Lektüremäßig geht es bei mir immer noch göttlich zu, diesmal aber keine griechischen Götter. Mama Maschine und Großväterchen Uhr haben in “Die Götter von Whitechapel” von S. M. Peters einen Teil Londons in ihre Gewalt gebracht. Sie beherrschen die Menschen, sind fast allgegenwärtig. Ihre Diener sind mehr Maschine als Mensch, angetrieben von Öfen in der Brust anstelle von Herzen.
Ein richtig schöner Steampunk-Roman, wenn man erst einmal hinein gefunden hat. Die ersten Seiten haben es mir nicht leicht gemacht. Es tauchten sehr viele Personen auf einmal auf, lange blieb unklar, wer auf wessen Seite ist und worum es überhaupt geht. Kurz bevor ich das Buch schon aufgeben wollte, hat es mich dann aber gepackt, jetzt kann ich mich kaum noch davon lösen.
