Archive for Monatsrückblick

Leserückblick Juni 2014

Ja, ich weiß, der Monat ist noch nicht ganz vorbei. Aber für heute habe ich mir vorgenommen, noch ein paar Rezensionen zu schreiben, da wird ganz sicher kein Buch mehr beendet.

Gelesen

Gelesen:

Robert Kirkman – The Walking Dead 7, Vor dem Sturm
Eine kurze Zeit der Ruhe, Zeit zum aufräumen, um Vorräte anzulegen und Zeit für sich. Aber der Titel verrät es schon, so ruhig bleibt es nicht. The Walking Dead so gut wie bisher jeder Band.

Christian von Aster – Im Schatten der Götter
Netter Mystery-Thriller, stellenweise hätten es für meinen Geschmack weniger Adjektive sein können. Aber liest sich süffig und macht Spaß.

Mark Hodder – Der kuriose Fall des Springheeled Jack
Toller Steampunk, wem Sir Francis Burton dann noch was sagt, der wird doppelt so viel Spaß damit haben. Darwin wird ja wohl jeder kennen. Kuriose Mischung aus Zeitreisegeschichte und Mystery-Thriller.

Marc Elsberg – Zero
Man meint, es spielt einen Schritt in der Zukunft. Um dann täglich festzustellen, dass es eigentlich längst so weit ist. Wie Computer unbemerkt unser Leben beeinflussen können. Sehr spannender Thriller der nachdenklich macht. » Read more

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Leserückblick Mai 2014

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Gelesen:

Peter Huth – Berlin Requiem
Toller Zombieroman in dem es mehr um die Menschen rundherum und korrupte Politiker und Journalisten geht, als um die hirnlos schlurfende Masse an Zombies. Mochte ich sehr.

Veronica Roth – Die Bestimmung
Empfehlenswert, wenn man noch nicht genug von Panem und Co. hat. Saubere Arbeit, spannend, für mich persönlich ist das Thema etwas ausgelutscht, aber das ändert nichts daran, dass das Buch sehr gut ist.

Kevin Hearne – Verhext, Die Chroniken des eisernen Druiden II
Mehr davon! Großartige Urban Fantasy mit tollem Humor, Spannung und faszinierenden Charakteren. Freue mich auf die nächsten Teile und Wiedersehen mit Atticus.

Ursula K. Le Guin – Verlorene Paradiese
Philosophische Science Fiction, die mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Dimitri Verhulst – Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau
Sarkastisch, nachdenklich. Ein kurzes Buch, mit viel Inhalt und Denkstoff.

Manuel Loureiro – Apokalypse Z
Nach einem Drittel abgebrochen, weil immer noch nicht viel passiert war. Es gibt bessere Zombieromane, siehe “Berlin Requiem”.

Gehört:

Marc Uwe Kling – Die Känguru Offenbarung
Das Känguru, wie man es kennt und liebt. Und sein Kleinkünstler. Und ein Pinguin. Wer sie noch nicht kennt, reinhören. Und lachen. Viel lachen.

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Leserückblick April 2014

Im April hat mich eine kleine Leseflaute erwischt. Das lag wohl einfach daran, dass in diesem Monat einiges in meinem Leben in Bewegung geriet, das musste erst einmal verdaut werden. Jetzt geht alles wieder seinen Gang, die Leselust ist zurück, das erste “in 24 Stunden ausgelesen”-Buch kann ich für Mai schon verbuchen. Aber jetzt erst mal zu den im April gelesenen Büchern.

Gelesen

Gelesen:

Diana Menschig – So finster, so kalt
Steckt in unseren Märchen und Sagen vielleicht doch oft ein wahrer Kern? Ist dieser Kern vielleicht auch finsterer, als man meinen will? Großartige Urban-Fantasy mit vielen Märchenbezügen, unbedingte Leseempfehlung. Rezension folgt demnächst.

Sebastian Niedlich – Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und Ich
Zwei Kurzgeschichten mit den Protagonisten aus “Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens”, das Wiedersehen war toll. Ich hoffe, es gibt Nachschub von diesem Autor, seinen Schreibstil mag ich sehr gerne.

John Niven – Kill your Friends
Sollte man gelesen haben, wenn man Niven mag. Ich mag Niven sehr, aber dieses Buch war eher Pflichtlektüre, war mir dann doch zu hart. Auf die Verfilmung bin ich gespannt, entweder weichgespült oder FSK 25.

