Archive for Historischer Roman

Antonia Hodgson – Das Teufelsloch

Teufelsloch

Tom Hawkins liebt das Leben und genießt es in vollen Zügen. Bis er eines Tages im The Marshalsea landet, dem Schuldgefängnis. Ein berüchtigter Ort, von dem er schon oft hörte, selten Gutes, und doch ist es noch schlimmer, als er es sich hätte vorstellen können. Er will nur eines, so schnell wie möglich wieder hier raus. Da kommt ihm ein Angebot ganz recht, sollte er den Mörder von Captain Roberts finden, wird er freikommen. Dass er sich damit in Lebensgefahr begibt, wird ihm erst kurz darauf klar, denn der Mörder scheint noch im Gefängnis zu sein und wenig Lust zu verspüren, sich entdecken zu lassen. » Read more

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Gina Mayer – Leonore und ihre Töchter

Gina Mayer - Leonore und ihre Töchter

Gina Mayer – Leonore und ihre Töchter

Dora und Gustave sind ein glückliches Paar, erleben zusammen den Höhepunkt seiner Karriere, die Eröffnung der Weltausstellung in Paris, die er organisiert hat. Doch dieses Glück hält nicht lange, Gustave verlässt sie für seine Mätresse. Hat Dora der Familienfluch getroffen, der allen Frauen Unglück bringen soll? Ihre Tochter Nanette will wissen, was es damit auf sich hat, an den Erlkönig, der sie verfolgen soll, glaubt sie als aufgeklärte junge Frau Anfang des 20. Jahrhunderts natürlich nicht. Sie stößt auf die Geschichte von Anton, Luise und Leonore, drei ungleichen Freunden. Anton und Luise arbeiten in der Textilfabrik, die Leonores Onkel gehört. Anton liebt sie beide, Luise und Leonore, er muss sich entscheiden. Doch jede Entscheidung kann nur falsch sein, seine führt dazu, dass ein Fluch ausgesprochen wird. Vieles wird in den folgenden Jahren nie ausgesprochen, Nanette deckt bei ihrer Suche einige brisante Geheimnisse auf. Kann sie den Fluch bannen? » Read more

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Diana Gabaldon – Ein Schatten von Verrat und Liebe, Highland Saga VIII

SchattenVerratLiebe

Jamie war angeblich auf dem Schiff, das mit Mann und Maus unterging. Claire und Lord John, den sie zwischenzeitlich geheiratet hat, staunen nicht schlecht, als er plötzlich leibhaftig vor ihnen steht. William erfährt gleichzeitig, wer sein wahrer Vater ist und verliert die Nerven. Der achte Band der Highland Saga um den charismatischen Schotten Jamie Fraser und seine Familie beginnt mit ein paar Paukenschlägen und zerbrochenen Welten. Das ganze mitten im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in den einige der Protagonisten unfreiwillig hineingezogen werden, auch mal auf der falschen Seite der Front. Jamie und Claire wollten eigentlich doch nur ihre Ruhe, zurück nach Frasers Ridge und ihr Haus wieder aufbauen. Aber vorher muss noch die eine oder andere Verwirrung gelöst werden. » Read more

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Diana Gabaldon – Zeit der Stürme

ZeitStuerme

Vier Kurzgeschichten aus der Welt von Jamie und Claire Fraser. In zweien davon begleitet der Leser Lord John auf seinen abenteuerlichen Reisen. Der dabei unter anderem einem Zitteraal zu nahe kommt und Zombies kennen lernt. Außerdem begegnet man einem unerschrockenen Flieger, der im zweiten Weltkrieg als verschollen gilt und einen kleinen Sohn namens Roger zurück lässt. In der vierten Geschichte reisen Michael Murray und Joan, die Stieftochter von Jamie, nach Paris. Wo Joan ins Kloster eintreten will, doch wie so oft, kommt alles etwas anders…

Wer sich die Wartezeit bis „Ein Schatten von Verrat und Liebe“, der Fortsetzung von „Echo der Hoffnung“ verkürzen will, ist mit „Zeit der Stürme“ gut bedient. Spätestens nach der vierten Geschichte mit Michael Murray will man endlich wieder zurück zu Jamie und Claire, mit dickköpfigen Schotten und ihren noch dickköpfigeren Frauen vergangene Zeiten erleben. » Read more

