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Monatsrückblick Januar 2012

Gelesen

- Simon Tofield – Fütter mich!

Simons Katze hat Hunger, kein Wunder. Alle Zeichnungen drehen sich um dieses elementare Thema, diesmal aber in Farbe. Ein nettes Büchlein, für Simons Katze Fans unverzichtbar. Muss ich erwähnen, dass ich beide Kalender hier stehen habe? ;)

- Oliver Dierssen & Ole Christiansen (Hrsg.) – Die Untoten

Eine ganze Truppe bekannter deutsche Fantasy-Autoren hat Kurzgeschichten rund ums Thema “Untote” geschrieben. Mal schaurig schön, mal schwarzer Humor, aber immer sehr lesenwert.

- Petra Schier – Die Gewürzhändlerin

Sehr schöner Historienschmöker, der im mittelalterlichen Koblenz spielt.

- Christoph Hardebusch – Smart Magic

Fantastischer Jugendroman, in dem ein 15jähriger Waisenjungen plötzlich mit Magie und allerhand anderen unglaublichen Tatsachen konfrontiert wird.

Gehört:

- Anthony Horowitz – Das Geheimnis des weißen Bandes

Sehr schöne “Fortsetzung” der Geschichten von Sherlock Holmes. Spannender Krimi in viktorianischem Flair, der einen nicht mehr los lässt.

- Alex Capus – Léon und Luise

Von Ulrich Noethen wunderbar gelesene Liebesgeschichte um zwei Menschen, die meinen sich verloren zu haben. Ruhig und romantisch, mit beeindruckenden Charakteren.

 

Sieht wenig aus, aber das täuscht. Es kommen einige quergelsene Bücher dazu und ein paar, die noch nicht erschienen sind. Darüber darf ich noch nichts verraten, deshalb tauchen die auch nicht im Monatsrückblick auf. Insgesamt waren es ungefähr 4400 gelesene Seiten.

 

 

Jahresrückblick und Bilanz 2011

2011 blieb dann schon wieder weniger Zeit für Bücher als noch 2010. Es waren aber immer noch knapp über 100 gelesene Bücher, dazu 40 quergelesene. Da ich beruflich in die Belletristik gewechselt habe, kommen die neu dazu. Jedes Buch von Anfang bis Ende zu lesen schafft man nicht, so manches Buch will man auch nicht ganz lesen. Die werden dann eben quergelesen.

Die Fakten:

Bücher ganz gelesen: 105

Seiten ganz gelesener Bücher: 38.051

Ø Bücher pro Monat: 8,75

Ø Seiten pro Buch: 362,39

Bücher quer gelesen: 40

Seiten quergelesen: 5.692

Seiten insgesamt: 43.743

Ø Seiten pro Monat insgesamt: 3.170,92

Ø Seiten pro Tag insgesamt: 119,84

Ebenfalls neu ist, dass ich inzwischen viele Hörbücher höre. Weil ich etliche Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringe.

Hörbücher: 21

Gehörte Zeit: 156 Stunden und 37 Minuten

Alles zusammen gerechnet komme ich immerhin auf stolze 166 Bücher für 2011. Also Hörbücher und quergelesene mit eingerechnet.

Bester Monat war der November mit 4.977 Seiten, Grund ist mal wieder ein Urlaub. Im Sommerurlaub war ich zu viel unterwegs und kam zu wenig zum lesen, das habe ich im Herbst nachgeholt. Der schlechteste Monat war der März mit gerade mal 2.092 Seiten. Weil ich im März eine ganze Woche lang auf der Buchmesse in Leipzig war und vor lauter Bücher verkaufen gar nicht zum lesen kam.

2011 war wieder ein Lesejahr, mit dem ich sehr zufrieden sein kann. Es waren viele besondere Bücher dabei, die mich auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt haben. Vorsätze gibt es nicht für 2012. Ich höre einfach weiterhin auf meinen Bauch, der sucht nämlich immer die besten Bücher aus.

Monatsrückblick Dezember 2011

Gelesen:

- Mike Lancaster – 0.4 Eine perfekte neue Welt

Spannende Jugend-Science Fiction, in der sich erst langsam eine unglaubliche Wahrheit enthüllt.