David Wong – Das infernalische Zombiespinnenmassaker
Genial, abgedreht, total schräg und wer sowas mag, sollte sich das nicht entgehen lassen. Meine Neuentdeckung des Monats, leider gibt es noch nicht viel mehr von dem Autor.

Ben Aaronovitch – Der böse Ort
Band 4, ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten und schon deshalb einfach schön. Atmosphäre und Humor waren wie gewohnt, die Spannung fehlte etwas. Dank gemeinem Cliffhanger kann ich den nächsten Band kaum erwarten.

Jim Butcher – Feenzorn, Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 4
Auch hier ein Wiedersehen, aber mit viel Spannung und reichlich verwickelter Handlung. Harry wie ich ihn mag, freue mich auf die nächsten Bände.

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Leserückblick März 2014

Gelesen

Gelesen:

- Sage Blackwood – Jinx und der magische Urwald

Fantasy für junge Leser, die mit einem sympathischen Helden und spannenden Abenteuern besticht.

- Arne Dahl – Neid

Dritter Teil der Opcop-Reihe und wieder ein genialer Streich. Themen sind dieses Mal Menschenhandel und erneuerbare Energien.

- Thomas Finn – Schwarze Tränen

Dr. Faust ist tot und schmort in der Hölle, doch sein Nachfahre Lukas nicht. Was der gute alte Dr. nutzen will, um die Macht in der Hölle an sich zu reißen. Spannende Adaption der Faust-Geschichte.

- Sebastian Niedlich – Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

Der Tod als bester Freund. Und Schicksalsbringer. Oder können wir unserem sicheren Ende doch entkommen? Witzig und philosophisch in einem, tolle Mischung.

- Daniel Keyes – Blumen für Algernon

Wie es ist, plötzlich überdurchschnittlich intelligent zu werden, seine eigene früher Beschränktheit am Spiegelbild derer zu erkennen, die man jetzt weit hinter sich ließ. Und seine eigene Zukunft zu kennen. Sehr berührender Roman, der tief beeindruckt.

- Zoë Beck – Brixton Hill

Rasanter Thriller, top Unterhaltung bis zur letzten Seite. Frau Beck kommt auf die “mehr davon”-Liste.

- Kai Meyer – Phantasmen

Wie schafft Herr Meyer es nur, sein Niveau immer noch zu halten? Sehr spannend, tolle Charaktere, kein Kitsch, dafür emotionaler Tiefgang. Mal wieder ein Buch, um es am Stück zu lesen.

- Matt Ruff – Mirage

Die Vereinigten Arabischen Staaten befrieden Amerika, dass aus verfeindeten Kleinstaaten besteht, am 9. November fliegen Terroristen zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme Euphrat und Tigris in Bagdad… Nur zwei Facetten einer so ganz anderen Welt. Nur eine Mirage, oder doch mehr? Großartiger Roman mit vielen Details und Hintergrund.

- Donna Tartt – Der Distelfink

Wunderschöne Sprache, die im Kopf des Lesers Bilderwelten entstehen lassen. Theo verliert als Junge seine Mutter bei einem Bombenattentat in einem Museum. Dabei gerät ein Bild in seinen Besitz, das ihn nicht mehr los lässt. Ihn auf seinem Weg ins Drogenmilieu und die Kleinkriminalität verfolgt. Bis letztendlich eine Lawine ins Rollen gerät, die Theo nicht mehr stoppen kann. Großartiger Entwicklungsroman, der trotz seiner 1000 Seiten viel zu schnell gelesen ist.

- Detlef Bluhm (Hrsg.) – Bücherdämmerung, über die Zukunft der Buchkultur

Einblicke in die Entwicklung der Buchlandschaft, vor vielen Jahren, jetzt und wie könnte die Zukunft aussehen? Interessante Beiträge der verschiedensten Autoren, Pflichtlektüre für alle, die sich Büchermenschen nennen.

- SEO & Social Media im Einsatz

10 Expertenberichte über verschiedene Einsatzmöglichkeiten und Verwendungsformen von SEO und Social Media. Gibt interessante Einblicke für jeden, der damit zu tun hat, danach hat man eine To-Do-Liste ;) Gibt es hier kostenlos zum Download.

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Leserückblick Februar 2014

Gelesen

Gelesen:

- John Niven – Straight White Male

Sehr direkt, ziemlich rotzig und einfach großartig. Wie ein Autor, der das Leben in vollen Zügen genießt, gezwungen wird, sich mit anderen Menschen und deren Leben auseinander zu setzen.

