Sebastian Fitzek – Der Seelenbrecher

Seelenbrecher

Drei Frauen verschwinden. Wenige Tage später tauchen sie wieder auf, aber sie sind in ihren Körpern gefangen. Nicht in der Lage zu sprechen oder sich zu bewegen. Der Seelenbrecher hat sie zerstört. Was muss er ihnen angetan haben, um sie in diesen Zustand zu versetzen?

Kurz vor Weihnachten schlägt er wieder zu, in einer psychiatrischen Klinik. Von Eis und Schnee eingeschlossen kann niemand flüchten. Sie sind gefangen, zusammen mit dem Seelenbrecher, der immer und immer wieder zuschlägt…

„Der Seelenbrecher“ folgt einem ähnlichen Prinzip wie schon Agatha Christies „Zehn kleine Negerlein“. Eine Gruppe von Menschen wird von der Außenwelt abgeschnitten, einer von ihnen ist ein Mörder und reduziert die Gruppe nach und nach. Durch die immer wieder auftauchenden Schockmomente wird aus einem klassischen Krimi ein Psycho-Thriller. Der Seelenbrecher spielt mit seinen Opfern wie eine Katze mit den Mäusen.

Ein sehr spannender Schmökerroman mit überzeugendem Ende. An dem man sich kurz fragt, ob man vielleicht gerade selbst ein Opfer des Seelenbrechers wurde. „Der Seelenbrecher“ war mein erster Roman von Fitzek, jetzt weiß ich warum ihn so viele immer wieder empfehlen. Seine anderen Thriller werde ich bei Gelegenheit ebenfall lesen, in der Hoffnung, dass sie genauso gut sind. Dieser hier hat mich überzeugt.

Der Seelenbrecher – Sebastian Fitzek
368 Seiten, Droemer/Knaur
ISBN 9783426637920, 7,95 €
Taschenbuch

10 Kommentare

  1. nantik sagt:

    Na, da hast du ja mit dem besten Buch von Sebastian Fitzek angefangen (meine Meinung). Hoffentlich gefallen dir auch seine anderen Psychothriller. Ich konnte mich mit denen nur zum Teil anfreunden. Aber auch das ist wieder nur meine Meinung. ;-)
    Aber unter den deutschen Thriller-Autoren ist er schon ein ganz Großer, dieser Sebastian Fitzek. Viel Spaß also bei der weiteren Lektüre!

  2. Emily sagt:

    @nantik: Das “Der Seelenbrecher” sein bestes Buch sei, habe ich schon öfter gehört. Ich lasse mich einfach überraschen. :)

  3. Alexandra sagt:

    Ich kann eher sagen das ich das Buch Amokspiel das schwächste fand. Aber die anderen wie, Das Kind, oder die Therapie fand ich auch gut. Wirklich, Ich warte jetzt schon sehnlichst auf Splitter in TB Format, denn es soll ja zu den anderen Büchern passen *gg* Also ich kann dir wirklich alle empfehlen und bin gesapnnt mit welchem du weiter machst ;)

    Liebe Grüsse
    Alexandra

  4. Emily sagt:

    @Alexandra: “Die Therapie” habe ich mir schon ertauscht. Sollte ich nicht “Der Augensammler” irgendwo gewinnen, wird das wohl der nächste Fitzek werden.

  5. nantik sagt:

    Oh, da bin ich mal gespannt. “Die Therapie” ist für mich nämlich das schwächste Buch vom Fitzek. Liegt wahrscheinlich daran, dass es mich inhaltlich sehr stark an einen Film mit Johnny Depp erinnert hat. :-)

  6. Emily sagt:

    @nantik: Deshalb war es wohl so günstig auf Tauschticket. Ach, ich lasse mich überraschen und behalte Deinen Kommentar im Hinterkopf. Sollte er mir nicht gefallen, bekommt Fitzek trotzdem noch eine Chance. Bin gespannt, was die anderen Blogs zum “Augensammler” sagen.

  7. Alexandra sagt:

    Dan dann drück ich dir die Daumen Emily ;) Und bin gesapnnt was als nächstes für eine rezi auf mich wartet *gg* Wünsch dir so oder so viel Spass mit dem Fitzek!

    Schöner Tag wünsch ich dir
    Alexandra

  8. Emily sagt:

    @Alexandra: Danke, das mit dem gewinnen hat leider nicht geklappt. Kann ja nicht immer soviel Glück haben. ;) Aber es gibt ja noch das ein oder andere Taschenbuch von ihm. Lass Dich überraschen. ;)

  9. Asu sagt:

    Okay, nun hast du mich dazu gebracht, dass ich vielleicht doch noch einmal einen Fitzek lese.
    Habe mit der Therapie damals begonnen und halte diese für viel zu überbewertet.

  10. Emily sagt:

    @Asu: Dann hoffe ich mal, dass Dir Seelenbrecher besser gefällt. Und das mir die Therapie trotzdem noch ein bisschen gefällt. ;)

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