- Cory Doctorow – For the Win

Goldfarmer gegen Gewerkschaftler, in der Welt der Online-Spiele. Interessante Hintergründe in einer spannenden Geschichte, aus ganz verschiedenen Perspektiven erzählt. Lese-Empfehlung!

- Robert Harris – Angst

Ein selbst lernender Algorithmus berechnet sehr erfolgreich die richtige Aktienstrategie für einen Hedgefonds. Basierend auf Angstparametern. Doch dann wird sein Handeln unberechenbar und lebensgefährlich.

- Gerard Donovan – Winter in Maine

Ein Mann, der einsam in den Wäldern von Maine lebt, verliert seinen Hund und beginnt einen grausamen Rachefeldzug. Tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele, faszinierend und erschreckend zugleich.

- Harold Caubert – Ein Winter mit Baudelaire

Wie schnell man alles verlieren und auf der Straße landen kann. Wo man einen guten Grund braucht, um sich wieder aus dem Dreck zu ziehen. Zum Beispiel einen liebenswerten Hund, wie Baudelaire. Wunderschön geschrieben und nachdenklich stimmend.

- Andreas Steinhöfel – Es ist ein Elch entsprungen

Goldige Weihnachtsgeschichte für Kinder ab 8 Jahren. Gerade für die, die eigentlich nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben.

- Neil Gaiman – American Gods

Die Einwanderer aus aller Welt haben auch ihre Götter mit nach Amerika gebracht. Die leben aber längst nicht friedlich nebeneinander her. Dafür sind zu sehr Götter. Buchtipp für alle, die es gerne mal intelligent schräg mögen und auch mal mit Anspielungen leben können.

- Kai Meyer – Arkadien fällt

Sehr gelungener Abschluss der Arkadien-Trilogie um Rosa und Alessandro. Wieder einmal sehr spannend, wurde an einem Tag verschlungen.

 

Gehört:

- Lucinda Riley – Das Orchideenhaus

Drama pur, für mich zuviel des dramatischen Guten. Konnte nur noch darüber lachen. Die, dank der Sprecherin, unmotiviert faselnden Charaktere machten es nicht besser.

- Cody MacFadyen – Ausgelöscht

Spannender Krimi, allerdings auch hier zuviel des Bösen. Das damit leider seine Wirkung verlor.

 

Monatsrückblick November 2011

Gelesen:

- Ransom Riggs – Die Insel der besonderen Kinder

Ein ganz besonderes Buch, nicht nur wegen der auffallenden Gestaltung. Auch weil es endlich mal wieder Fantasybuch fernab vom Mainstream war, statt dessen eine interessante Mischung aus X-Men und Peter Pan, mit einem Schuss Nostalgie. Mein Fantasy-Buchtipp für dieses Jahr.

- Andrew Bleiman – Zoobabys

Einfach nur goldig, zum entspannten Zeitvertreib.

- Krystyna Kuhn – Der Fluch, Das Tal 2.1

Spannend wie die Vorgänger, aber für mich ist dieses Konzept inzwischen etwas ausgelutscht. Die Hoffnung, endlich zu erfahren was mit dem Tal ist, stirbt. Das wird wohl noch etliche Bände dauern.

- Tad Williams + Deborah Beale – Die Geheimnisse der Tinkerfarm

Wunderschöne und sehr spannende Jugendfantasy für Jungs wie Mädchen gleichermaßen, die auch noch Erwachsene zu begeistern weiß. Mich zum Beispiel.

- Nagel – Was kostet die Welt

Die Geschichte eines eher unfreiwilligen Selbstfindungstrips im schönen Moseltal. Großstädter gegen Dorfmenschen und die eine oder andere unangenehme Wahrheit.

- Christoph Lode – Phoenixfeuer, Pandaemonia III

Sehr gelungener Abschluss der Trilogie mit ein paar Überraschungen.

- Gianrico Carofiglio – In ihrer dunkelsten Stunde

Ruhiger Krimi mit Tiefgang und faszinierenden Charakteren, die mich noch eine ganze Weile in Gedanken begleitet haben.