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Rebecca Gablé – Das Haupt der Welt

HauptWelt

Tugomir ist ein slawischer Fürstensohn. Als die Sachsen die Burg seines Vaters stürmen, nehmen sie ihn und seine Schwester Dragomira als Geiseln. Bald schon finden die Sachsen heraus, dass Tugomir sich mit der Heilkunde auskennt. Als er Ott, dem Sohn Heinrich I. das Leben rettet, verdient er sich den Respekt einiger Sachsen. Er wird Ottos Leibarzt und steht ihm damit näher, als ihm selbst lieb ist. Tugomir steht zwischen Sachsen und Slawen, gibt es wirklich keinen Weg, dass die Völker in Frieden miteinander leben können? Als Otto ihm eines Tages einen solchen Weg vorschlägt, geht Tugomir ein großes Wagnis ein. Kann er sein Volk damit retten? Oder wird es ihn ermorden?

Rebecca Gablé ist bekannt für etliche historische Romane, die die Geschichte Englands lebendig werden lassen. Selbst die wirren Verhältnisse zu Zeiten des Rosenkrieges hat sie in einer spannenden Geschichte verpackt und damit verständlich werden lassen. Mit „Das Haupt der Welt“ schrieb sie ihren ersten Roman der auf deutschem Boden spielt. » Read more

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Bernard Cornwell – Das letzte Königreich (Uhtred 1) (Hörbuch)

letzteKoenigreich

„Das letzte Königreich“ spielt im 9. Jahrhundert in Nordengland. Die Dänen fallen ein, versuchen den sächsischen Christen das Land zu entreißen. Uhtred Uhtredson ist zehn Jahre alt, als er in seine erste Schlacht reitet. Eine verheerende Schlacht für seine Seite, sein Vater und viele andere fallen. Er selbst stellt sich furchtlos dem dänischen Fürsten Ragnar, was diesen so beeindruckt, dass er ihn gefangen nimmt, statt ihn zu töten. Uhtred wächst unter Dänen auf und wird mit der Zeit immer weniger Gefanger, immer mehr Däne. Er lernt wie sie zu kämpfen und ihren Glauben. Als Ragnar Jahre später fällt, muss Uhtred sich entscheiden. Will er bei den Dänen bleiben oder zurück zu den Sachsen und König Alfred dienen?
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Petra Schier – Das Haus in der Löwengasse

 

Pauline verliert ihre Stelle als Gouvernante, weil der Hausherr zuviel Gefallen an ihr fand. Nun steht sie ohne Zeugnis auf der Straße, eine Stelle als Magd ist ihre einzige Chance. Die schwere Arbeit ist sie nicht gewohnt, aber sie kämpft wacker um diese Arbeit. Bis ihr das Glück eines Tages hold ist, ein verwitweter Freund ihrer Herrschaft sucht eine Gouvernante, da seine Kinder seit dem Tod ihrer Mutter kaum gebändigt wurden. Keine leichte Aufgabe für Pauline, auch der Hausherr hat keinen ganz einfachen Charakter. Aber immer noch besser als ein Leben als Magd. Also nimmt sie die Herausforderung an und entdeckt bald, dass ihr neuer Arbeitgeber unter der rauen Schale auch ganz angenehme Seiten hat. Üble Nachrede sorgt allerdings dafür, dass seine Geschäfte schlecht laufen. Wird er eine zweite Ehe nur um des Geldes wegen eingehen müssen?

„Das Haus in der Löwengasse“ ist ein historischer Liebesroman. Wer hier eine kitschige Liebesgeschichte oder unrealistische Frauenfiguren mit mehr Glück als Verstand vermutet, liegt aber falsch. Alle Figuren werden durchaus realistisch dargestellt, man kann sich ohne weiteres vorstellen, dass diese Geschichte so tatsächlich geschehen sein könnte. Aus diesem Grund lese ich die Bücher von Petra Schier immer wieder gerne, auch wenn ich sonst meist einen weiten Bogen um historische Liebes-Romane mache.

