schützengräben des ersten Weltkriegs mitbrachte, kann er nicht verbergen. Aber nach und nach bessern sich die Zuckungen in seinem Gesicht, dieses neue Leben scheint ihm gut zu tun. Könnte es nur ewig so weitergehen. Weiterlesen

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Cynthia D’Aprix Sweeney – Das Nest

29. November 2016

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Vier Geschwister die wissen, am 40. Geburtstag der Jüngsten von ihnen werden sie alle ihre Erbschaft ausbezahlt bekommen, keinen kleinen Betrag. Auf diesem Wissen haben sie sich immer ausgeruht, die Sicherheit des „Nestes“ genossen und das Geld zum Teil auch schon ausgegeben. Keiner von ihnen rechnet damit, dass das schwarze Schaf unter ihnen dafür sorgen könnte, dass sie plötzlich ohne ihr Nest dastehen. Weiterlesen

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Jane Gardam – Letzte Freunde

10. Oktober 2016

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„Letzte Freunde“ ist nach „Ein untadeliger Mann“ und „Eine treue Frau“ der Abschluss der Trilogie um Old Filth, den scheinbar unfehlbaren Richter Feathers. Im ersten Band wurde die Geschichte seines Lebens erzählt, im zweiten Band die seiner Ehefrau Betty, die seine um etliche Facetten ergänzte. Jetzt sind seine Freunde dran, die alten wie die, die er erst kurz vor seinem Tod zu schätzen lernte. Terry Verneering hatte nicht das Glück, reich geboren zu werden, er wuchs in einem kleinen nordenglischen Städtchen auf, seine Mutter ernährte die Familie mit dem Verkauf von Kohle. Was kaum jemand in seinem späteren Leben wusste, nur Fred Fiscal-Smith, denn der kannte ihn schon, als er gerade mal acht Jahre alt war. Auch er bekommt in diesem Band mehr Hintergrund. Wie Verneering es schaffte, ein erfolgreicher Anwalt zu werden und sich ein ganz neues Leben aufzubauen, liest man hier auf ebenso charmante Weise erzählt, wie in den beiden Bänden zuvor. Weiterlesen

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Kristin Hannah – Die Nachtigall

19. September 2016

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Vianne und Isabell sind Schwestern, könnten aber unterschiedlicher kaum sein. Vianne ist verheiratet, hat eine Tochter, arbeitet als Lehrerin und kümmert sich um ihre Familie. Isabell ist von klein auf wild und unangepasst, haut aus einer Schule nach der anderen ab, riskiert gerne mal viel und weiß nicht, wann sie besser schweigen sollte. Als der zweite Weltkrieg kommt und die Deutschen Frankreich besetzen,  versuchen die beiden sich zu arrangieren. Viannes Mann wird eingezogen und landet in Kriegsgefangenschaft, sie versucht alles um ihre Tochter Sophie zu schützen und einfach nur zu überleben. Was schwierig genug ist, in einem besetzten Ort, mit einem deutschen Offizier, der in ihrem Haus einquartiert wurde. Aber Isabell kann den Kopf nicht einziehen. Sie schließt sich dem Widerstand an und verhilft abgeschossenen Piloten zur Flucht aus Frankreich. Sie wird die „Nachtigall“, von den Nazis gesucht und gehasst. Weiterlesen

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Morten A. Strøksnes – Das Buch vom Meer

12. September 2016

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Zwei Freunde, die nun endlich einen lange gehegten Traum wahr machen. Sie wollen einen Eishai fangen. Zu zweit in einem Boot auf dem Nordatlantik, da bleibt viel Zeit für Geschichten und Berichte um und über die verschiedensten Meeresbewohner, die Inseln und Schären in Norwegen, Walfang und natürlich den Eishai selbst. Ein faszinierender Fisch, der mehrere hundert Jahre alt werden kann. Weiterlesen