Archive for Ich höre gerade…

Next station: The Ocean at the End of the Lane

OceanEndLane

Neil Gaiman hat ein neues Buch veröffentlicht, “The Ocean at the End of the Lane”. Leider ist es auf Deutsch noch nicht angekündigt. Dummerweise habe ich eine Freundin, die es schon gehört hat. Und mich verführt. Kleinlain ist schuld!

Nachdem Sie von dem Buch so begeistert war und ich Neil Gaiman ja auch sehr gerne mag, wage ich mich mal wieder an ein englisches Hörbuch. Mein zweites nach der Biographie von Stephen Fry. Es wird meinen Englischkenntnissen nicht schaden, die leider fröhlich vor sich hin rosten. Aus Zeitmangel lese ich doch meistens die Übersetzung, es geht einfach schneller. Und ich muss dienstlich so einiges lesen, ich kann nicht wochenlang an einem Buch knabbern. Deshalb gibt es jetzt wieder Englisch auf die Ohren.

Ohne vorher viel über das Buch zu wissen, stürze ich mich einfach rein und genieße. Es reicht zu wissen, dass Neil Gaiman es geschrieben hat.

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Cool auf die Ohren

Draußen wird es wieder warm, auf den Ohren kälter. “Kings of Cool” von Don Winslow begleiten mich jetzt unterwegs.

Seit Monaten berichten immer wieder andere Leser ganz begeistert von Don Winslow. Ich versuche jetzt zum ersten Mal mein Glück mit ihm, vielleicht verfalle ich ihm ja auch. Noch ein Autor mehr auf der viel zu langen “will ich alle lesen”-Liste macht auch nichts mehr aus. ;) Angeblich sollen seine Thriller wahnsinnig gut sein, ich lasse mich überraschen und werde berichten.

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Eindeutig kriminell

Momentan geht es bei meiner Lektüre wieder sehr kriminell zu. Nach “Dein Wille geschehe” von Michael Robotham, das wieder sehr großartig war, folgt schon der nächste Krimi. Zwischendurch habe ich nur mal eben “Silber” von Kerstin Gier gelesen, aber davon darf ich euch erst frühestens in drei Tagen erzählen.

Weiter geht es jetzt mit “Bußestunde” von Arne Dahl. Der Abschluss seiner Reihe um das A-Team. Auch wenn es schon die nächste, genauso gute, Reihe gibt und einige bekannte Gesichter dem Leser dort erhalten bleiben, ein seltsames Gefühl. Abschiede von guten Reihen sind nie schön. Vielleicht lag es deshalb schon ein paar Tage hier, bevor es jetzt endlich gelesen wird.

Als Hörbuch folge ich auch einem Kriminellen, auf der Reise durch seine Vergangenheit. Ich höre immer noch “Knapp am Herz vorbei” von J. R.  Moehringer und genieße jede Minute, viele sind nicht mehr übrig.

Mal sehen, wie lange diese kriminelle Phase anhält, und was danach folgt. Gerade hätte ich auch Lust auf den nächste Harry Dresden, immerhin eine Mischung aus Fantasy und Krimi.

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Wunder und Herzen

Hört sich kitschiger an, als es ist. Am Sonntag habe ich am Stück “Ein Jahr voller Wunder” von Karen Thompson Walker gelesen. Was passiert, wenn die Welt sich plötzlich langsamer dreht und die Tage länger werden? Das ganze aus der Sicht einer elfjährigen, die zusätzlich noch die üblichen Teenagerprobleme hat. Sehr schönes Buch.

Danach durfte es wieder etwas brutaler werden. “The Walking Dead” von Robert Kirkman habe ich ziemlich schnell nur noch quer gelesen. Meistens war es doch nur dasselbe, flüchten vor Zombies, kämpfen gegen Zombies, flüchten vor Zombies… ihr ahnt wie es weiter geht. Die Comics bieten viel mehr Tiefe und Hintergrund, ich werde dabei bleiben.

Also wurde es doch der Thriller, “Dein Wille geschehe” von Michael Robotham ist die aktuelle Lektüre. Damit lese ich mich nach “Der Insider” und “Todeswunsch” zwar rückwärts durch die O’Loughlin Reihe, das tut der Spannung aber keinen Abbruch.

Gehört wird gerade “Knapp am Herz vorbei” von J. R. Moehringer und es ist mal wieder eines der Hörbücher, für die ich alles um mich herum vergesse. Die Geschichte des Bankräubers Willie Sutton, der nach 17 Jahren aus der Haft entlassen wird und sich an seine Vergangenheit erinnert. Toll gelesen, tolle Geschichte, ich bin begeistert!