- Tee Morris + Evo Terra – Podcasting für Dummies

Für alle Podcast-Anfänger eine tolle Hilfe für den Einstieg. Hier wird alles erklärt, was man braucht und beachten sollte.

- Simon Beckett – Der Hof

War keinen Hunter-Band erwartet und es auch mal ruhiger mag, dem sei er empfohlen. Wer es schnell und mit Dauerspannung möchte, der sollte es lassen.

- Emily Murdoch – Wenn ihr uns findet

Zwei Schwestern, die jahrelang von ihrer Mutter im Wald versteckt wurden, müssen sich jetzt in ein “normales” Leben einfügen. Sehr einfühlsam, ohne übertriebenes Drama, ein tolles Jugendbuch.

- Michael J. Sullivan – Der Thron von Melengar

Nette Fantasy, aber nicht das, was ich von der Hobbit Presse erwartet hätte. Als Jugendbuch hätte ich es sehr gut beurteilt, für erwachsene Leser etwas zu “süß”.

- Selja Ahava – Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

Anna verliert immer mehr den Bezug zur Welt, lebt in ihrer eigenen. Und erinnert sich, an viele verschiedene Tage, auch den, an dem ein Wal durch London schwamm. Traurig und wunderschön in einem.

 

Von Sage Blackwoods “Jinx und der magische Urwald” habe ich die letzten Seiten mit in den März genommen. Es sei hier aber trotzdem erwähnt, weil es ein wirklich schönes Jugend-Fantasybuch ist. So schön wie damals “Ronja Räubertochter” zu lesen, Jinx ist eine sehr sympathische Figur und erlebt spannende Abenteuer. Empfehlung für junge Leser ab 11 Jahren.

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Leserückblick Januar 2014

Gelesen

Gelesen:

- Peter V. Brett – Der große Basar
Schöne Zwischenepisode die ein paar Hintergrundinfos liefert und einem die Wartezeit auf den nächsten Band verkürzt.

- Elisabeth George – Nur eine böse Tat
Die letzten Bände schwankten schon sehr in der Qualität, dieser hier war wohl mein letzter mit Lynley. Die Geschichte wurde zu oft künstlich aufgefüllt und in die Länge gezogen. Ein paar hundert Seiten weniger und sie wäre großartig gewesen.

- Gary Russel – Dr. Who, Wunderschönes Chaos
Wer Donna mag und kein Problem damit hat, dass sie den Doktor dank der Übersetzung hier duzt, kann zugreifen. Ich finde Donna anstrengend und nervig, hat der Autor im Buch gut eingefangen. Dr. Who auf Papier funktoniert auch, wurde hier bewiesen.

- Miriam Elia, Ezra Elia – Das Tagebuch von Edward dem Hamster, 1990 – 1990
Großartig, wenn man einen schwarzen Humor sein eigen nennt. Habe so viel gelacht wie schon lange nicht mehr.

- Frank M. Reifenberg, Gina Mayer – Die Schattenbande legt los
Was früher “Die fünf Freunde” für mich waren, wird heute die “Schattenbande” für die Jugend sein. Großartiger Krimi für junge Leser, mit Charme und Spannung.

- Sebastian Fitzek – Noah
Mehr Schätzing als Fitzek, wie man ihn bisher kannte. Wer globale Verschwörungen mit viel Action mag, kann zugreifen.

Plus ein bisschen was quer und ein paar Leseexemplare, von denen ich euch erst später erzählen darf.

Gehört:

- Eva Stachniak – Der Winterpalast
Wie Katharina die Große zu der mächtigen Frau wurde, die sie war. Geschichtswissen angenehm verpackt.

- Graeme Simsion – Das Rosie-Projekt
Nette Liebesgeschichte, sollte man nicht ernst nehmen, aber als schöne Unterhaltung empfehlenswert.

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Monatsrückblick Dezember 2013

Gelesen:

- Maggie Stiefvater – Wen der Rabe ruft
Sehr spannendes Jugendbuch mit genau dem richtigen Touch Fantasy und nicht zu viel Kitsch.

- Flix – Tut mir leid, aber Weihnachten fällt aus
Glaubt mir, das wollt ihr nicht. Glaubt ihr nicht? Lest das Buch.

- Katja Berlin, Peter Grünlich – Was wir tun, wenn es an der Haustür klingelt
Wunderbare Sammlung sinnloser Statistiken mit Kichergarantie.