- Patrick Rothfuss – Die Furcht des Weisen I

Epische Fantasy wie ich sie mir wünsche, ich kann den zweiten Teil kaum erwarten.

- Thomas Wanhof – Wa(h)re Freunde

Sehr interessanter Bericht über verschiedene soziale Netzwerke, wie sie funktionieren und “Freundschaften” verändern.

- Cormac McCarthy – Die Straße

Apokalypse pur. Düster, beklemmend, traurig und sehr lesenswert.

- Stephanie Fey – Die Gesichtslosen

Spannender Krimi um eine Gerichtsmedizinerin, die den Toten ihr Gesicht wieder gibt.

- Gisa Klönne – Nichts als Erlösung

Der fünfte Fall von Judith Krieger. Das Mordopfer wurde Jahre zuvor verdächtigt, seine gesamte Familie ermordet zu haben. Deren Leichen aber nie gefunden wurden. Musste es deshalb sterben? Spannung pur bis zur letzten Seite.

- Simon Tofield – Kätzchenchaos

Eine Babykatze kommt ins Haus und stellt alles auf den Kopf. Lustig und goldig in einem, man weiß manchmal nicht ob man lachen oder schmachten soll.

 

Gehört:

- S. J. Watson – Ich. darf. nicht. schlafen.

Ruhiger Thriller mit ein paar Längen, bei denen ich aufpassen musste, nicht selbst einzuschlafen.

Monatsrückblick Oktober 2011

Gelesen:

- Bernd Perplies – In den Abgrund, Magierdämmerung III

Sehr gelungener Abschluss der Magierdämmerung-Trilogie. Nicht nur mit wirklich spannendem Endkampf, es gab sogar noch ein paar neue Charaktere, wie zum Beispiel den fliegenden Holländer und sein Schiff. Ich werde Rupert, das wiederbelebte ausgestopfte Krokodil vermissen.

- Sebastian Fitzek – Der Augenjäger

Die Fortsetzung zu “Der Augensammler” und sogar noch spannender. Lieber erst anfangen zu lesen, wenn man ein wenig Zeit hat, weil man es nicht mehr weglegen möchte.

- Christoph Marzi – Memory, Stadt der Träume

Interessante Geschichte mit meist recht farblosen Charakteren. Die Grundidee der Geister auf dem Friedhof war etwas zu deutlich bei Neil Gaiman ausgeliehen um originell zu sein.

- Tommy Krappweis – Götterdämmerung, Mara und der Feuerbringer III

Abgesehen von einer für mich unnötigen Love-Story so toll wie die ersten beiden Bände, germanische Mythologie in frechem Witz gut verpackt. Ratatösk ist und bleibt mein Lieblingsfeind.

- Andrea Stoll – Der kalte Himmel

Beeindruckende Geschichte einer Mutter, die um die Anerkennung ihres Sohnes kämpft, der ander ist. In einer Zeit, als Authismus noch kaum bekannt war, auf einem urbayerischen Dorf schon gar nicht.

- Walter Moers – Das Labyrinth der träumenden Bücher

Leider etwas enttäuschend, weil es 400 Seiten Ouverture sind. Wunderschön illustriert wie immer, aber stellenweise ziemlich zäh. Da hätte ich lieber gewartet, bis der nächste Band auch fertig ist.

- Jeffrey Eugenides – Die Liebeshandlung

Eine nicht ganz einfache Dreiecksgeschichte entspinnt sich auf dem College zwischen Madeleine, Mitchell und Leonard. Wer gehört zu wem? Drei junge Menschen auf der Suche nach dem richtigen Weg, nicht nur in der Liebe. Fesselnd geschriebener Schmöker mit Anspruch, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.

- Andreas Eschbach – Hide Out

Gelungene Fortsetzung zu Black Out. Wie in Mittelteilen üblich, entwickeln sich die gegnerischen Seiten weiter und beäugen sich meistens nur, bis auf kleinere Scharmützel. Verspricht viel Spannung für den dritten Teil, Time Out.


