Archiv für Ich lese gerade…

Auf vielen Pfaden

Schon immer habe ich mehrer Bücher parallel gelesen. Meistens liegt in fast jedem Zimmer eines, an dem ich gerade lese. Dank E-Book Reader und Smartphone sind es noch mehr geworden.

Momentan lese ich mal wieder drei Bücher gleichzeitig, auf Papier ist es “Gold” von Chris Cleave. Sein “Little Bee” hatte mich begeistert, das Thema von “Gold” schien eigentlich nicht so wirklich mein Thema zu sein: Sport. Aber das täuscht, von der ersten Seite an hat es mich erwischt, er trifft mal wieder den Nerv mit seiner Geschichte.

Letztes Wochenende war ich viel im Zug unterwegs und habe auf dem Kobo “Das mechanische Herz” von Dru Pagliassotti angefangen. Eindeutig Phantastik, darin aber schwer einem Genre einzuordnen. Egal was es ist, es ist großartig. Tolle Charaktere und eine faszinierende Welt gemixt mit einem spannenden Thriller. Deshalb wird es auch weiter gelesen, wenn ich nicht reise.

Auf Skoobe lese ich gerade “Das Festmahl des John Saturnall” von Lawrence Norfolk. Ich wusste gar nicht so recht, was mich erwartet. Der historische Roman hat mich aber schnell überzeugt und wird auf jeden Fall auch hier weiter gelesen.

Gerade zu Ende gehört habe ich “Hyddenworld II – Das Erwachen” von William Horwood. Wieder einmal ein Fantasy-Roman aus der Schmiede der Hobbit Presse von Klett Cotta, mit denen man eigentlich nichts falsch machen kann, wenn man gerne gut gemachte und auch mal anspruchsvollere Fantasy mag.

Manchmal fällt es schwer, sich zu entscheiden: Buch, Tablet mit Skoobe oder doch klein Kobo? Meistens entscheidet es sich alleine dadurch, was davon gerade in greifbarer Nähe liegt.

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Piper für zwischendurch

PiperUhr

Für die Arbeit lese ich immer mal wieder auch Kinder- und Jugendbücher. Sehr gerne sogar, das ist meistens eine sehr entspannte Zwischendurchlektüre. Seit gestern lese ich “Piper und das Rätsel der letzten Uhr” von Christoph Marzi und freue mich schon darauf, gleich wieder damit im Lesesessel verschwinden zu dürfen.

Piper muss für einige Tage zu ihrem Onkel ziehen. Dort ist es furchtbar langweilig, sie würde sogar lieber zur Schule gehen, als hier ihre Zeit zu verbringen. Aber dann landet sie im Septemberland und das Abenteuer beginnt.

Hier hat Christoph Marzi wieder seine Stärken versammelt: eine liebenswerte Protagonistin, wunderschöne Sprache und eine fantasievolle Welt, die voller spannender Abenteuer steckt. Diesmal schon für junge Leser ab 9 Jahren, aber ich genieße es gerade auch sehr.

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Licht statt Freiheit

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“Freiheit” von Jonathan Franzen habe ich aufgegeben. “Die Korrekturen” hatte mich damals wirklich begeistert. “Freiheit” dümpelt irgendwie nur so vor sich hin. Nach 180 Seiten wurde es auch nicht besser. Mir wurde zwar gesagt, in der zweiten Hälfte würde es besser, aber das wäre erst nach 350 Seiten. So lange halte ich das nicht durch, damit verschwende ich wertvolle Lesezeit. Weil ich bei solchen Büchern gar nicht mehr lesen will und ständig etwas anderes mache.

Außerdem warten hier genug andere Bücher, die mich von der ersten Seite an begeistern. Wie “Das Licht hinter den Wolken” von Oliver Plaschka. Ich kenne es nur als Datei und noch vor etlichen Arbeitsschritten. Jetzt genieße ich ein wunderschön gestaltetes Buch und den fertigen Text, von dem ich mich kaum mehr los reißen konnte. So soll lesen für mich sein.

Als Hörbuch begleitet mich seit gestern “Wir sind doch Schwestern” von Anne Gesthuysen. Noch bin ich nicht weit in der Geschichte, aber die drei Schwestern habe ich schon ins Herz geschlossen, woran die Sprecherin Doris Wolters nicht unschuldig ist.

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Keine Gnade mit diesem Buch

Nach den “Flammen der Dämmerung” hatte ich Lust auf eine schnelle, lustige Lektüre. Also wurde das “Buch ohne Gnade” von Anonymus vom SUB gefischt. Mit dem “Buch ohne Staben” hatte ich viel Spaß und erhoffte mir hier das gleiche. Nach 70 Seiten habe ich die Hoffnung aufgegeben und das Buch abgebrochen. Normalerweise bekommt zwar fast jedes Buch 100 Seiten lang eine Chance, mich zu überzeugen, aber hier gab ich früher auf. Mindestens zwei Szenen kamen schon vor, aus denen man viel mehr hätte machen können. So plätscherte die Handlung über die ersten 70 Seiten nur vor sich hin.

