Monatsrückblick Juli 2010

Der Juli war mal wieder ein guter Lesemonat. Die Liste sieht schlimmer aus als sie ist, es waren sehr viele kurze Bücher dabei. Insgesamt habe ich 4178 Seiten gelesen. Das schöne Wetter war nicht ganz unschuldig, an so manchem Tag konnte man ja kaum etwas anderes tun, als es sich mit einem Buch im Schatten gemütlich zu machen. Dass ich dabei noch so viele gute Bücher erwischt habe, die ich kaum wieder aus der Hand legen konnte, hat die Zahl der gelesenen Seiten natürlich auch beeinflusst.

Neil Gaiman – Odd and the frost Giants
Ganz nette nordische Saga mit Odin und Co. Aber Gaiman kann mehr.

Henrik Lange – Weltliteratur für Eilige

Witzige Comicsammlung über 90 bekannte Werke der Weltliteratur. “Und am Ende sind sie alle tot” fasst es eigentlich perfekt zusammen. ;)

Christopher Moore – Der Lustmolch
Moore in Höchstform. Eine urzeitliche Echse mit extremem Fortpflanzungstrieb mischt Pine Cove auf.

Neil Gaiman – The Graveyard Book
Gaiman wie ich ihn kenne und liebe. Über einen Jungen, der auf einem Friedhof aufwächst und dort von Geistern und anderen Spukgestalten vor dem Mörder beschützt wird, der vor Jahren schon seine Familie umbrachte und noch immer hinter ihm her ist.

Paul van Herck – Framstag Sam
Humorige Science Fiction über einen Wochentag, den nicht jeder kennt. Den Framstag eben.

Axel Hacke & Michael Sowa – Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück
Gelungene Fortsetzung, die mich genauso oft schmunzeln ließ wie der erste Teil.

Markus Heitz – Collector
Eine Space Opera im Heitz Stil und Auftakt zur Justifiers Reihe, an der sich verschiedene deutsche Autoren beteiligen werden.

Alex Rühle – Ohne Netz
Ein halbes Jahr ohne Internet und Handy. Heute kaum noch vorstellbar, Alex Rühle hat es getan.

Suzanne Collins – Die Tribute von Panem II. Gefährliche Liebe
Es geht so spannend weiter wie “Tödliche Spiele” aufhörte, der Titel täuscht. Das Buch ist alles andere als kitschig, statt dessen extrem spannend.

Joachim Graf – Erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu

Nicht ganz mein Humor, aber das ist ja Geschmackssache.

Helene Hanff – 84, Charing Cross Road
Eine wunderbare Brieffreundschaft die mit Büchern begann, aber nicht damit endete.

Delphine de Vigan – No & ich
Ein schönes Buch darüber, dass man die Welt nicht einfach annehmen sollte wie sie ist, sondern versuchen sollte sie zu ändern.

Marc Levy – Kinder der Hoffnung
Die beeindruckende Geschichte seines Vaters, der als Jugendlicher in der Résistance gegen die deutsche Besetzung kämpfte.  :tipp:

Christoph Hardebusch – Sturmwelten II. Unter schwarzen Segeln

Sehr gelungene Fortsetzung der Sturmwelten Reihe, atmosphärische Piraten Fantasy mit tollen Charakteren.

Fazit: Es gibt viel zu viele gute Bücher und ich habe zu wenig Zeit, sie alle zu lesen. ;-)

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