Gehört:

- Bill Bryson – Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

Wer sich ein wenig dafür interessiert, wie Menschen früher lebten und warum wir heute leben wie wir leben, wird viel Spaß damit haben!

- Sara Gruen – Wasser für die Elefanten

Wunderbar atmosphärisches Buch über Liebe und Freundschaft, vor dem Hintergrund einer Zirkusmanege. Ein Elefant spielt auch mit. ;)

Monatsrückblick September 2011

Gelesen:

- Zoë Beck – Der frühe Tod

Mein erster Krimi von Frau Beck, hat mich leider etwas enttäuscht. Die Vorgänger wurden sehr gut besprochen, “Der frühe Tod” empfand ich eher als guten Durchschnitt, aber nichts besonderes.

- Veronika Peters – Das Meer in Gold und Grau

Wunderschöner Roman, nach dem man am liebsten sofort ein bestimmtes Hotel suchen würde. Über das suchen des richtigen Weges und das finden, wo man es nicht vermutet hätte.

- Joy Fielding – Herzstoß

Ein typischer Fielding, spannend und mit unerwartetem Ende. Thriller für alle, die es weniger blutig und brutal mögen.

- Nele Neuhaus – Tiefe Wunden

Ein Taunus-Krimi mit sympathischem Ermittler-Duo. In der Mitte hatte er für mich ein paar Längen, trotzdem spannend und ein origineller Fall mit historischem Bezug, der nachdenklich werden lässt.

- Maxime Chattam – Der Krieg der Kinder, Alterra III

Abschluss der Alterra Reihe, wirkt leider an vielen Stellen etwas gehetzt. Der Stoff hätte wohl noch einen vierten Band hergegeben. Nicht ganz so schön wie die ersten beiden Bände, aber für alle Leser der Reihe trotzdem ein Muss.

- Flix – Der Swimmingpool des kleinen Mannes

Fortsetzung des “Heldentage”-Tagebuchs von Flix. Skizziert ebenso witzig wie treffend das ganz normale Leben.

Gehört:

- Lauren Oliver – Wenn Du stirbst, zieht Dein ganzes Leben an Dir vorbei, sagen sie

Fesselndes Jugendbuch, über die Erkenntnisse, was kleine Dinge bewirken können. Und was wirklich wichtig ist im Leben.

- Alan Bradley – Mord im Gurkenbeet, Flavie de Luce I

Sehr unterhaltsamer Jugend-Krimi, mit einer ganz eigenen Ermittlerin.

Monatsrückblick August 2011

Gelesen:

- Tom Finn – Mind Control (Justifiers III)

Ein weiterer Band der Justifiers Reihe. Tom Finn hat eine spannende Story entworfen, die sich zum Teil auf “Missing in Action” von Christoph Hardebusch bezieht, aber auch etliche Anspielungen auf noch kommende Teile und die Autoren enthält. Ich hatte richtig viel Spaß damit.

- Annette Birschel – Mordsgauda

Wie lebt es sich als Deutsche in Holland? Nicht immer ganz einfach, das Land und seine Bewohner werden aber so sympathisch dargestellt, dass man zumindest mal einen Urlaub dort in Erwägung zieht. Wenn einem nicht auch ein netter Holländer über den Weg läuft, immerhin sind wohl die meisten Deutschen der Liebe wegen ins Nachbarland gezogen.

- Norman Eckert – Mauje

Mauje ist ein Geschichtenerzähler, der dummerweise den Faden seiner eigenen Geschichte verloren hat. Auf dem Suche nach dem richtigen Weg für sich, irrt er ziemlich ziellos durch die Gegend. Man erfährt leider bis zum Ende nicht wirklich, wer Mauje ist. Vielleicht, weil er es selbst nicht wirklich weiß.

- Alexander Rösler – Ein Kuss ist ein ferner Stern

Die wunderschöne Geschichte des leicht autistischen August, der der Liebe wegen versucht, seine Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen zu überwinden. Herzerwärmend aber ohne Kitsch, einfach nur schön. Herbstschmökerempfehlung.

