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Monatsrückblick April 2011

Diesmal gibt es im Monatsrückblick ein paar neue Kategorien. Zum einen habe ich mich entschlossen, auch die Hörbücher mit aufzuführen. Seit ich soviel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringe, will ich gar nicht mehr ohne sein und werde nervös, wenn ich am Morgen feststelle, dass ich vergessen habe mir Nachschub zu laden, obwohl das aktuelle Buch kurz vor dem Ende ist.

Zum anderen lese ich inzwischen immer mehr Bücher quer. Seit kurzem arbeite ich auch in einer Filiale mit allgemeinem Sortiment und muss dafür natürlich auch Bücher kennen, die normalerweise nicht auf meinem Speisezettel stünden. In meinem Fall hauptsächlich Kinder- und Jugendliteratur, auch an “Romantacy” komme ich nicht mehr ganz vorbei. Wenn mir ein Buch sehr gut gefällt, wird es schon mal ganz gelesen. Da ich aber auch noch schlafen und leben will, ganz abgesehen von den Büchern, die ich für mich lesen möchte, muss das ein oder andere Buch damit leben, dass ich nur den Anfang, das Ende und ein paar Happen aus der Mitte kenne. Zum einschätzen und empfehlen reicht das. Rezensionen werde ich über diese Bücher nicht schreiben, im Monatsrückblick werden sie in Zukunft aber erwähnt.

Worüber ich schon eine Weile grübele, ist die Verwendung der Sternchenbeurteilung und die Einsatz-Kurz-Information zu den Büchern. Wollt ihr die weiterhin lesen, oder soll ich sie weglassen? Was interessiert euch am Monatsrückblick? Ich würde ihn gerne anders gestalten, bin mir aber unsicher wie. Also seid ihr gefragt, ihr sollt es ja schließlich auch lesen. ;)

Jetzt aber endlich zum Wesentlichen, der Lektüre des vergangenen Monats:

Gelesen:

- Charlaine Harris – Vorübergehend tot

Erster Band der Sookie Stackhouse Reihe, hat mich nicht wirklich begeistert. Bei Gelegenheit werde ich es aber trotzdem mal mit dem zweiten Band versuchen.

- Anne-Laure Bondoux – Zeit der Wunder

Ein wunderschönes Buch über die Macht der Träume und was es bewirken kann, wenn man nur fest an etwas glaubt.

- Bastian Sick – Happy Aua

Höchst amüsante Versammlung peinlicher Schilder und Beschriftungen. Gelernt habe ich auch noch was dabei ;)

- Anthony McCarten – Hand aufs Herz

Reicht es, etwas ganz besonders fest zu wollen, um es auch zu bekommen? Leider nicht ganz so toll wie “Superhero” oder “Englischer Harem”, aber immer noch sehr gut und voller interessanter Charakterstudien.

- Gail Giles – Der erste Tod der Cass McBride

Wollte ich nur anlesen, habe ich dann am Stück verschlungen. Sehr spannender Thriller, auch wenn der Täter von Anfang an bekannt ist. Die große Frage ist hier, ob das Opfer noch lebt und wie es zu all dem kommen konnte.

- Gesa Schwartz – Das Erbe des Lichts; Grim II

Sehr gelungenes Wiedersehen mit dem Gargoyle Grim, voller Anspielungen auf verschiedenste Mythen und Märchen. Ich freue mich schon auf den dritten Band.

Gehört:

- Sergej Lukianenko – Sternenspiel

Der Autor der Wächter-Romane war im Weltraum unterwegs. Er stellt interessante Grundsatzfragen, wie sich die Menschheit hätte entwickeln können, wenn sie einmal einen anderen Weg eingeschlagen hätte. Komplett begeistern konnte er mich allerdings nicht.

- Arno Geiger – Der alte König in seinem Exil

Ein sehr beeindruckendes Buch über das Leben und Leiden mit einem an Alzheimer erkrankten Vater. Schonungslos offen und ehrlich, aber auch herzerwärmend und Mut machend. Ein fantastisches Buch.

- Paolo Giordano – Die Einsamkeit der Primzahlen

Sie sind anders, gehören zusammen und können doch nicht zusammen sein. Das Leben und erwachsen werden zweier Jugendlicher, die es nie leicht hatten.