Da ich Bücher, die mich nicht überzeugen, radikal abbreche, hatte ich auch mit diesem hier keine Gnade. Die Zeit ist zu wertvoll, um sie mit Büchern zu verschwenden, auf die ich keine Lust habe.

Zum Frühstück begann ich dann mit “Freiheit” von Jonathan Franzen und war von der ersten Seite an vom Schreibstil gefesselt. Der Buchwechsel war eindeutig die richtige Entscheidung.

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Das Licht ist erschienen!

 

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“Das Licht hinter den Wolken” von Oliver Plaschka müsste euch inzwischen ein Begriff sein. Spätestens seit dem Gastgespräch, das ich als Testleserin mit Oliver führen durfte. Verpasst? Teil 1 findet ihr hier, Teil 2 dort.

Heute ist das Buch endlich erschienen, pünktlich landete auch mein signiertes Exemplar, das ich als Dankeschön fürs testlesen bekam, im Briefkasten. Jetzt bin ich stolze Besitzerin einer nummerierten und signierten Erstauflage eines Oliver Plaschka Buches. Kaum noch zu übertreffen? Oh doch, ich kann euch verraten, es ist ein tolles Gefühl, wenn der eigene Name zum ersten Mal in der Danksagung eines Buches genannt wird. Vielen herzlichen Dank dafür an Oliver!

Ich bin jetzt gespannt, was sich seit unserer Testlesung vor über einem Jahr noch alles geändert hat. Wer sich selbst überzeugen will, ob “Das Licht hinter den Wolken” wirklich so großartig ist, wie ich immer wieder behaupte, kann hier reinlesen:

Oliver Plaschka – Das Licht hinter den Wolken
ca. 688 Seiten, Klett-Cotta
ISBN 978-3-608-93916-3, 24,95 €
gebundene Ausgabe, auch als E-Book verfügbar

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Aktuelle Lektüre

Während des lesens für den Seraph hatte ich die “Ich lese gerade” Beiträge komplett eingestellt. Zum einen wäre ich nicht mehr hinterher gekommen, zum anderen hätte ich darin schon eine Wertung abgegeben. Jetzt lese ich zwar schon eine ganze Weile wieder für mich, habe euch aber immer noch nicht verraten, was gerade aktuell ist. Habt ihr es vermisst? Wollt ihr das überhaupt lesen?

Wenn jetzt keine oder zu viele “nein Danke” Kommentar kommen, lasse ich die Rubrik in Zukunf einfach einschlafen. Erst einmal aber noch hier die aktuelle Lektüre, die auch nach dem Seraph immer wieder mal phantastisch ist.

Hauptlektüre ist der über 1000 Seiten starke dritte Band von Peter V. Brett, “Die Flammen der Dämmerung”. Wer die ersten beiden Bände mochte: schlagt zu. Es geht genauso großartig weiter. Zum Glück habe ich gerade Urlaub und kann das Buch in Rekordzeit verschlingen. Aktueller Stand: Seite 856.

Weil der dicke Schinken aber nicht immer bequem und erst recht nicht gut transportabel ist, lese ich nebenbei über Skoobe noch “Sturmnacht” von Jim Butcher, Band 1 der Reihe “Die dunklen Fälle des Harry Dresden”. Tolle Urban-Fantasy, die mir schon seit Jahren immer wieder mal empfohlen wird. Jetzt bin ich dank reinlesen auch davon überzeugt und werde mir die Reihe nach und nach ins Bücherregal holen. Also das echte. Bücher die ich immer wieder mal lesen könnte, sollen weiterhin als gedruckte Werke bei mir einziehen.

Davor hatte ich “Zorn” von Arne Dahl regelrecht verschlungen, die Rezension folgt bald. Wer seine Bücher mag, kann hier auch wieder bedenkenlos zugreifen.

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Nostalgie am Mississippi

LuckyLukeMississippi

Der Freund hat zugeschlagen und sich fünf Lucky Luke Hefte zum Sonderpreis gegönnt. Zwei davon hatte ich in meiner Kindheit ungezählte Male gelesen. Lange, lange ist es her, wie lange verrate ich nicht. ;)

Heute Abend gebe ich mir mit “Lucky Luke am Mississippi” die Nostalgie-Kante. Ein kleiner Ausflug in die Kindheit tut ab und an mal ganz gut.

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Weihnachtsleserei

 

Sehr besinnlich geht es buchmäßig bei mir nicht zu. Erst wurde “Der Übergang” von Justin Cronin fertig gelesen. Bis zum Ende großartig, auf 1000 Seiten wurde mir nicht einmal langweilig.