- Arthur Slade – Mission Clockwork: Gefahr für das britische Empire

Spannender Steampunk-Roman für Jugendliche. Ein richtig schönes Jungsbuch, garantiert ohne Liebesgeschichte. Mit der ein oder anderen literarischen Anspielung auf Klassiker, die Erwachsenen den Lesespaß noch vergrößern.

- Doris Dörrie – Alles inklusive

Alle möglichen und unmöglichen Arten der Liebe finden in dieser Geschichte ihren Platz. Fesselnd geschrieben, mal zum weinen, mal zum lachen.

- Martin Calsow – Der Lilith-Code

Nicht wirklich überzeugender Thriller. Zu viel auf einmal hinein gesteckt, die Charaktere waren oft so vertrauensselig, dass ich nur noch den Kopf schütteln konnte.

- Paul Hoffman – Die letzten Gerechten

Wurde abgebrochen, zu viele Passagen in denen nichts passiert gepaart mit unkreativer Welterschaffung. Ein paar eigene Städtenamen hätten dem Buch wirklich gut getan. Aber von Frankfurt aus den Rhein nach Spanien hinauf zu fahren, da streikt bei mir einfach die Vorstellungskraft.

- Benedikt Wells – Fast genial

Aber eben nur fast. Obwohl das Thema sehr emotionsgeladen ist, plätscherte die Geschichte eher vor sich hin, konnte mich nicht wirklich fesseln.

- Markus Heitz – Vernichtender Hass, Albae II

Ein typischer Heitz. Intrigen und Vernichtung unter den Albae, unterhaltsam geschrieben und schnell gelesen. Wer seinen Stil mag, kann hier nichts falsch machen.

- Gina Mayer – Die Wildnis in mir

Historischer Jugendroman, der den Leser zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Afrika entführt. Henrietta wandert zusammen mit ihrer Mutter aus und muss schnell lernen, dass das Leben dort alles andere als einfach ist. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und reift an ihren Erfahrungen. Sehr empfehlenswert für alle, die endlich mal wieder ein Jugendbuch mit gutem Hintergrund und ohne Kitsch-Romanze suchen.

Gehört:

- Jussi Adler-Olsen – Erbarmen

Dritter Teil der Reihe um Kommissar Mørk, für mich der bisher spannendste Teil der Reihe.

- Andreas Eschbach – Ein König für Deutschland

Jetzt lasse ich wirklich die Finger von den “Erwachsenen-Thrillern” aus Eschbachs Feder, diesen hier würde ich gar nicht als Thriller bezeichnen. Da bleibe ich lieber bei seinen Jugendbüchern, die mir wesentlich besser gefallen.

- Oliver Dierssen – Fausto

Vom Autor selbst so genial gelesen, dass die sowieso schon lustige Story noch mehr an Komik gewinnt. Hörspaß pur! Für Jugendliche und alle, die sich noch an die Zeit damals erinnern können, als ein Pickel den Weltuntergang bedeutete.

Monatsrückblick Juli 2011

Gelesen:

- John Stephens – Emerald (Die Chroniken vom Anbeginn I)

Wunderschöne Jugendfantasy, die zwar viele bekannte Elemente verwendet, diese aber zu einer neuen und spannenden Welt vermischt. Faszinierende und geheimnisvolle Charaktere in einer tollen Atmosphäre, ich war positiv überrascht von dem Buch und freue mich auf Band zwei.

- Flix – Verliebt

Wie auch schon die anderen Bände von Flix, toller Humor in wenigen Strichen mit immer wieder kleinen Überraschungen in den Details.

- Rachel Wards – Numbers

Spannende Jugend-Mystery mit sozialkritischem Hintergrund. Es handelt von Freundschaft und davon anders zu sein. Sehr empfehlenswert.

- Pascal Gautier – Wo die alten Damen wohnen

Alt werden ist nicht schwer, alt sein dagegen sehr. In dem Örtchen Sonnenloch leben besonders viele alte Damen, weil dort 365 Tage im Jahr die Sonne scheint. Aber die hilft auch nicht immer gegen die Tücken des Älterwerdens. Mit französischem Humor wird hier davon berichtet, wie die Damen versuchen, dem Alter zu trotzen.