- Jonas Jonasson – Die Analphabetin, die rechnen konnte.
Gleiches Schema wie der “Hundertjährige”, aber anderer Hintergrund und andere Charaktere. Wer ihn mochte, wird wieder Spaß haben. Ich oute mich hiermit: meinen Humor treffen beide Bücher nicht.

- Robin Sloan – Mr. Penumbras 24-hour Bookstore
Highlight des Monats, für alle Büchermenschen, die sich mit der Entwicklung der Buchwelt beschäftigen und skurrile Geschichten mögen.

- Robert Galbraith – Der Ruf des Kuckucks
Ruhiger Krimi mit englischem Charme und viel Atmosphäre, hat Spaß gemacht.

- Kathrin Littlewood – Die Glücksbäckerei, das magische Rezeptbuch
Sehr goldiges Kinderbuch, das Cover hatte mich gelockt und nicht zuviel versprochen. Spannend und kuschelig in einem.

- Thomas Plischke – Die Zombies
Fängt so wunderbar anders an, um dann leider doch in die Standardschiene zu rutschen. Trotzdem sehr guter Zombieroman.

- Stephen Baxter – Doctor Who, Das Rad aus Eis
Doctor Who funktioniert auch als Buch ganz wunderbar, zumindest in diesem Band von Stephen Baxter.

Gehört:

- Terry Prattchett, Stephen Baxter – Die lange Erde
Keine Scheibenwelt, aber großartige Science Fiction mit einem faszinierenden Gedankenexperiment. Was, wenn es nicht nur eine Erde gäbe? Man nur einen Schritt tun müsste, um auf die nächste Erde zu wechseln?

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Leserückblick November 2013

Im November ging es mal wieder ziemlich querbeet zu. Vor allem wurde viel quer gelesen, was sich kurz vor dem Weihnachtsgeschäft kaum vermeiden lässt. So manches dieser Bücher ist auf den “später mal in Ruhe lesen” Stapel gewandert. Aber erst einmal musste abgearbeitet werden, damit es mit der Beratung für die Weihnachtsgeschenke auch klappt. ;)

Gelesen:

- Veronika Peters – Die Liebe in Grenzen

Die Vorgeschichte zu “Das Meer in Gold und Grau”. Sehr schöne Geschichte, die mich aber nicht ganz so sehr berührte, wie ihre Fortsetzung.

- Donald Ray Pollock – Das Handwerk des Teufels

Hier kommt sehr viel Böses zusammen, erschreckenderweise auch noch vorstellbar, dass es genau so passieren könnte. Großartig und verstörend in einem.

- Monika Peetz – Zwischen Kraut und Rüben, Die Dienstagsfrauen III

Wer die Dienstagsfrauen mag, wird auch diesen Ausflug ins ländliche Dorfleben mit ihnen wieder mögen. Mir sind die Damen ans Herz gewachsen, ich freue mich auf weitere Geschichten mit ihnen.

- Fabian Lutz – Zombifiziert I

Ein deutscher Zombieroman, geschrieben von einem Ex-Würzburger. Hat es leider nicht gerettet. War nicht schlecht, aber mehr brauchte ich davon nicht.

- Jim Butcher – Grabesruh, Die dunklen Fälle des Harry Dresden III

Geister greifen an, mit bisher undenkbarer Macht. Wieder einmal ein großartiger Urban Fantasy Mystery Thriller, ich mag Harry. Kein Urlaub mehr ohne einen Band von ihm.

- Richard Schwartz – Das Auge der Wüste, Das Geheimnis von Askir III

Noch so ein klassischer Urlaubsbegleiter, klassische High Fantasy wie sie mir gefällt. Ich mag seinen trockenen Humor und die Party unterschiedlichster Helden. Ganz typisch und doch etwas anders.

Quer gelesen:

- Steven Erikson – Die Gärten des Mondes

- Jojo Moyes – Eine Handvoll Worte

- Val McDermidd – Der Verrat

- Tom Rob Smith – Ohne jeden Zweifel

- Jo Nesbø – Koma

- David Baldacci – Zero Day

 

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Leserückblick Oktober 2013

Gelesen:

- Khaled Hosseini – Traumsammler

Ein Kaleidoskop verschiedener Lebensgeschichten, die doch alle zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen. Anders als “Der Drachenläufer” oder “Tausend strahlende Sonnen”, aber nich weniger faszinierend.