Quer-Gelesen:

- Cate Tieman – Entflammt

Diesmal keine Vampire oder Werwölfe, statt dessen Unsterbliche. Mit mehr Hintergrund als ich erwartet hatte, ich war positiv überrascht.

- Isabell Pfeiffer – Im Jahr des Skorpions

Ein Mädchen dem vorhergesagt wird, es würde den bösartigen Herrscher stürzen. Keine neue Story aber tolle Charaktere, die der Geschichte Farbe geben.

- Watt Key – Alabama Moon

Ein tolles Abenteuerbuch für Jungs. Moon wächst im Wald auf, zusammen mit seinem Vater. Als dieser stirbt, flüchtet Moon vor den Männern des Staates, die ihn in ein Heim stecken wollen. Wird er es schaffen ihnen zu entkommen und sich alleine in der Wildnis durch zu schlagen?

Monatsrückblick März 2011

Im März habe ich mit 1892 Seiten ziemlich wenig gelesen. Was daran liegt, dass ich eine Woche lang gar nichts gelesen hatte. Statt dessen habe ich mich auf der Leipziger Buchmesse herumgetrieben und Bücher verkauft. Durch das viele erzählen über all die tollen Bücher fehlte mir das Lesen auch gar nicht mal. Es war eine tolle Woche und das Loch in der Statistik wert. Immerhin waren einige schöne Bücher dabei, die ich auch in Ruhe genossen habe. Der beginnende Frühling tut der Bilanz auch nicht gut, wenn am Wochenende die Sonne scheint hält mich nichts mehr mit Buch auf der Couch. Zum draußen lesen ist es aber noch zu frisch, also wird weniger gelesen. Das Leben soll ja nicht nur im Kopf statt finden. ;)

Sara Grant – Neva
Ein Land grenzt sich vom Rest der Welt ab, sichert sich mit einer Energiekuppel um seine Bevölkerung vor der Verstrahlung “draußen” zu schützen. Wer die Regierung kritisiert verschwindet spurlos. Doch Neva will nicht einfach tatenlos zusehen.

Lena Ullrich – Tausend Tode
Wunderschön illustriertes Büchlein darüber, dass es gar nicht immer so einfach ist mit dem Tod und seinen Helfern.

Natasa Dragnic – Jeden Tag, jede Stunde
Eine wunderschöne Liebesgeschichte ohne Kitsch, zwei die zueinander gehören und doch nicht so leicht zueinander finden.

Caragh O’Brien – Die Stadt der verschwundenen Kinder

Eine der gerade so modernen Dystopien, mit mittelalterlichem Touch und tollen Charakteren, die ich an einem Wochenende weg gelesen habe.

Krystyna Kuhn – Die Prophezeiung, Das Tal 1.4
Fantastisch, wie die Autorin es immer wieder schafft die Spannung zu halten. Season 1 ist hiermit abgeschlossen, der Cliffhanger zu Season 2 lässt auf genauso viel Spannung hoffen, wie sie bisher zu finden war.

Oliver Uschmann – Nicht weit vom Stamm
Einer der vom rechten Weg abkam und wieder zurück geführt werden soll. Schöne Idee mit tollem Anfang, aber gegen Ende zieht es sich etwas. Das meine Vermutung vom Anfang dann tatsächlich die Lösung war, hat mich ein wenig enttäuscht.

Mark Watson – Elf Leben

Jede unserer Handlung, ob bewusst oder unbewusst, beinflusst immer auch andere Leben. Watson zeigt hier, wie elf Leben miteinander verstrickt sind, obwohl sich viele der Verstrickten nicht mal kennen.

Monatsrückblick Februar 2011

Der Februar war mit 3836 gelesenen Seiten wieder ein richtig guter Lesemonat. Daran war allerdings eine Erkältung schuld, dank der ich eine Weile nicht viel mehr tun konnte, als zu lesen. Auf eine solche Wiederholung kann ich daher gerne verzichten. ;)   Mein SUB hat sich aber gefreut, er fühlt sich schon wieder ein ganzes Stück leichter.

