Gerade verschwinden die Bücher fast schneller vom SUB, als ich nachlegen kann. Was zum einen auch so beabsichtigt ist, eigentlich sollte der ja mal ein wenig schrumpfen. Zum anderen liegt es daran, dass ich ein Weglesebuch nach dem anderen erwische.
Natasa Dragnic hat mich mit “Jeden Tag, jede Stunde” verzaubert. Einer wunderschönen Liebesgeschichte, tragisch aber nicht kitschig. Von zweien, die so eindeutig zusammen gehören und doch nicht zusammen finden.
Am Wochenende wurde dann noch “Die Stadt der verschwundenen Kinder” von Caragh O’Brien verschlungen. Mal wieder eine Dystopie, aber sehr gelungen. Der Schreibstil nahm mich einfach gefangen. Jeden Monat müssen die ersten drei Kinder, die vor der Mauer geboren werden, in der Enklave abgeliefert werden. Die Eltern sehen ihre Kinder nie wieder, niemand weiß, was in der Enklave mit ihnen geschieht. Als eines Tages die Eltern der jungen Hebamme Gaia von Soldaten in die Enklave verschleppt werden, macht sie sich auf, sie zu befreien. Und deckt dabei so manches Geheimnis auf.
Jetzt lese ich “Nicht weit vom Stamm” von Oliver Uschmann. Wieder ein Jugendbuch, diesmal geht es um einen Jungen, der aus dem wohlbehüteten Leben abgerutscht und auf die schiefe Bahn gelangt ist. Die ersten Seiten sind schon vielversprechend.

Das würde ich ja gern auch mal behaupten, dass die Bücher schneller von meinem SuB verschwinden, als ich nachlegen kann! *lach*
@irina: Ich bin gerade relativ diszipliniert und lege nur wenig nach. Hält sicher nicht lange an.
Sehr fleißig, Emily.
Bei mir ist es eher umgekehrt: Da wächst der SuB schneller als ich schauen kann.
Lg, Sabine