Pauline und Julius sind so wunderbar menschlich, mit Schrullen und Macken. Und gerade deshalb so sympathisch. Auch so mancher Nebencharakter wuchs mir ans Herz, so dass ich am Ende wirklich mitgebibbert habe, wie es denn nun für alle Beteiligten ausgehen mag. Für Leser der Adelina-Reihe gibt es eine kurze Begegnung mit einem bekannten Namen. Ein kleines Schmankerl, das mir sehr gut gefiel.

„Das Haus in der Löwengasse“ ist ein wunderschöner historischer Roman mit einem Schuss Liebe, der seine Leser in vergangene Zeiten entführt, sie miterleben lässt. Buchtipp für entspannte Wochenenden im Herbst, wenn man es sich mal richtig gemütlich machen will.

Das Haus in der Löwengasse – Petra Schier
352 Seiten, rororo
ISBN 9783499259012, 8,99 €
Taschenbuch

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Gina Mayer – Das Maikäfermädchen

Düsseldorf, ein Jahr nach dem zweiten Weltkrieg. Die Stadt liegt in Trümmern, überall herrscht Armut und Hunger. Mehr schlecht als recht hält sich die Hebamme Käthe über Wasser. Da bietet ihr ein Mädchen einen Pelzmantel an. Wenn sie ihr hilft, die Schwangerschaft zu beenden. Der Hunger siegt, Käthe überhört ihr schlechtes Gewissen und führt den Eingriff durch. Sie ist alleine, ihr Mann in Kriegsgefangenschaft, sie muss überleben. Bald darauf steht die nächste Frau in Not vor ihrer Tür.

Gina Mayer hat es wieder einmal geschafft, dass ich alles um mich herum vergas und in vergangenen Zeiten versank. Sie hat die furchtbare Nachkriegszeit so deutlich beschrieben, die Not und auch die moralischen Zwickmühlen, dass ich immer wieder inne hielt um mich daran zu erinnern, was meine Großeltern über diese Zeit erzählten. Sie lebten auf dem Land, in den Städten sah es damals noch viel schlimmer aus. Leicht war es aber für niemanden, in einem Land zu überleben, in dem es nichts mehr gab. Die eigenen Moralvorstellungen musste man über den Haufen werfen, wollte man überleben. In Extremsituationen wie diesen gelten die üblichen Regeln der Gesellschaft sowieso nicht mehr.

Ganz unterschiedlich erleben die Charaktere die Zeiten nach dem verlorenen Krieg. Käthe gehört nicht zu den Menschen, die im Nachhinein die Augen verschlossen, sie fühlt sich schuldig, weil sie die Zeichen vor dem Krieg nicht gesehen, nicht gehandelt hat. Ihre Freundin Lilo braucht einen guten Freund, der das Lager überlebt hat, um all die Grausamkeit wirklich zu verstehen, die geschah. Doch nach dem Krieg zählte nur noch eins, Überleben. Dafür geht jeder an und über seine Grenzen hinaus.

„Das Maikäfermädchen“ ist ein ruhiger Roman, der mich tief berührte. Es ist wichtig, dass wir diese Zeiten nicht vergessen. Die Generation, die uns davon erzählen kann, verschwindet. Oder will nicht über diese Zeiten reden, will vergessen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir erinnert werden, zum Beispiel durch Bücher wie dieses. In dem Gina Mayer diese furchtbaren Jahre lebendig werden lässt.

Die Zeit in der das Buch spielt, ist grausam. Trotzdem ließ mich die Geschichte nicht traurig, eher nachdenklich zurück. Leseempfehlung für alle, die nicht nur leichte Unterhaltung suchen und gerne tief in Geschichten eintauchen.