Anne Plichota und Cendrine Wolf – Oksa Pollock, Die Unverhoffte
Ganz nette Jugendliteratur, aber nicht mit Harry Potter oder ähnlichem vergleichbar.

Isaac Marion – Mein fahler Freund
Auch Zombies haben Gefühle! Ein Zombiebuch mit Herz und Hirn, nicht nur als Zombienahrung.

Simon Tofield – Simons Katze, Der Zaunkönig

Simons Katze erkundet die Welt hinter dem Gartenzaun. Genauso toll wie der erste Band.

Oliver Dierssen – Fausto
Ein Bücherdämon kann das Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Toller All-Ager den ich mit breitem Grinsen verschlungen habe.

Mirjam Mous – Boy 7
Sehr spannender Jugendthriller, von der ersten bis zur letzten Seite.

Christoph Lode – Die Stadt der Seelen, Pandaemonium II

Sehr gelungene Fortsetzung einer fantastischen Reihe, nach der das Warten auf Band III nicht leichter wird.

Stephen Kelman – Pigeon English
Ein sehr berührendes Buch, dass einem das Leben der Straßengangs ein wenig näher bringt.

Bernd Perplies – Gegen die Zeit, Magierdämmerung II

Noch ein toller zweiter Band, diesmal Steampunk, auch hier warte ich jetzt ungeduldig auf die Fortsetzung. Die Fadenmagie begeistert mich jedes Mal aufs Neue.

Christoph Hardebusch – Missing in Action, Justifiers I

Klassische Science Fiction, die sich gut wegliest.

Monatsrückblick Januar 2011

Das Jahr fängt mit wesentlich weniger gelesenen Büchern an, als es im letzten Jahr üblich war. Dafür war im Januar nur ein Buch dabei, das mich enttäuscht hat. Drei mal fünf Sterne zu verteilen mag vielleicht manchen so erscheinen, als wäre ich nicht kritisch genug. Aber die Bücher haben es alle, jedes auf seine Weise, verdient. Insgesamt kam ich auf 2465 Seiten. Hörbücher wurden nicht mitgezählt. Ich bin mir noch unschlüssig, ob und wie ich die in die Statistik aufnehmen soll.

Ally Condie – Die Auswahl, Cassia & Ky I
Nicht wirklich begeisternder Science Fiction Jugendroman, von dem ich mir mehr erhofft hatte.

Jun Honisch – Das Obsidianherz

Herausragender phantastischer Roman, eine kleine Perle, die ich viel zu lange übersehen hatte.

Simon Beckett – Leichenblässe
Ein Krimi mit allem was ich brauche, spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Suzanne Collins – Flammender Zorn, Die Tribute von Panem III

Fesselnder Abschluss einer von Anfang an begeisternden Trilogie.

Jahresrückblick und Bilanz 2010

2010 war ein sehr gutes Bücherjahr. In den ersten drei Monaten fehlte mir dank Prüfungsvorbereitungen noch die Lesezeit, danach hatte ich aber plötzlich sehr viel mehr Freizeit und die wurde zum Großteil in Bücher und Papiergeflüster investiert. So kommt es, dass ich mehr gelesen habe als wohl jemals zuvor in einem Jahr. Sogar der “meiste Seiten pro Monat”-Rekord wurde gebrochen, aber nur um knappe 3 Seiten. Wieder war es der Augst, wieder hatte ich Urlaub, 2010 hatte ich in der Zeit 5929 Seiten gelesen, 2009 waren es 5926. Ob ich 2011 endlich mal die 6000 Seiten in einem Monat schaffe? Eine Liste aller gelesenen Bücher gibt es diesmal nicht, wer neugierig ist, kann sich die Monatsrückblicke anschauen.

Bücher gelesen insgesamt: 128

Seiten gelesen insgesamt: 45.317

Ø Bücher pro Monat : 10,67

Ø Seiten pro Buch: 354,04

Ø Seiten pro Monat: 3.776,42

Ø Seiten pro Tag: 124,16

Der beste Monat war wie bereits erwähnt der August mit 16 gelesenen Büchern und 5929 Seiten. Der schlechteste Monat war der Februar, in dem ich gerade mal 5 Bücher gelesen hatte, mit insgesamt 1467 Seiten. Fachliteratur zähle ich nicht dazu, sonst würde die Statistik wohl ganz anders aussehen.

