Zurück in Panem
15. Juli 2010 von Emily
Nachdem ich “Collector” von Markus Heitz am Ende nur mit Mühe und Not aus der Hand legen konnte, um in der Leserunde zu den einzelnen Abschnitten zu schreiben, bin ich jetzt schon wieder im nächsten Buch.
“Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe” von Suzanne Collins habe ich mir als Belohnung zur letzten Prüfung gegönnt und natürlich nicht lange auf dem SUB liegen lassen. Der Titel klingt kitschig, täuscht aber. Obwohl, eigentlich stimmt er. Aber er klingt kitschig. Damit hätte er mich beinahe von der Reihe abgehalten, womit ich wirklich etwas verpasst hätte. Denn kitschig ist diese Reihe definitiv nicht, ganz im Gegenteil, sie bietet viel Stoff zum nachdenken und tief ausgearbeitete Charaktere.
Ich kann den Inhalt nicht kurz fassen ohne zuviel zu verraten, wenn jemand den ersten Band noch nicht gelesen hat. Da man in so einem Beitrag nicht unbedingt mit einem Spoiler rechnet, gibt es die Zusammenfassung erst mit der Rezension. Nur soviel: es geht genauso gut weiter, wie es anfing.



Ich finde den Titel sehr ungünstig gewählt. Und die Plakate erst… Finde es unpassend, dass der Verlag mit der Liebesgeschichte wirbt (Gab ja sogar ein Gewinnspiel, für wen Katniss sich entscheiden soll), denn die Bücher geben viiiel mehr her. Aber da versucht man wohl, noch ein bisschen auf der Twilight-Welle mitzuschwimmen. Schade, wenn dann falsche Erwartungen geweckt werden.
@Nina: stimmt, ein anderer Titel wäre wahrscheinlich geschickter gewesen. So nimmt man zwar noch die Romantacy-Leser mit, schreckt aber vielleicht andere ab. Wie mich beinahe. Hätten nicht alle so davon geschwärmt, ich hätte es nicht gelesen.
@ Emily: Warum hat dich der Titel denn so abgeschreckt? Magst du keine Liebesgeschichten?
Ich fand aber auch nicht gut, wie der Verlag dafür geworben hat. Überall gabs diesen Spruch “Für wen wird sie sich entscheiden?”, obwohl die Entscheidung ja erst im dritten Band fallen wird, wenn überhaupt.
@Stephie: ich würde nicht kategorisch sagen, dass ich keine Liebesgeschichten mag. Aber keine kitschigen, was man leider in der Romantacy zu oft findet. Deshalb mache ich um das Genre einen großen Bogen.