- Iris Johansen – Blutspiele

Ein Krimi mit Mystery-Elementen, ich hatte nach dem Klappentext etwas anderes erwartet und habe ihn abgebrochen.

- Paul Hoffman – Die linke Hand Gottes

Epische Fantasy mit interessanten Charakteren. Cale wird im Kloster der Erlösermönche zum Kämpfer erzogen, muss flüchten und versuchen zu überleben. Aber er spielt eine ganz besondere Rolle in den Plänen eines der Mönche, wird er ihm entkommen?

- U. Poznanski – Erebos

Ein spannender Jugendthriller über die Macht, die ein Computerspiel entwickeln kann. Nicht nur in der virtuellen, auch in der realen Welt.

Gehört:

- Jussi Adler-Olsen – Schändung

Zweiter Band der Kriminalreihe und wieder sehr spannend. Das Ermittlerteam bekommt interessante Verstärkung. Der Fall ist ein erschreckendes Beispiel dafür, zu was Menschen in der Gruppe fähig sein können.

Quergelesen:

- Marco Balzano – Damals am Meer

- Sophie Jordan – Brennender Kuss, Firelight I

Monatsrückblick Juni 2011

Gelesen:

- S. M. Peters – Die Götter von Whitechapel

Sehr genialer Steampunk, aber nichts für empfindliche Mägen. Die düstere Atmosphäre und die komplexen Charaktere haben mich gefesselt, auch wenn der Anfang nicht einfach war.

- Thomas Böhm – Das Lesekreis-Buch

Macht so richtig Lust, selbst einen Lesekreis zu gründen. Auch für alles zu empfehlen, die schon einem angehören, es enthält viele Ideen und Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene.

- Wolfgang Herrndorf – Tschick

Toller Jugendroman, der einen die Gedankenwelt eines 14jährigen Jungen besser kennen lernen lässt. Und zeigt, wie schnell man auch aus einem behüteten Elternhaus heraus mal auf den falschen Weg rutschen kann.

- Jussi Adler-Olsen – Erbarmen

Sehr spannend und tolle Charaktere, aber ich bin wohl zu abgehärtet. Wurde gewarnt, dass es ziemlich heftig wäre, empfand ich nicht so. Die Reihe wird aber trotzdem weiter gelesen.

- Kiersten White – Flames’ N’ Roses

Toller Schmöker für jugendliche Leserinnen, der richtig Spaß macht. Gar nicht so einfach, wenn man einfach nur normal sein will statt Vampire und Werwölfe zu jagen. Mit einem rosafarbenen und glitzernden Teaser bewaffnet. Erinnerte mich ein wenig an “Buffy die Vampirjägerin”

- Joyce Maynard – Der Duft des Sommers

Sechs Sommertage die alles verändern sollen, nachdem Henry und seine Mutter einen entflohenen Häftling bei sich aufnahmen. Einfach schön, wie aus Henrys Sicht erzählt wird, der mit 13 Jahren die Welt erst mal nicht mehr versteht.

- Monika Peetz – Die Dienstagsfrauen

Fünf Frauen, die sich seit Jahren regelmäßig treffen, machen sich auf den Pilgerweg nach Lourdes. Auf dem Weg finden sie die Wahrheit, zu sich selbst und raus aus festgefahrenen Wegen. Lustig, berührend, von Anfang bis Ende ein toller Schmökerroman.

Quergelesen:

- M. Wood + J. Northumberland – Die Poison Diaries

Das Cover hat mich verführt, der Inhalt konnte leider nicht mithalten. Spannung kam nicht auf, die Charaktere blieben mir fern.

- David Almond – Mina

Tagebuch eines Mädchens, das einfach anders ist. Hier steckt hinter einem schönen Cover tatsächlich auch ein schönes Buch.

- Anu Stohner + Jörg Mühle – Das Zauberschwert, Robert und die Ritter I

Abenteuerliches Buch über eine Reise in die Ritterzeit, locker und gleichzeitig spannend geschrieben. Ich hatte viel Spaß mit den kleinen Rittern.