Die Bilanz von 2009 zum Vergleich findet ihr hier.

Monatsrückblick Dezember 2010

Schon wieder ein Monat vorbei, diesmal einer, in dem ich ziemlich viel unterwegs war. Vorweihnachtsstress, Weihnachtsstress und so weiter. Wenn man dauernd sehr gute Bücher erwischt, kommen am Ende trotzdem einige Seiten zusammen. Auch wenn ich mich in den letzten Tagen doch sputen musste, um die drei noch angefangenen Bücher auch zu beenden. So wurden es im Dezember dann doch noch 9 beendete Bücher mit zusammen 4440 Seiten. Die Jahresbilanz folgt demnächst, 2010 habe ich wesentlich mehr gelesen, als in all den Jahren davor. So viel sei schon mal verraten, aber das dürfte regelmäßige Blogleser nicht wirklich wundern. ;)

Joscha Sauer – Nichtlustig 5
Ich mag den Humor einfach.

Dan Simmons – Drood

Sehr spannende Mischung aus historischem Roman und Thriller, der Lust auf mehr von Dickens macht.

Kerstin Gier – Smaragdgrün

Toller Abschluss der Edelsteintrilogie.

Markus Heitz – Judastöchter
Page Turner wie gewohnt, sehr gelungener Show-Down der Vamprireihe mit Werwolfgastspielen.

Ina Weisse – Die Geliebte

Interessante Sicht auf das Leben als Geliebte, kritischer als gedacht.

Tommy Krappweis – Mara und der Feuerbringer / Das Todesmal
Sehr gelungene Fortsetzung, mit einem neuen, fiesen und puscheligen, Lieblingscharakter.

Jonathan Franzen – Die Korrekturen
Sehr berührende Familiengeschichte, die einen über die eigene Familie nochmal nachdenken lässt. Sein neues Werk “Freiheit” ist damit auf der Wunschliste gelandet.

Félix J. Palma – Die Landkarte der Zeit
Gelungenes Verwirrspiel um Zeitreisen und große Gefühle.

Gisa Klönne – Leise rieselt der Schnee Kurzkrimiadventskalender

Ein paar Juwelen aber auch viele sehr durchschnittliche Kurzkrimis.

Monatsrückblick November 2010

Wenn man so viel liest, artet der Monatsrückblick in Arbeit aus. Aber keine Sorge, die Liste ist lang, die Bücher waren meist relativ kurz. Trotz 15 gelesener Bücher kam ich “nur” auf 4660 Seiten. Was wahrscheinlich wieder daran lag, dass ich bis auf einen Ausrutscher nur gute bis sehr gute Bücher erwischt habe, die lesen sich natürlich auch sehr schnell weg, wenn man sie nicht mehr aus der Hand legen will.

Wenn ihr noch ein Buchgeschenk für Mutter, Tante, Oma oder wen auch immer sucht, schaut euch doch mal “Das Labyrinth der Wörter” von Marie-Sabine Roger an, das schönste Buch, das ich letzten Monat lesen durfte.

Boris Koch – Gebissen
Vampire machen Berlin unsicher, ihr „Blutvater“ will die Stadt beherrschen. Spannender und düsterer Vampirroman.

Kai Meyer – Arkadien brennt
Sehr gelungene Fortsetzung von „Arkadien erwacht“, wieder sehr mitreißend und ein tolles Zwischenfinale.

Malinda Lo – Ash
Aschenputtel mal anders, tolle Idee leider nicht ganz so toll umgesetzt.

Christoph Marzi – Grimm
Die Grimmschen Märchen als Basis für ein modernes Märchen mit vielen Bezügen zum Ursprung im typischen Marzi-Stil.

Wolfgang Schmitz – Schneller lesen

Trainieren muss man immer noch selbst, die sehr gute Anleitung dazu findet sich hier drin.

Sebastian Fitzek – Der Augensammler
Spannend wie immer, mit sehr gelungenem Ende, hoffentlich kommt bald die Fortsetzung.