Das Maikäfermädchen – Gina Mayer
365 Seiten – Rütten & Loening
ISBN 9783352008436, 16,99 €

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Diana Gabaldon – Die Fackeln der Freiheit

Lord John erhält von einem verstorbenen Freund Papiere, die eine Verschwörung gegen die britische Krone aufdecken. Zusammen mit seinem Bruder will er den Rädelsführer zur Strecke bringen und den Verrat verhindern. Eher unfreiwillig wird ihm dabei Jamie Fraser zur Seite gestellt, der noch immer als Gefangener auf Helwater lebt. Kann die zwangsweise miteinander verbrachte Zeit ihre angespannte Beziehung wieder normalisieren? Darf Jamie anschließend vielleicht zurück nach Schottland?

Auch wenn es laut Titel ein Lord-John-Roman ist, Jamie hat in ihm genau so viel Platz bekommen wie Lord John Grey. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von beiden erzählt. Der Anfang hat mich ehrlich gesagt etwas irritiert, das Niveau steigt aber schnell wieder. Nach wenigen Seiten war ich wieder gefangen in der typischen Atmosphäre eines Diana Gabaldon Romans.

Die Mischung der beiden Erzählperspektiven lässt die Kriminalhandlung weniger präsent sein, als sie es in den anderen Lord-John-Romanen ist. Im Vordergrund stehen die zwischenmenschlichen Aspekte, nicht nur zwischen John und Jamie. Auch Johns Bruder und seine Frau spielen keine unwesentliche Rolle, ebenso ein alter Bekannter Jamies, der ihn überraschend besucht und alte Wunden aufreißt.

„Die Fackeln der Freiheit“ kann man allen Lesers der Bücher von Diana Gabaldon bedenkenlos empfehlen. Wieder einmal empfängt der Roman einen mit seiner wunderbaren Atmosphäre, man hat das Gefühl nach Hause zu kommen und alte Bekannte wieder zu treffen. Nicht nur ein Lückenfüller, bis es endlich wieder mit Jamie und Claire weiter geht, sondern wirklich eine Empfehlung für gemütliche Schmökerstunden, in denen man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die Fackeln der Freiheit – Diana Gabaldon
575 Seiten, Blanvalet
ISBN 9783764501778, 19,99 €
Hardcover

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Jennifer Donnelly – Die Teerose (Hörbuch)

 

Fiona teilt einen Traum mit ihrem Freund Joe, sie wollen ihr eigenes Geschäft eröffnen und sparen jeden Penny dafür. Gar nicht so einfach, wenn man aus einfachen Verhältnissen stammt und in Whitechapel lebt. Es kommt dann doch alles ganz anders, als Fiona nach einigen
Schicksalsschlägen nach New York flüchten muss. Nur mit der Adresse ihres Onkels in der Hand, versucht sie für sich und ihren kleinen Bruder Seamus ein neues Leben aufzubauen. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen, kämpft für ihren Traum und es öffnen sich ungeahnte Türen für sie. Liebe und Freundschaft helfen ihr immer wieder durch schwere Zeiten.

“Die Teerose” ist ein wunderschöner historischer Roman, der London und New York Ende des 19. Jahrhunderts auferstehen lässt. Inklusive Jack the Ripper, der keine unbedeutende Rolle in der Geschichte spielt. Historischen Romanen mit starken Frauenfiguren gegenüber bin ich meist skeptisch. Dieser hier hat mich überzeugt, auch wenn er einige Zutaten der typischen “-in” Romane enthält. Die Atmosphäre und die sympathischen Charaktere machten das wieder wett. Ohne Zufälle geht es in diesen Romanen selten zu, die muss man einfach akzeptieren, auch wenn sie die Handlung an manchen Stellen vorhersehbar machten.

Die Kürzungen der Hörbuchversion sind mir nicht aufgefallen. Ab und an gibt es einen kleinen Zeitsprung, aber wesentliche Teile der Handlung scheinen nicht zu fehlen. Die Sprecherin Cathleen Gawlich passt sehr gut zu Fiona, sie machte das Hörbuch zu einem sehr angenehmen Hörerlebnis.

Hörbuch

Die Teerose
Autor Jennifer Donnelly
Sprecher Cathleen Gawlich
Länge 9 Stunden 22 Minuten (gekürzt)
Genre: Historische Romane

Hörprobe und Downloadmöglichkeit bei Audible (Preis 13,95 €)

Im Flexi-Abo für 9,95 €

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