Dann gab es “Der Tod ist ein bleibender Schaden” von Eoin Colfer, aber nur 150 Seiten lang. Der Schreibstil passt zwar zum Ich-Erzähler der Geschichte, der schnodderige Ton konnte mich aber nicht wirklich begeistern. Die Handlung zerfaserte in immer mehr Stränge, es wirkte etwas konfus. Es ist kein schlechtes Buch, aber in meinem SUB stehen sicher bessere, also wurde es abgebrochen.

Als Zwischendurch-Happen lese ich jetzt das erste E-Book von Markus Heitz “Die Vergessenen Schriften”. Bevor ich mich mit meinem Weihnachtsgeschenk zurück ziehe, der Collectors Edition von “Inside HBO’s Game of Thrones”. Fast zu schön, um sie zu lesen. Verpackt in einer Kunstlederbox mit Goldprägung, der Buchschnitt vergoldet, zusätzlich die Storyboards von Will Simpson und und Karten von Westeros und Esos. Ein Traum für jeden Buchliebhaber und Fantasyleser. Danke an den besten Freund der Welt für dieses unglaubliche Weihnachtsgeschenk!

Im Hobbit-Moleskin Notizbuch werden ab 2013 meine “Gelesen-Listen” erfasst. Mein altes Notizbuch führe ich seit 2005. Es würde noch ein Jahr hinein passen, aber damals dachte ich nicht, dass ich es so lange nutzen würde und wählte nicht die stabilste Variante. Deshalb darf es ein wenig früher in Rente gehen, ein würdiger Nachfolger wurde ja gefunden.

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Zwei Großprojekte

Früher konnten mir Bücher gar nicht dick genug sein. Wenn man von Bafög lebt, ist man um jede Seite mehr froh, die man lesen kann bevor man sich Nachschub besorgen muss. Seit ich blogge, hat sich das geändert. Wenn ich einen richtig dicken Wälzer lese, schaffe ich weniger Bücher im Monat. Also weniger Blogbeiträge und weniger Rezensionen.

Wer noch bei Vernunft ist, fragt sich jetzt wahrscheinlich, wo dabei das Problem ist. Das frage ich mich inzwischen auch wieder. Aber eine Weile hatte sich das bloggen verselbständigt und nahm einen zu großen Platz in meinem Leben ein. Dann kamen ein paar andere Projekte neben der Arbeit und dem bloggen dazu, so wurde es noch mir noch wichtiger, überhaupt noch Inhalte zu liefern. Also eher dünnere Bücher zu lesen.

Als Fantasyleserin klappte das nicht immer, das eine oder andere dickere Seiten Buch hat sich doch mal dazwischen gemogelt. Meist aber im Urlaub, wenn mehr Lesezeit war und ich dicke Schwarten wie früher einfach verschlingen konnte. Dieses Jahr hat mir die Urlaubszeit dank Umzug allerdings auch noch gefehlt.

Ziemlich dämlich, sich Bücher zu verkneifen, weil sie zu dick sind, oder? Dachte ich mir jetzt zumindest und habe endlich mit einem Buch angefangen, dass ich schon seit gut zwei Jahren gerne lesen würde. “Der Übergang” von Justin Cronin. Stolze 1020 Seiten Lesespaß. Bisher habe ich jede einzelne davon genossen.

Hier auf Papiergeflüster muss ich euch dann eben mit ein paar Buchgeschichten über Wasser halten. ;)

Wenn schon, denn schon, habe ich mir als Hörbuch auch gleich noch was längeres ausgesucht. “The Fry Chronicles: An Autobiography” von Stephen Fry. Mit zwölfeinhalb Stunden nicht mehr ganz kurz, noch dazu mein erstes Hörbuch auf Englisch. Schaden wird es mir nicht, langsam rostet mein Vokabular ein.

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Ein Jungsbuch

Aktuell lese ich “Instinkt” von Vincent Villeminot. Kaum damit angefangen, bin ich auch fast schon wieder durch. Weil es so spannend ist, dass man einfach weiter lesen muss. Ein tolles Buch für Jungs ab 14.

Es ist keine anspruchsvolle Lektüre, besticht mehr durch Action als durch Emotion. Die Logik kommt auch ab und an etwas zu kurz, aber wenn ich einen Actionfilm sehe, erwarte ich auch keine philosophischen Diskussionen. Deshalb komme ich damit in dem Fall ganz gut klar.

Tim verliert seine Eltern und seinen Bruder, mit dem er sehr eng verbunden war, bei einem Autounfall. Seine eigenen Erinnerungen an den Unfall sind verwirrend. War er wirklich ein Bär? Oder spielt ihm sein Gehirn durch den Schock einen Streich?

Mehr demnächst in der Rezension.

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