Christoph Lode – Der letzte Traumwanderer (Pandaemonia I)
Auftakt einer viel versprechenden neuen Fantasyreihe mit leichtem Steampunk-Touch und tollen Charakteren.

Edda Mink – Idioten auf zwei Pfoten, Die Mopstagebücher
Könnte ein Mops schreiben, käme wahrscheinlich wirklich so ein Buch heraus. Amüsante und auch interessante Gedanken zum menschlichen Umgang mit Hunden, sollte sich so mancher Hundehalter zu Herzen nehmen.

Susanne Nort – Zwischen den Toren
Fantasy-Kurzroman der Lust auf mehr macht.

Krystyna Kuhn – Der Sturm (Das Tal 1.3)

Die Spannung steigt von Band zu Band, wo soll das nur enden?

Matt Haig – Die Radleys
Vampire mal anders, es könnten deine Nachbarn sein. Tolles Buch für alle, die es mal „unbissig“ mögen.

Christian Endres – Die Zombies von Oz

Oz wird von Zombies überrannt, können Dorothy und ihre Freunde das zauberhafte Land retten?

Boris Koch (Hrsg.) – Gothic Dark Stories

Sehr gelungene dunkle Kurzgeschichtensammlung, bei der alle gut und viele sogar sehr gut gelungen sind.

Tommy Krappweis – Mara und der Feuerbringer I
Selten so viel gelacht und gelernt bei ein und demselben Buch. Sehr schöne Geschichte, die dem Leser die germanische Mythologie näher bringt.

Marie-Sabine Roger – Das Labyrinth der Wörter
Ein wunderschönes Buch mit unglaublich liebenswerten Charakteren, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Geschenktipp für Weihnachten!

Monatsrückblick Oktober 2010

Nachdem ich im Oktober ziemlich viel unterwegs war und noch eine Fortbildung auf dem Plan stand, hätte ich mit weniger Lektüre gerechnet. Irgendwie schaffe ich es aber immer, doch noch zu lesen. Da einige dünne Bücher dabei waren, sieht die Liste ziemlich lang aus, es waren aber “nur” 4296 Seiten.

Dieses Jahr habe ich dann auch geschafft, was ich schon seit Jahren immer knapp verpasst hatte: mal mehr als 100 Bücher im Jahr zu lesen. Bisher sind es 104. Was aber auch daran liegt, dass einige dünne dabei waren, die Durchschnittsseitenzahl dürfte dieses Jahr niedriger liegen als in den letzten Jahren. Das wird aber erst Ende Dezember ausgerechnet.

Tom Rachmann – Die Unperfekten
Die Geschichte einer Zeitung, von der Entstehung bis zum Niedergang, verfolgt anhand vieler sehr interessanter Charaktere, die den Leser nicht nur hinter die Kulissen der Zeitung blicken lassen.

Cathleen Shine – Die drei Frauen von Westport

Drei Frauen, deren Leben in Scherben liegt, ziehen sich in ein Cottage in Westport zurück, um alles neu zu sortieren, Gefühle ebenso wie die Finanzen.

Flix – Held
Für seine Diplomarbeit hat Flix sein Leben gezeichnet. Nicht nur von der Geburt an bis zur Abgabe der Arbeit, sondern auch die darauf folgende Zukunft. In typischer Flix-Manier wunderbar umgesetzt.

Simon Beckett – Kalte Asche
Der zweite Band um David Hunter, fing nicht besonders innovativ an, hat mich am Ende aber doch noch überzeugt.

Gayle Forman – Wenn ich bleibe
Ein sehr emotionales Buch über eine schwere Entscheidung. Mia liegt im Koma, muss sich entscheiden ob sie ihrer, bei einem Unfall verstorbenen Familie, folgen soll, oder bleiben, in einem Leben ohne ihre Liebsten.

Michael Kleeberg – Das amerikanische Hospital
Hélène und David lernen sich in Paris, im amerikanischen Hospital, kennen. Beide kämpfen mit ihren Problemen, gegenseitig geben sie sich Halt und teilen vieles in ihren Gesprächen.

Johanne Spyri und Peter H. Geißen – Heidi und die Monster
Heid und Almöhi im Kampf gegen Niänenüütli und Vampire, gelungene finstere Variante von Heidis heiler Alpenwelt.

