Der September war mal wieder ein wilder Marsch durch die verschiedensten Genres, wie ihr das von mir kennt. Neu in diesem Monatsrückblick: bereits erschienene Rezensionen sind verlinkt. Wollte ich schon lange machen, heute ist es so weit.
Gelesen:
- Petra Schier – Das Haus in der Löwengasse
„Das Haus in der Löwengasse“ ist ein wunderschöner historischer Roman mit einem Schuss Liebe, der seine Leser in vergangene Zeiten entführt, sie miterleben lässt. Buchtipp für entspannte Wochenenden im Herbst, wenn man es sich mal richtig gemütlich machen will.
- Kathrin Weßling – Drüber leben
Ida ist depressiv und geht in eine Klinik, um sich helfen zu lassen. Auf dem Weg aus der Depression muss sie einige Wahrheiten akzeptieren, die sie lange Zeit vor sich selbst versteckt hat. Ein sehr berührender Roman, der einen diese Krankheit ein wenig besser verstehen lässt.
- Flix – Don Quijote
Alonso Quijano kämpft unverdrossen weiter. Gegen Comics in Zeitungen, „denn sie haben nichts mit der Realität zu tun“, ebenso wie gegen den Windpark, der in seiner Heimatstadt Tobosow gebaut werden soll. Wer behauptet, Comics haben nichts mit der Realität zu tun, der hat noch keinen Flix gelesen. Wieder einmal eine großartige Mischung aus Humor und Tiefsinn.
- Flix – Verlixt
Für das kurze Amusement zwischendurch, herzliche Lacher garantiert.
- Bernd Perplies – Flammen über Arcadion
„Flammen über Arcadion“ ist der großartige Beginn einer neuen Dystopie-Reihe. Bernd Perplies hat es geschafft eine neue Reihe zu schaffen, die ich all jenen Lesern empfehlen kann, die nach den „Tributen von Panem“ Nachschub suchen. Lasst euch nicht vom Cover irritieren, die zu Asche zerfallende Rose hat tatsächlich einen tieferen Sinn, der nicht mit Liebe zu tun hat. Hier besteht keine Kitschgefahr.
- Timur Vermes – Er ist wieder da
Eine Mischung aus Humor und Gänsehaut, die zum lachen bringt und gleichzeitig zum nachdenken anregt. Ein Buch, das die Leser teilen wird und sicher nicht jedermanns Geschmack trifft. Wer anspruchsvollen Humor mit einer Prise Gesellschaftskritik mag, sollte unbedingt reinlesen.
Gehört:
-Eoin Colfer – Der Atlantis Komplex, Artemis Fowl VII
Leider war ich enttäuscht, nicht wirklich neu, die Welt wird mal wieder gerettet.
- Zsuzsa Bánk – Die hellen Tage
Wunderschöner Roman, in dem sich die Figuren ganz langsam immer weiter entfalten.
- Matthew Quirk – Die 500
Grisham mit mehr Action, für mich war das eine zu wüste Mischung. Entweder oder, beides zusammen war mir zuviel.
