Es war ein langes Wochenende, also war ich auch mal wieder auf Reisen. Wie üblich mit dem Zug, weil man die Zeit so schön zum schmökern nutzen kann.
Die Hinfahrt hat mir “Sherlock Holmes und das Uhrwerk der Todes” von Christian Endres verkürzt. Ein Wunder, dass ich nicht mal vergessen habe umzusteigen. Sherlock Holmes und seinem Freund Watson bei ihren etwas anderen Fällen zu begleiten, zum Beispiel in Oz oder auch während einer Begegnung mit Kapitän Nemo, hat sehr viel Spaß gemacht.
Auf der Rückfahrt brauchte ich daher auch schon wieder ein anderes Buch, “Der Seelenbrecher” von Sebastian Fitzek hat für Abwechslung gesorgt. So ließ sich auch die Stunde, die ich Bistro des TGB stehen durfte, gut ertragen. Sehr spannend bis zum Ende, genau das richtige für eine Zugfahrt. Es war mein erster Fitzek, seine anderen Psychothriller werden für folgende Zugfahrten vorgemerkt. Wie gut, dass ich mal wieder nicht widerstehen konnte, als es mich vom Mängelexemplartisch angelacht hatte.
Demnächst wechsel ich dann von der Schiene aufs Meer, ich lese endlich “Sturmwelten” von Christoph Hardebusch, angeblich sehr gute Piratenfantasy. Da ich seine anderen Bücher sehr gerne gelesen habe, wird mich auch dieses sicher nicht enttäuschen.

Ja, Fitzek eignet sich ganz prima für Zuglesereien, denn seine Thriller kann man gut wegschmökern. “Der Seelenbrecher” ist mein Lieblingsbuch von ihm, denn bei allen anderen vergeigt er meiner Meinung nach das Ende immer ziemlich, weil er keinen richtigen Abschluss findet. Ich bin schon sehr auf seinen neusten Roman “Der Augensammler” gespannt, der am 1. Juni herauskommt. Mal schauen, wie da so das Ende ist.
@nantik: Da hatte ich ja Glück, genau das richtige erwischt zu haben. Das Ende gefiel mir nämlich sehr gut. Werde mir die anderen aber auch mal anschauen.
Von Fitzek habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, aber er steht schon auf meiner Wunschliste!
“Der Seelenbrecher” scheint ja allgemein der Liebling von ihm zu sein… vielleicht fange ich dann auch mal mit dem an.
@Sarah: Tu es
Ich bin eigentlich kein Thriller-Leser, aber “Der Seelenbrecher” hat mir sehr gut gefallen.