Lange hat es mich gelockt, negative Rezensionen haben mich dann doch immer wieder abgeschreckt. Aber das Hörbuch sollte besser sein, dank der Stimme von Andrea Sawatzki. Die “Mord im Gurkenbeet – Flavia de Luce I” von Alan Bradley wirklich sehr fesselnd liest. Die elfjährige Flavia findet im Gurkenbeet einen Toten. Kurz bevor er wirklich tot ist, er hat gerade noch Zeit ein letztes Wort zu hauchen. “Vale”. Flavias Vater wird des Mordes bezichtigt, da bleibt ihr ja wohl nichts anderes übrig, als nach dem wirklichen Täter zu suchen. Was hat die tote Schnepfe mit der Briefmarke auf dem Schnabel damit zu tun? Ich habe meine Wahl nicht bereut und höre in jeder freien Minute weiter.
Gelesen wird aber natürlich auch noch. Als Gute-Nacht-Lektüre dient “Der Swimmingpool des kleinen Mannes” von Flix. Quasi die Fortsetzung von “Heldentage”, seinem Tagebuch in Comicform.
Als Buchstabenlektüre lese ich gerade “Das Meer in Gold und Grau” von Veronika Peters. Katia ist fast dreißig, wurde nicht ganz schuldlos gekündigt und steht jetzt ohne Job und Wohnung da. Was spricht dagegen, mal eben für ein Wochenende an die Ostsee zu fahren. Dort betreibt ihre Tante, die sie bisher nur vom Hörensagen kennt, ein kleines Strandhotel. Das “Strandhotel Palau” wird so traumhaft beschrieben, man würde am liebsten sofort einen Urlaub dort buchen. Auch Katia bleibt hängen und arbeitet schnell im Hotel mit. Sie ist nicht das einzige Strandgut in Palau. Aber auch am Strandhotel und seinen Bewohnern geht die Zeit nicht spurlos vorbei. Ein wunderbares Buch, um sich bei dem aktuellen herbstlichen Wetter in den Sessel zu kuscheln.