Monatsrückblick Mai 2011

Gelesen:

- Josephine Angeline – Göttlich verdammt

Keine Vampire, keine Werwölfe, statt dessen griechische Götter die ihre Spuren hinterlassen haben. Ein spannendes Jugendbuch, das ich auch älteren Lesern noch empfehlen kann.

- Arne Dahl – Opferzahl

Der neueste Krimi aus Arne Dahls Feder und wieder einmal in bewährter Qualität. Ein Bomben-Anschlag auf die Stockholmer U-Bahn erweist sich als zäher Brocken für die Spezialeinheit für internationale Verbrechen.  Sprachlich ein Genuss, der Fall wieder sehr spannend und die Charaktere entwickeln mit jedem Band mehr Tiefe.

- Annette Schwindt- Das Facebook-Buch

Perfekte Anleitung für Facebook Einsteiger, nach der man sich keine Sorgen mehr um die Sicherheit machen muss. Für alle die Facebook bereits nutzen, enthält es in der zweiten Hälfte auch noch einige interessante Tricks und Tipps. Sehr verständlich und anschaulich erklärt.

- Zarella – Das Facebook-Marketing Buch

Für alle die Facebook als Marketinginstrument nutzen wollen ein guter Leitfaden für den Einstieg. Bleibt relativ oberflächlich, enthält aber die wichtigsten Punkte und erklärt sie sehr gut.

- Kirkman u. a. – The Walking Dead I+II

Rick wacht aus dem Koma auf und erkennt die Welt nicht mehr wieder. Untote greifen ihn an, die Menschen scheinen verschwunden zu sein. Was ist mit seiner Familie passiert? Er macht sich auf den Weg, sie zu suchen. Sehr beeindruckende Geschichte darüber, wie die Menschen mit dem Verlust ihrer Welt und ihrer Lieben umgehen.

- Ju Honisch – Salzträume I

Wieder einmal ein Roman aus Frau Honischs Feder, der mich nicht mehr los ließ und in kürzester Zeit gelesen war. Wunderschöner Steampunk mit tollen Charakteren. Band II wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.

- Eoin Colfer – Und übrigens noch was…

Band 6 der Anhalter Trilogie, von Eoin Colfer als Hommage an den großartigen Autor Douglas Adams verfasst. Sehr amüsant, es ist kein Adams aber es ist der Anhalter und ich hatte viel Spaß damit.

- Cassandra Clare – Clockwork Angel, Die Chroniken der Schattenjäger I

Tessa kommt nach England um mit ihrem Bruder zusammen ein neues Leben zu beginnen. Doch statt dessen gerät sie in die Gewalt der dunklen Schwestern und lernt bald, dass so manches, was sie für Fiktion hielt gar nicht so unreal ist. Sehr spannender Jugendroman mit leichtem Steampunk-Touch.

- Eckart von Hirschhause – Glück kommt selten allein

Ein Buch über das Glück und es ist gelungen. Den ein oder anderen Witz hätte er sich vielleicht sparen können, aber es enthält viel interessantes Hintergrundwissen und durchaus ernste Ansätze.

Gehört:

- Katharina Hagena – Der Geschmack von Apfelkernen

Iris erbt unverhofft das Haus ihrer Großmutter. Mit dem Aufenthalt kommen auch die Erinnerungen wieder. Erinnerungen an lange vergangene Sommer. Eine wunderschöne Familiengeschichte, mit der man sich am liebsten unter den nächsten Apfelbaum legen möchte.

- Rebecca Gablé – Von Ratlosen und Löwenherzen

Die Geschichte des englischen Mittelalters, kompakt und unterhaltsam zusammengefasst. So macht der Geschichtsunterricht Spaß, auch wenn man mit all den Henrys und Edwards ab und an durcheinander gerät.

Quergelesen:

- Eva Baronsky – Herr Mozart wacht auf

Man stelle sich vor, Mozart würde plötzlich in unserer Zeit erwachen. Warum? Er hat sein Requiem nicht beendet, vorher lässt der Tod ihn nicht gehen. Wie würde unsere Welt auf ihn wirken, er sich in ihr zurecht finden? Unterhaltsame Lektüre, passend zum Mozartfest.