Aktuelle Lektüre ist “Smart Magic” von Christoph Hardebusch. Ganz ehrlich, hätte nicht Christoph Hardebusch dieses Buch geschrieben, ich hätte es nicht gekauft. Bisher hat mir aber noch jedes seiner Bücher mehr als gut gefallen, also zog auch “Smart Magic” hier ein. Und überraschte mich bisher positiv.
Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte drin. Auch wenn mir die Welt des Findelkindes Tom zum Glück fremd ist. Er wächst in einer Pflegefamilie auf, die nicht aus Nächstenliebe Kinder aufnimmt. Sondern um sie zu Taschendiebstählen zu zwingen. Als ob das nicht schon schwierig genug wäre, spricht ihn eines Tages auch noch ein Rabe an. Und schon ist Tom in eine geheimnisvolle Geschichte verwickelt.
Bei “Smart Magic” hat der Verlag etwas neues versucht, die Leser konnten über verschiedene Social Media Kanäle an der Entstehung des Buches teilhaben, dem Charakter Ratschläge geben. Leider sind genau das die Stellen, an denen die Geschichte für mich etwas holperig wird. Nette Idee, die es für mich aber nicht gebraucht hätte. Inzwischen ist Tom aber weit weg von Facebook und Twitter, die Geschichte läuft wieder rund und ich lese jeden Abend länger als geplant.
Als ein Troll auftauchte, konnte ich mir das Grinsen nicht verkneifen. So ganz ohne geht es dann doch nicht, oder?


