Endlich ist sie erschienen, die Fortsetzung zu “Glennkill” von Leonie Swann. In “Garou” treffe ich gerade wieder auf all die lieb gewonnenen wolligen Detektive. Diesmal sind sie aber in Frankreich unterwegs. Auf dem Grundstück eines Schlosses beziehen die Schafe und ihre Schäferin Rebecca ihr Winterquartier. Mit der Ruhe ist es allerdings schnell vorbei. Ein gerissenes Reh wird nahe der Weide gefunden. Bald finden sie heraus, dass dieses Reh nicht das erste Opfer in der Gegend ist. Die Ziegen von der Weide nebenan erzählen von einem Loup Garou der umgeht, ein Werwolf. Gibt es ihn wirklich? Oder ist er nur ein Hirngespinst?
Es macht richtig Spaß, wieder mit den Schafen unterwegs zu sein. Die Welt aus ihrer Sicht zu sehen, zu verfolgen wie sie das Leben ihrer Schäferin auf herrlich schafige Weise so manches mal missverstehen und ihr zu gerne mal die Meinung sagen würden. Das Rätsel um den Loup Garou sorgt für große Spannung, die sich bisher stetig gesteigert hat. Ich bin gespannt, wer sich letztendlich als Garou entpuppt. Der nicht nur Rehe auf dem Gewissen hat.



Oi, seit Jahren steht “Glennkill” bei mir ungelesen im Regal +hust+
@Lisa: Es lohnt sich, das bei Gelegenheit mal zu ändern. Ich mag die Schafe und ihre unkonventionellen Ermittlungsmethoden sehr.
Ich bin neidisch! Trotz meines tollen Buches… Aber es dauert immer ewig, bis ich mir so ein Hardcover günstig gebraucht besorgen kann – und die Glennkillschafe locken mich eben sehr. Also bleibt mir nur, dir viel Spaß mit Mopple und all den anderen zu wünschen. Ich liebe ja diese Schaflogik… Und pass auf, dass du nicht ausläufst!