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Auf vielen Pfaden

Schon immer habe ich mehrer Bücher parallel gelesen. Meistens liegt in fast jedem Zimmer eines, an dem ich gerade lese. Dank E-Book Reader und Smartphone sind es noch mehr geworden.

Momentan lese ich mal wieder drei Bücher gleichzeitig, auf Papier ist es “Gold” von Chris Cleave. Sein “Little Bee” hatte mich begeistert, das Thema von “Gold” schien eigentlich nicht so wirklich mein Thema zu sein: Sport. Aber das täuscht, von der ersten Seite an hat es mich erwischt, er trifft mal wieder den Nerv mit seiner Geschichte.

Letztes Wochenende war ich viel im Zug unterwegs und habe auf dem Kobo “Das mechanische Herz” von Dru Pagliassotti angefangen. Eindeutig Phantastik, darin aber schwer einem Genre einzuordnen. Egal was es ist, es ist großartig. Tolle Charaktere und eine faszinierende Welt gemixt mit einem spannenden Thriller. Deshalb wird es auch weiter gelesen, wenn ich nicht reise.

Auf Skoobe lese ich gerade “Das Festmahl des John Saturnall” von Lawrence Norfolk. Ich wusste gar nicht so recht, was mich erwartet. Der historische Roman hat mich aber schnell überzeugt und wird auf jeden Fall auch hier weiter gelesen.

Gerade zu Ende gehört habe ich “Hyddenworld II – Das Erwachen” von William Horwood. Wieder einmal ein Fantasy-Roman aus der Schmiede der Hobbit Presse von Klett Cotta, mit denen man eigentlich nichts falsch machen kann, wenn man gerne gut gemachte und auch mal anspruchsvollere Fantasy mag.

Manchmal fällt es schwer, sich zu entscheiden: Buch, Tablet mit Skoobe oder doch klein Kobo? Meistens entscheidet es sich alleine dadurch, was davon gerade in greifbarer Nähe liegt.

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In Hyddenworld

Hörbüchmäßig befinde ich mich gerade in Hyddenworld, mit “Erwachen”, dem zweiten Teil der Hyddenworld-Reihe von William Horwood. Den ersten hatte ich begeistert gelesen, für den zweiten fehlt mir momentan die Lesezeit. Wie für alle anderen Bücher leider auch. Da kam eine lange Autofahrt wie gerufen. Lesen kann ich leider nicht im Auto, aber hören sehr wohl.

Deshalb habe ich jetzt schon acht Stunden mit Jack, Kathrin und dem ein oder anderen Hydden hinter mir und freue mich auf die nächsten acht Stunden. Da es eine ungekürzte Hörbuchversion ist, kann ich die schöne Sprache genießen und muss mich nicht über Handlungssprünge wundern. Bei einem Buch wie diesem, wäre jedes gekürzte Wort auch ein Verlust. Wer klassische Fantasy mag, sollte sich Hyddenworld auf keinen Fall entgehen lassen.

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Licht statt Freiheit

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“Freiheit” von Jonathan Franzen habe ich aufgegeben. “Die Korrekturen” hatte mich damals wirklich begeistert. “Freiheit” dümpelt irgendwie nur so vor sich hin. Nach 180 Seiten wurde es auch nicht besser. Mir wurde zwar gesagt, in der zweiten Hälfte würde es besser, aber das wäre erst nach 350 Seiten. So lange halte ich das nicht durch, damit verschwende ich wertvolle Lesezeit. Weil ich bei solchen Büchern gar nicht mehr lesen will und ständig etwas anderes mache.

Außerdem warten hier genug andere Bücher, die mich von der ersten Seite an begeistern. Wie “Das Licht hinter den Wolken” von Oliver Plaschka. Ich kenne es nur als Datei und noch vor etlichen Arbeitsschritten. Jetzt genieße ich ein wunderschön gestaltetes Buch und den fertigen Text, von dem ich mich kaum mehr los reißen konnte. So soll lesen für mich sein.

Als Hörbuch begleitet mich seit gestern “Wir sind doch Schwestern” von Anne Gesthuysen. Noch bin ich nicht weit in der Geschichte, aber die drei Schwestern habe ich schon ins Herz geschlossen, woran die Sprecherin Doris Wolters nicht unschuldig ist.

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Zwei Großprojekte

Früher konnten mir Bücher gar nicht dick genug sein. Wenn man von Bafög lebt, ist man um jede Seite mehr froh, die man lesen kann bevor man sich Nachschub besorgen muss. Seit ich blogge, hat sich das geändert. Wenn ich einen richtig dicken Wälzer lese, schaffe ich weniger Bücher im Monat. Also weniger Blogbeiträge und weniger Rezensionen.