Peter Hedges – Zeit der Versuchung
Allerhand Versuchungen bedrohen die bis dahin glückliche Ehe von Kate und Tim. Wie weit werden sie gehen?

Jackson Pearce – Drei Wünsche hast Du frei

Es ist nicht einfach, 16 Jahre alt zu sein und sich unsichtbar zu fühlen. Da hilft ein Dschinn, der einem drei Wünsche erfüllen will, nicht so leicht, wie man vielleicht denkt.

Haruki Murakami – Gefährliche Geliebte
Sie lernten sich schon in der Schule kennen, verloren sich für Jahre aus den Augen, doch die Liebe zueinander ging nie verloren. Als sie sich wieder treffen, wird diese Liebe zur Bedrohung.

Ju Honisch – Jenseits des Karussells
Thorolf Treynstein wollte ein neues Leben anfangen, aber nicht mit solch einer Neuigkeit, die alles in Frage stellt, was er bisher war. Catty wird von ihrer Stiefmutter mehr als behütet, ist sie die einzige die spürt, dass mit dieser Frau etwas nicht stimmt? Weit größere Mächte sind hier im Spiel, als die beiden anfangs ahnen. Ein fesselnder Steampunk-Roman mit wunderbarer Sprache.

Thomas Finn – Weißer Schrecken
Grusel pur, und das aus ungeahnter Ecke. Knecht Ruprecht droht hier mit mehr, als nur der Rute. Ein erstklassiger Mystery-Thriller, nach dem man den Nikolaus Tag mit anderen Augen betrachtet. Lesetipp für kalte Winterabende!

Monatsrückblick September 2010

Da ich übers Wochenende auf den Fantasydays unterwegs war, kommt der Monatsrückblick ausnahmsweise mal mit leichter Verspätung. Es waren zu viele Bücher, als dass ich ihn mal eben nebenbei noch schnell hätte schreiben können. Im September war ich fleißig und habe 4594 Seiten gelesen. Fragt mich nicht wann, mir fallen diesmal keine Ausreden wie “lange Zugfahrten” oder ähnliches ein. Ich hatte einfach mal wieder Glück und viele sehr gute Bücher erwischt, die ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Flix – Da war mal was
Eine Sammlung verschiedenster Erinnerungen an die Zeit vor der deutschen Einheit, in kurzen Comicstrips erzählt.

Andreas Izquierdo – Apocalypsia
Engel mal anders. Nicht romantisch, nicht pausbäckig und ohne Flügel. Dafür mit Schwert und Charakter. Tolle Version der Apocalypse mit beeindruckenden Charakteren und bildgewaltiger Sprache.

Anna Gavalda – Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet
Mal mehr, mal weniger gute Kurzgeschichten, die den Leser wie durch ein Schlüsselloch einen Blick in das Leben verschiedenster Menschen werfen lassen.

Sebastian Fitzek – Das Kind
Spannender Thriller der bis zum Ende gut unterhält. Nur das allerletzte Kapitel hätte gerne fehlen dürfen.

Michel Birbaek – Die Beste zum Schluss

Birbaek in Bestform. Emotionen ohne Kitsch, das Leben mit Höhen und Tiefen, wie es eben auch wirklich ist. Zusammen mit “Beziehungswaise” mein Lieblingsbuch des Autors.

Olivier Adam – Keine Sorge, mir geht’s gut

Konnte mich nicht wirklich begeistern, weder die Sprache noch die Handlung haben mich wirklich gefesselt.

Bernd Perplies – Magierdämmerung

Toller Fantasy-Steampunk-Mystery-Roman. Wie auch immer man ihn einordnen will, Spaß hat man auf jeden Fall damit. Besonders gut gefiel mir die Faden-Magie.

Gesa Schwartz – Grim, Das Siegel des Feuers

Tolle Fantasygeschichte mit allerhand fantastischen Wesen und einem Gargoyle mit Herz. Wunderbare Atmosphäre mit Charakteren die so toll gezeichnet waren, dass ich deren Bilder heute noch vor Augen habe.

Daniel Glattauer – Alle sieben Wellen
Wer Emmi und Leo in “Gut gegen Nordwind” mochte, kann sie hier in der gelungenen Fortsetzung wieder treffen.

