Auf der FeenCon 2010

Am 24. und 25. Juli fand in der Stadthalle Bad Godesberg wieder die FeenCon statt, präsentiert von der Gilde der Fantasy-Rollenspieler. Dementsprechend drehte sich dort auch alles um die Themen Fantasy und Rollenspiel.

Für Rollenspieler gab es neben etlichen Ständen mit Literatur und Zubehör auch viele Möglichkeiten aktiv zu werden. Sowohl Pen & Paper- als auch Tabletop-Spieler oder LARPer konnten zusammen mit Gleichgesinnten Abenteuer erleben. Auch für Brettspieler gab es genug Möglichkeiten verschiedenste Spiele zu testen. Zum Beispiel am Stand des Heidelberger Spieleverlages, der neben verschiedenen Rollenspielen auch viele Brettspiele mit Fantasyhintergrund verlegt.

Wir hatten das Vergnügen „Descent“ Probe spielen zu dürfen, das vom Grundprinzip an „Hero Quest“ erinnert. Ein Spieler ist der Overlord und leitet das Abenteuer, er ist für die dunkle Seite zuständig und versucht den Gegenspielern das Leben mit allerhand Monstern und Fallen schwer zu machen. Der Rest der Spieler spielt gemeinsam eine Heldentruppe, die in einem Dungeon unterwegs ist um Schätze zu finden und eine Quest zu erfüllen. Wir hatten soviel Spaß dabei, dass das Spiel dann auch mit nach Hause kommen durfte.

Für Literaturbegeisterte wurde eine ganze Reihe von Lesungen angeboten. Ich war diesmal nur dabei, als Aileen P. Roberts aus ihrem Roman „Thondras Kinder“ las. Eine sehr schöne Lesung, die mit einem gemeinen Cliffhanger endete. Das war aber nicht der einzige Grund, weshalb ich mir den ersten der beiden Bände gleich vor Ort kaufte, die Geschichte hörte sich spannend an und die Idee gefiel mir. Dass ich so noch eine Widmung der Autorin bekam, war dann das Sahnehäubchen. Es waren relativ wenige Zuhörer da, was für die Autorin sicher schade war. Andererseits hat es die Lesung so persönlicher gemacht, was der Fragerunde am Ende gut tat, in der die Autorin einiges darüber verriet, wie sie zum Schreiben kam und wie ihre Romane entstehen.

Ein paar Verlage waren auch als Aussteller vor Ort, so erfuhr ich zum Beispiel am Stand von Feder & Schwert, dass das Warten auf Oliver Plaschkas „Der Kristallpalast“ bald ein Ende haben wird. Er ist schon im Druck und soll Ende des Monats ausgeliefert werden.

Im Park an der Stadthalle gab es ein kleines Lager und ein paar Stände, die vielen Gewandeten sorgten für das mittelalterliche Ambiente. Da das Wetter mitspielte, konnte man sich dort gemütlich für eine kleine Pause auf der Wiese niederlassen.

Die „FeenCon“ ist um einiges kleiner als die RPC in Köln, damit aber auch viel gemütlicher. Man muss sich nicht durch Menschenmassen schlängeln und es ist wesentlich leichter einen Platz an einem der Spieletische zu ergattern. Beide Veranstaltungen haben ihren ganz eigenen Reiz. Ich fühlte mich auf der „FeenCon“ sehr wohl und werde wieder hingehen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Ein Kommentar

  1. [...] Nachtrag: Ich war dort, meinen Bericht findet ihr hier. [...]

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