Wer noch bei Vernunft ist, fragt sich jetzt wahrscheinlich, wo dabei das Problem ist. Das frage ich mich inzwischen auch wieder. Aber eine Weile hatte sich das bloggen verselbständigt und nahm einen zu großen Platz in meinem Leben ein. Dann kamen ein paar andere Projekte neben der Arbeit und dem bloggen dazu, so wurde es noch mir noch wichtiger, überhaupt noch Inhalte zu liefern. Also eher dünnere Bücher zu lesen.

Als Fantasyleserin klappte das nicht immer, das eine oder andere dickere Seiten Buch hat sich doch mal dazwischen gemogelt. Meist aber im Urlaub, wenn mehr Lesezeit war und ich dicke Schwarten wie früher einfach verschlingen konnte. Dieses Jahr hat mir die Urlaubszeit dank Umzug allerdings auch noch gefehlt.

Ziemlich dämlich, sich Bücher zu verkneifen, weil sie zu dick sind, oder? Dachte ich mir jetzt zumindest und habe endlich mit einem Buch angefangen, dass ich schon seit gut zwei Jahren gerne lesen würde. “Der Übergang” von Justin Cronin. Stolze 1020 Seiten Lesespaß. Bisher habe ich jede einzelne davon genossen.

Hier auf Papiergeflüster muss ich euch dann eben mit ein paar Buchgeschichten über Wasser halten. ;)

Wenn schon, denn schon, habe ich mir als Hörbuch auch gleich noch was längeres ausgesucht. “The Fry Chronicles: An Autobiography” von Stephen Fry. Mit zwölfeinhalb Stunden nicht mehr ganz kurz, noch dazu mein erstes Hörbuch auf Englisch. Schaden wird es mir nicht, langsam rostet mein Vokabular ein.

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Zurück nach Barcelona

Lange habe ich es doch nicht ohne Hörbuch ausgehalten, “Der Gefangene des Himmels” von Carlos Ruiz Zafón begleitet mich momentan. Band 3 der Barcelona Reihe. “Der Schatten des Windes” hatte mich begeistert, “Das Spiel des Engels” war mir etwas zu mystisch. “Der Gefangene des Himmels” geht bisher eher in Richtung des ersten Bandes und macht mir bisher noch sehr viel Spaß, ich habe aber auch erst ungefähr eine Stunde gehört.

Lesend bin ich gerade in Südfrankreich mit “Asche und Phönix” von Kai Meyer. Obwohl es ein Jugendbuch ist, auch wieder eine Empfehlung für “Ältere”, wie schon die Arkadienreihe. Nach ungefähr einem Drittel des ersten Bandes gefällt es mir sogar noch ein wenig besser. Die ziemlich deutlichen Sticheleien gegen künstliche Hypes machen mir richtig Spaß. Die beiden Hauptcharaktere sind mir jetzt schon näher, als es Alessandro und Rosa waren. Vielleicht weil sie menschlicher sind.

Ein ganz besonderes Goodie dieses Buches ist, dass es zum Buch das E-Book gleich mit dazu gibt. Wer das Buch kauft findet darin einen Code, mit dem er sich das E-Book herunter laden kann. Um damit unterwegs ganz gemütlich auf dem handlichen E-Book-Reader zu lesen, zwischendurch dann mal wieder die Nase ins Buch zu stecken und den Duft zu genießen, wie es einem gerade beliebt.

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Orks und Kunden

Leider geht es momentan weiter mit der fehlenden Lesezeit, aber für November hoffe ich wieder auf mehr ruhige Stunden. Geht es euch auch so, dass ihr um so mehr neue Bücher kauft, um so weniger Zeit ihr dafür habt? Mein akut SUB wächst gerade beängstigend, lauter Bücher, die ich so gerne endlich lesen möchte.

Erst wird aber noch “Orks vs. Zwerge” von T. S. Orgel beendet. Dass ich daran immer noch lese, liegt nicht am Buch. Ganz im Gegenteil, ich habe es mir inzwischen auch als E-Book auf Handy und Tablet geladen, damit ich zwischendurch immer mal wieder weiter lesen kann. Ein gemütliches Wochenende und es wäre schnell verschlungen. So muss es in Etappen gehen. Die Zwerge sind übrigens momentan meine Favoriten, tut mir leid Tom. ;)

Unterwegs höre ich die letzten Stücke von “Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus”, geschrieben von Tom König, gelesen von Christoph Maria Herbst. Es hält den Humorlevel und ich amüsiere mich königlich.

Demnächst kann ich euch dann hoffentlich wieder von neuen Büchern und Hörbüchern berichten. Und auch, warum ich gerade so wenig zum lesen komme.

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