Aileen P. Roberts – Throndras Kinder, Zeit der Sieben

Wohlfühl-Fantasy pur, das richtige für einen gemütlichen Abend, wenn draußen Mistwetter herrscht.

Anonymus – Das Buch ohne Staben

Absolut trashiger Splatter-Roman, in dem Blut und Körperteile ihren Besitzern in Massen verloren gehen. Ein Quentin Tarantino Film zwischen Buchdeckeln, nichts für Zartbesaitete.

Monatsrückblick August 2010

Der August ist vorbei, Zeit für einen kleinen Rückblick. Bevor sich jemand fragt, wann ich das alles gelesen habe: ich hatte Urlaub und habe einige Zeit in Zügen verbracht. So kam es, dass ich ganze 16 Bücher gelesen habe, mit insgesamt 5929 Seiten. Ich kam ja kurz in Versuchung, noch eben ein ganz kleines Büchlein zu lesen, um die 6000 zu schaffen, konnte mich aber beherrschen.

Als ich zum letzten Jahr zurück blätterte, um zu sehen wie es da aussah, dachte ich erst kurz ich hätte mich verlesen. Ich habe dieses Jahr etwas mehr gelesen, aber kaum. Nämlich ganze drei Seiten mehr. ;) Letztes Jahr waren es im August 5926 Seiten. Ob ich nächstes Jahr die 6000 knacke? Wir werden sehen.

Genug erzählt, hier sind die gelesenen Titel:

Anne Hansen – Fräulein Jensen und die Liebe
Eine Frau auf der Suche nach ihrem Traummann, voller Humor und witziger Begegnungen.

Jedediah Berry – Handbuch für Detektive

Fantasy Noir, oder auch ein fantastischer Krimi voller skuriler Charaktere in einer alptraumhaften Kulisse.

Bernhard Hennen – Alica

Wohlfühl-Jugend-Fantasy, geisterhaftes Abenteuer mit einer angenehmen Dosis Liebesgeschichte.

Flix – Sag was

Comic über das Werden und Vergehen der Liebe.

Krystyna Kuhn – Das Tal 1.2 Die Katastrophe

Sehr spannende Jugend-Thriller-Reihe, die ihre Spannung immer weiter steigert.

Oliver Plaschka, Alexander Flory, Matthias Mösch – Der Kristallpalast

Steampunkroman voller Abenteuer und Spannung mit tollen Charakteren und Ideen.

Gina Mayer – Das Lied meiner Schwester

Das Schicksal zwei Schwestern, die sich gegen das Naziregime auflehnen und dabei alles riskieren.

Jonathan Tropper – Sieben verdammt lange Tage

Was passiert, wenn man eine Familie, die es kaum einen Tag miteinander aushält, sieben Tage lang Schiwa sitzen lässt.

Christoph Hardebusch – Sturmwelten III Jenseits der Drachenküste

Toller Abschluss der Sturmwelten-Trilogie, Piraten-Fantasy vom feinsten.

David Benioff – Stadt der Diebe

Die Geschichte einer unfreiwilligen Freundschaft im Russland des zweiten Weltkrieges, und der Suche nach einem Dutzend Eier.

Arne Dahl – Dunkelziffer

Arne Dahl auf Höchstniveau, fantastischer Krimi ganz nach meinem Geschmack.

Anna Gavald – Ich habe sie geliebt

Über eine unverhoffte Freundschaft und ein Geständnis.

Axel Hacke – Wumbabas Vermächtnis

Der dritte Band der Wumbaba-Reihe, genauso wunderbar wie die ersten beiden.

Peter V. Prett – Das Flüstern der Nacht
Die Horclinge machen wieder die Nacht unsicher, gleich zwei Erlöser stellen sich ihnen in den Weg.

Maxime Chattam – Alterra II Im Reich der Königin
Die Erde wehrt sich gegen die Menschheit, sie bekommen eine letzte Chance. Doch nur die Kinder wollen sie nutzen.

Bas Kast – Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft

Unterhaltsames Sachbuch über die Kraft der Intuition, auf die wir vielleicht öfter hören sollten.