Meine bisherigen Versuche mit Andreas Eschbachs Romanen liefen eher mittelmäßig, weshalb ich ihn für mich eigentlich schon abgeschrieben hatte. Dann wurde mir sein neuer Jugendthriller aber wärmstens empfohlen und ich habe mich breit schlagen lassen. Deshalb lese ich gerade “Black out” von Andreas Eschbach und bin zu meinem eigenen Erstaunen extrem begeistert.
Von der ersten Seite an hat es mich gepackt, ich muss mich wirklich von dem Buch los reißen. Ständig ist man schon auf der nächsten Seite und liest doch noch ein Stückchen. Die Kapitel sind recht kurz, “eins geht noch” denke ich immer wieder. Fazit für mich: Eschbachs Jugendbücher in Zukunft sehr gerne, die anderen lasse ich wohl einfach sein.
Bisher gab es für mich nur einen Punkt, der mich etwas stört: sie fahren mit einem zerschossenen Auto durch die Gegend, Löcher in der Motorhaube. Und das fällt niemandem auf? Keiner verliert ein Wort darüber? Aber das ist eben Eschbach.



Die Gegend, durch die sie fahren, ist dermaßen einsam: Wem soll das da groß auffallen?
Im Übrigen fahren in den USA noch ganz andere Autos herum.
Bei meinen Gasteltern, während eines Schüleraustausches 1990, fehlten nach einem Unfall auf der linken Seite die beiden Türen.
So what! Folie drüber geklebt und auf der anderen Seite eingestiegen.
Bis zur Reperatur musste das eben reichen; ohne Auto ist man in den USA komplett aufgeschmissen.
Darum müssen auch laut Gesetzt nur Bremsen und Licht in Ordnung sein – nach dem restlichen Zustand des Autos kräht kein Hahn.
Da hat es mich schon eher gewudert, dass die Besetzung von 4 Kampfhubschraubern es nicht schafft, die drei Insassen in einem Auto auf weiter, übersichtlicher Strecke zu erschießen.
Aber was solls: Mir gefällt das Buch!
@Müs-Lee Na ja, sie übernachten ja nochmal unter Menschen, kaufen ein. Spätestens wenn sie im Camp ankommen, hätte jemand von den Freunden es bemerken müssen. Bei Eschbach gibt es öfter mal kleine Ungereimtheiten, die man nur unter “ist halt so” abbuchen kann. Trotzdem hat mir das Buch ja auch sehr gut gefallen, tat der Spannung in dem Fall keinen Abbruch.