Unfantastisch im Sinne des Genres war meine Bus- und Pausenlektüre, nämlich “Alles inklusive” von Doris Dörrie. Fantastisch im Sinne von “ich hatte viel Spaß damit” war sie aber alle mal. Es war mein erstes Buch dieser Autorin, aber sicher nicht das letzte.
“Die letzten Gerechten” von Paul Hoffman gehören zur Fantasy, fand ich aber nicht wirklich fantastisch. Nach 200 Seiten habe ich jetzt aufgegeben. Der erste Band, “Die linke Hand Gottes”, hatte mich schon nicht vollständig überzeugt. Die Fortsetzung begann zwar sehr gut, ließ aber leider auch schnell wieder nach. Es sind viele gute Ideen drin, aber dazwischen auch zuviele lange und zähe Stellen. Wirklich genervt hat mich die Verwendung bekannter Städte- und Ländernamen, aber nicht in der bekannten geographischen Lage. Oder kann man seit neuestem den Rhein von Frankfurt aus hoch fahren um nach Spanien zu gelangen? In diesem Buch schon. Aber ohne mich.
Statt dessen gibt es jetzt endlich den lange erwarteten zweiten Band der Albae “Vernichtender Hass” von Markus Heitz. Mit den Büchern von Mahet hatte ich bisher noch immer viel Spaß, das wird sicher auch dieses Mal nicht anders sein. Erst Recht, nachdem uns versprochen wurde, dass dieses Buch nicht mehr zu “milde” für Albae sei. Der erste Band war ein wenig zu zahm, im Vergleich zu dem, wie man die beiden in “Die Zwerge” kennen gelernt hatte. Oder ich bin inzwischen zu abgehärtet von seinen Büchern.