- Diana Gabaldon – Zeit der Stürme

Vier Kurzgeschichten aus der Welt um Jamie & Claire, die hier aber nicht auftauchen. Lord John und Michael Murray sind aber ebenso spannend und machen Lust auf den nächsten großen Roman.

- Asterix bei den Pikten

Wie ein Spaziergang in die eigene Kindheit, Asterix und Obelix wie man sie kennt und liebt. Mit viel Humor und tollen Zeichnungen, ich hatte Spaß.

- Stefan Bollmann – Frauen und Bücher

Dreihundert Jahre, in denen die Frauen Bücher für sich entdeckten. Wie lasen die Damen früher und wie lesen sie heute? Was bedeuteten Bücher für eine Frau, die in der Provinz lebte, deren Welt auf ihren Haushalt beschränkt war und warum lesen heute so viele Frauen Shades of Grey? Ganz verschieden Blickwinkel auf die Welt des Lesens aus der Sicht vieler interessanter Leserinnen und Autorinnen.

 

Gehört:

- Terry Pratchett – Dunkle Halunken

Keine Scheibenwelt, statt dessen viktorianisches London. Aber sonst ist alles vorhanden, was man an Pratchett so mag, und es funktioniert auch in dieser Welt einwandfrei. Absoluter Hörbuchtipp für alle Pratchett-Fans.

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Monatsrückblick September 2013

Gelesen

- Gina Mayer – In guten wie in toten Tagen
Sehr spannender Jugendthriller, der aber auch Erwachsene noch begeistert, wenn sie es eher unblutig mögen. Mit überraschendem aber logisch passendem Ende, perfekt.

- Rebecca Gablé – Das Haupt der Welt
Ein echter historischer Roman, keine verkappte Liebesschnulze. Historisch korrekt und gleichzeitig spannend, bei Rebecca Gablé lernt man immer wieder viel nebenbei, während man von der spannenden Handlung und eindrucksvollen Charakteren gefesselt ist.

- Alex Capus – Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer
Drei Menschen, die sich vielleicht mal begegnet sind, aber nie bewusst. Drei ganz unterschiedliche Lebensläufe, die hier erzählt werden. Angenehm ruhiger Roman in schönem Stil.

- Lemony Snicket – Der Fluch der falschen Frage
Wie Lemony Snicket zum Detektiv wurde und den Diebstahl einer Skulptur klären soll, die aber eigentlich gar nicht gestohlen wurde… Sehr schöner Detektivroman für jüngere Leser oder ältere, die sich gerne an die Zeiten von “5 Freunde” und ähnlichem zurück erinnern.

- Brom – Krampus
Krampus wurde vor 500 Jahren vom Nikolaus entführt und gefangen gehalten, doch jetzt konnte er sich befreien und will den alten Glauben an sich selbst und das Julfest zurück bringen. Faszinierende Geschichte, in der Gut und Böse gar nicht so leicht zu definieren ist. Wer nicht zu sensibel ist was Gewaltszenen angeht, sollte mal reinschauen.

- Marisha Pessl – Die amerikanische Nacht
Ein etwas anderer Thriller, der mich von der ersten Seite an voll im Griff hatte. Gegen Ende weiß man kaum noch was Fiktion und was Wahrheit ist, sehr spannend!

- Michael Robotham – Sag, es tut Dir leid
In zwei Tagen verschlungen, faszinierende Charakter vereinen sich mit einer grandios gesponnenen Handlung zu einem großartigen Thriller mit Niveau. Robotham ist mein Tipp für alle, die etwas mehr von einem Thriller erwarten.

- Matthias Hahn – Wächter des Paradieses
Netter Mystery-Abenteurroman, der mir noch besser gefallen hätte, wenn der Autor nicht sein Studientrauma darin verarbeitet hätte. Der Mystery Teil war spannend und die Ideen gut ausgearbeitet. Etwas mehr Auflösung hätte dem Roman noch gut getan.

- George R. R. Martin – Das Urteil der Sieben I, Der Heckenriter von Westeros
Einhundert Jahre vor “Das Lied von Eis und Feuer” schlägt sich der Heckenritter Dunk so gut es eben geht durch Leben. Kämpft bei Turnieren um alles oder nichts, dient auch mal dem falschen Herrn. Wunderbarer Wartezeitverkürzer auf den nächsten Band vom Lied, geschrieben wie ein echter Martin eben.

Gehört:

Bernard Cornwell – Das letzte Königreich (Uthred 1)
Spannender historischer Roman, leider nicht ganz so spannend gelesen.

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